{"id":45504,"date":"2019-03-08T07:00:00","date_gmt":"2019-03-08T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45504"},"modified":"2025-06-25T15:35:57","modified_gmt":"2025-06-25T13:35:57","slug":"slow-campaigning-eine-art-perma-kultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45504\/slow-campaigning-eine-art-perma-kultur\/","title":{"rendered":"Slow Campaigning \u2013 Eine Art Perma-Kultur"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"p1\"><strong>\u00abAlles, was den Menschen gross gemacht hat, ist aus dem Versuch entstanden, das Gute zu festigen und nicht aus dem Kampf, das Schlechte zu verh\u00fcten.\u00bb&nbsp;(Bertrand Russell)<\/strong><\/p>\n\n<p class=\"p1\">Vor drei Jahren wurde in der Schweiz \u00fcber einen zweiten Gotthard-Autotunnel abgestimmt. Die \u00abgr\u00fcne Seite\u00bb stieg fr\u00fch in die Kampf-Hose. Um es den Tunnel-Turbos, diesen Ewiggestrigen, zu zeigen, die immer noch nicht verstehen wollen, dass wer Tunnels s\u00e4t, Verkehr erntet. Mich stimmte diese Abstimmung nicht k\u00e4mpferisch, sondern traurig: Nach der Geburt der Anti-Auto-Bewegung im Zuge der Waldsterben-Debatte Mitte der 1980er Jahre, den gewonnenen Abstimmungen zum Alpenschutz 1994 (Alpen-Initiative) sowie 2004 (Anti-Avanti) stand dieser zweite Tunnel schon wieder zur Abstimmung. Es kam schlimmer als gedacht, sein Bau wurde deutlich angenommen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Das wirft mit Blick auf den derzeitigen Klima-Hype Fragen auf: Warum eigentlich gelang es in den letzten 30 Jahren nicht, \u00f6kologische Einsicht breiter zu streuen? Warum geht\u2019s mit dem Wandel zu mehr Nachhaltigkeit nicht vorw\u00e4rts? Was fehlt den Umwelt-Kampagnen*? Weil Schlagzeilenorientierung vor Wirkungsorientierung kommt? Weil es nicht mehr gen\u00fcgt, das Schlechte ins Scheinwerferlicht zu zerren und sich an Symptomen zu emp\u00f6ren? Jedenfalls scheint es so, als ob die fr\u00fchere Grund-Einsicht der \u00d6kobewegung \u00abUrsachen statt Symptome bek\u00e4mpfen\u00bb vergessen gegangen sei.<\/p>\n\n<p class=\"paraphrase\">\u00abGesellschaftlicher Wandel braucht Zeit und Geduld und vor allem positive Bilder.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Vermutlich sind sich alle Umweltsch\u00fctzerinnen und Umweltsch\u00fctzer darin einig, dass die Hauptursache der Umweltprobleme die vom Neoliberalismus auf die Spitze getriebene Konsumgesellschaft ist: Dabei frisst die neoliberale Revolution zwar ihre Kinder nicht, aber diese fressen den Planeten. Doch zur Erreichung des heutigen Zustands vergingen seit Beginn des Konsumzeitalters in den 1950er-Jahren mehr als 60 Jahre.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Gesellschaftlicher Wandel braucht also Zeit und damit Geduld und vor allem, neben den Negativschlagzeilen, positive Bilder \u2013 Bilder aus Gemeinden und Regionen, die sich auf den Wandelpfad begeben haben. Und neue Narrative von L\u00f6sungsmodellen, die Zukunft vorstell- und f\u00fchlbar machen. Denn die Hoffnung und Sehnsucht auf solche Zukunft ist die positive Kraft f\u00fcr Ver\u00e4nderung.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Kein einfaches Unterfangen. So versucht beispielsweise Greenpeace die alten Bilder aus den 1980er- und 1990er-Jahren \u2013 anketten, abseilen, schlauchbooten, bannerh\u00e4ngen \u2013 mit neuen Bildern aus sogenannten \u00abpeople-powered\u00bb Kampagnen zu erg\u00e4nzen. Doch L\u00f6sungskampagnen sind weniger spektakul\u00e4r und dramatisch als der Angriff auf das B\u00f6se. Trotzdem: Je n\u00e4her Kampagnen an die menschlichen Grundbed\u00fcrfnisse wie Zusammengeh\u00f6rigkeit, Geborgenheit, Naturerlebnis und soziale Sicherheit kommen, desto mehr entfernen sich Konsumbed\u00fcrfnisse. Solche Kampagnen haben psycho-sozial-kulturelle Ans\u00e4tze und tragen in ihrem Kern das \u00abgute Leben jenseits des Konsums\u00bb (siehe Kolumne \u00ab<a href=\"https:\/\/www.greenpeace-magazin.ch\/2018\/08\/24\/gut-leben-und-das-klima-schuetzen-das-waers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class=\"s1\">Gut leben und das Klima sch\u00fctzen\u00bb<\/span><\/a>). Darum geht\u2019s; denn w\u00fcrde die Annahme der Kapitalisten stimmen, dass materieller Konsum das Leben erst lebenswert mache, h\u00e4tten wir ohnehin verloren. Aus dem Dilemma zwischen \u00fcberm\u00e4ssig zu konsumieren oder \u00fcberm\u00e4ssig depressiv zu werden kann nur ein positiv konnotierter Weg f\u00fchren.