{"id":45509,"date":"2019-03-22T07:00:00","date_gmt":"2019-03-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45509"},"modified":"2020-06-02T17:40:11","modified_gmt":"2020-06-02T15:40:11","slug":"die-umstrittene-rueckkehr-nach-fukushima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45509\/die-umstrittene-rueckkehr-nach-fukushima\/","title":{"rendered":"Die umstrittene R\u00fcckkehr nach Fukushima"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Acht Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist die Region nach wie vor verstrahlt \u2013 trotzdem l\u00e4sst die Regierung Japans Arbeiterinnen und Arbeiter das Gebiet rund um das AKW s\u00e4ubern und Familien mit ihren Kindern dorthin zur\u00fcckkehren.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p><span class=\"dropcap\">A<\/span>m 11. M\u00e4rz 2