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Hinzu k\u00f6nnte kommen, dass viele normale Menschen m\u00f6glicherweise genug haben von Appellen, vom Salzstreuen in Problemwunden, vom Banner aufspannen und vom alarmistischen Sound der Anklagen. Vielleicht w\u00e4re vom konstruktiven Journalismus zu lernen, der nur von konkreten L\u00f6sungsans\u00e4tzen berichtet und auf die Hitliste des Schlechten verzichtet. Das wirkt ermutigend und hebt die Stimmung beim Publikum: \u00abIch bin davon \u00fcberzeugt, dass der konkreten Negation als wichtigem Motor des politischen Wandels eine Affirmation vorausgehen muss. F\u00fcr eine wirkliche \u00d6ffnung der Situation braucht es eine positive Idee\u00bb, wie es der franz\u00f6sische Philosoph Alain Badiou ausdr\u00fcckt.<\/p>\n\n<p class=\"paraphrase\">\u00abDringlichkeit ist das Hauptmerkmal des Hectic Campaignings.\u00bb<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Und wie handhaben das Kampagnenorganisationen wie Greenpeace, WWF oder Amnesty? Man wird den Eindruck nicht ganz los, dass etwelche Campaignerinnen und Campaigner \u00e4hnlich der kapitalistischen Maxime des kurzfristigen Profits prim\u00e4r auf <a href=\"https:\/\/www.greenpeace-magazin.ch\/2015\/09\/06\/quick-wins-oder-das-problem-der-mobilisierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class=\"s1\">Quick-Wins<\/span><\/a> abzielen. Noch immer hat das \u00abImmer-schneller-immer-mehr\u00bb Vorrang: Dringlichkeit ist das Hauptmerkmal des \u00abHectic Campaignings\u00bb. Eine von Hektik gepr\u00e4gte Unruhe f\u00fchrt aber leicht zu Aktivismus nach dem Motto \u00abHauptsache etwas getan\u00bb. Eine gute Unruhe hingegen w\u00e4re z. B. aus Fehlern lernen und besser werden, um langsam aber sicher die Wurzeln statt schnellschnell aber unsicher die Symptome zu bek\u00e4mpfen \u2013 denn nicht jeder Angriff schw\u00e4cht den Gegner, er kann ihn auch st\u00e4rken (siehe Kolumne \u00ab<span class=\"s2\"><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/2015\/07\/05\/die-welt-voller-paradoxien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Welt, voller Paradoxien<\/a>\u00bb)<\/span>.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Slow Campaigning heisst in diesem Sinn langfristiges, systemisches Denken, eine Art Perma-Kultur, bei der konsequent in den Boden und damit in die gesellschaftliche Wurzelbehandlung investiert wird. Und das geht nur, wenn Kampagnenorganisationen mit \u00abReal-Change\u00bb-Bewegungen zusammenarbeiten. Und das Wandelziel kann dank der Bekanntheit der NGOs sowie deren thematischer Kompetenz etwas beschleunigt werden.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Gewiss, L\u00f6sungsarbeit ist m\u00fchsam, komplex, langsam, teuer und deshalb nur in langfristiger Zusammenarbeit m\u00f6glich. Und eine solche macht vielen NGO-Leuten Angst, weil sie bef\u00fcrchten, die eigene Organisation k\u00f6nnte im Brei der Kollaboration untergehen. Doch das gilt es umgekehrt zu denken: Weil Realit\u00e4ten zu \u00e4ndern viel Arbeit ist, die nicht alleine geleistet werden kann, gilt es in diesen notwendigen Zusammenarbeiten ein eigenes Profil zu bewahren. Und daraus wachsen neue Bilder und Profilierungsm\u00f6glichkeiten, womit auch andere Stories geteilt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Slow Campaigning heisst somit nicht, lauthals und repetitiv auf die Reinheit der Lehre zu setzen, sondern auch das Dreiviertelrichtige zu tun und Partizipation als zentrale Kategorie zu sehen. Es braucht beides: a\ufdeckendes <span class=\"s2\">und<\/span> vermehrt ermutigendes Campaigning. Dem Treibstoff Wut mehr Treibstoff Zuversicht beimischen. Dann kann es gut kommen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Einerseits vielleicht mit dem Klima-Hype: Alle sind wir begeistert von den Sch\u00fcler-Klimastreiks! Diese durch Kommunikation unterst\u00fctzen, ist gut, allerdings nicht vereinnahmen. Vor allem k\u00f6nnten Kampagnenorganisationen das, was nach dem Protest folgen soll, vorbereiten und einfordern. Politisch nat\u00fcrlich wie es mit der Klima-Wahl im Herbst versucht wird. Aber auch konkret: Z. B. beim Bund ein aus den Klima- und Energiebildungsbudgets finanziertes Schulhaus-Solarisierungsprogramm fordern und selber in einigen Demo-Objekten mit Jugendlichen umsetzen. Das Schulhaus als Klimavorbild. Junge Menschen packen an und zeigen der Politik, was sie wollen und wie es geht. Positivdruck. Und die Erwachsenen folgen dem Leuchtturm. Sie setzen die klimafreundliche Gemeinde um und geben der Bewegung aus Energiest\u00e4dten, 2000-Watt-Regionen und \u00f6ko-sozialen Siedlungen den n\u00f6tigen Schub. Ausserdem die Schl\u00fcssellektion, die die&nbsp;\u00abGelb-Westen\u00bb uns erteilt haben, beachten: \u00d6kologischer Wandel gelingt nur mit \u00f6ko-sozialen Ans\u00e4tzen.<\/p>\n\n<p class=\"p1\">Und andererseits im globalen S\u00fcden, wo gerade \u00abunsere\u00bb Fehler wiederholt werden \u2013 Luftverpestung in Peking, Kohleabbau in Indien, Waldabholzung in Brasilien, Bodenvergiftung in Afrika \u2013, w\u00e4re zu versuchen, nicht auch die Kampagnenfehler zu wiederholen, sondern den Symptombek\u00e4mpfungs-Kampagnen ein Slow Campaigning zu unterlegen. Insbesondere hier sind L\u00f6sungen gefragt, die den \u00abwestlichen Weg\u00bb unterminieren.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><b>*Was sind Kampagnen, was ist Campaigning?<\/b><\/p>\n\n<ul class=\"ul1 wp-block-list\"><li class=\"li3\">\u00abDer Begriff der Kampagnen wird f\u00fcr Aktionen von Lobbygruppen, Interessensverb\u00e4nden, Gewerkschaften und anderen Organisationen verwendet, die diese zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele ausf\u00fchren.\u00bb (Wikipedia)<\/li><li class=\"li3\">Traditionelles Campaigning will den Finger auf einen wunden Punkt legen, einen Missstand skandalisieren, dramatisch inszenieren und hofft, im Kampf um Aufmerksamkeit ein gewisses Publikum erreichen zu k\u00f6nnen (oft ohne viel zu erreichen, weil bereits eine n\u00e4chste Sache ins Aufmerksamkeits-Fenster r\u00fcckt).<\/li><li class=\"li3\">Kampagnen fahren mittlerweile viele \u2013 der TCS tut\u2019s, die SVP mit ihren Abstimmungskampagnen oder Solidar macht\u2019s f\u00fcr fairen Fussball. Und auch die Migros zur Imagepflege. Genau definiert ist der Begriff nicht, allgemein handelt es sich um ein zeitlich gestaffeltes B\u00fcndel von Aktivit\u00e4ten mit dem Ziel einer realen \u00c4nderung. Aus zivilgesellschaftlicher Sicht also eine Verbesserung eines als ungut empfundenen Zustandes.<\/li><li class=\"li3\">Diese \u00c4nderung in Politik (Gesetz, Verordnung, Policy) oder im Verhalten von Gruppen und Entscheidungstr\u00e4gern wird oft durch Mobilisierung geeigneter Kr\u00e4fte (z. B. mit Klicks von Mitgliedern oder Unterschriften von Sympathisantinnen und Sympathisanten) zu erreichen versucht.<\/li><li class=\"li3\">\u00abCampaigning ist die Kunst, alle Register ziehen zu k\u00f6nnen, um Ziele zu erreichen und Menschen zu bewegen\u00bb&nbsp;(campaigning summit Switzerland). Diese Bewegung kann dabei vom Griff zum Portemonnaie \u00fcber den Wechsel des Anbieters bis hin zu einer Beteiligung an einer Blockade gehen.<\/li><li class=\"li3\">Greenpeace erreichte mit avantgardistischen Aktionsformen viel mediale Aufmerksamkeit. Die Werbeindustrie und andere haben sich diese Formen teilweise angeeignet, sie sind Mainstream geworden. Wie wird man wieder Teil einer Avantgarde? Mit partizipativen Kampagnen?<\/li><\/ul>\n\n<p><strong>Kuno&nbsp;<\/strong><strong>Roth<\/strong>&nbsp;schreibt in seinen Kolumnen manchmal unverbl\u00fcmt, manchmal humoristisch, manchmal gar satirisch und immer solidarisch-kritisch&nbsp;\u00fcber das Umfeld und Randerscheinungen der \u00d6kobewegung aus (noch) unkonventioneller Sicht, die naheliegend und \u00fcberraschend&nbsp;zugleich&nbsp;ist. Er arbeitet international als Leiter des globalen Mentoring-System bei Greenpeace.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abAlles, was den Menschen gross gemacht hat, ist aus dem Versuch entstanden, das Gute zu festigen und nicht aus dem Kampf, das Schlechte zu verh\u00fcten.\u00bb\u00a0(Bertrand Russell) Vor drei Jahren wurde&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":42720,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45504","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45504","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45504"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45504\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45504"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45504"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45504"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45504"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45504"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}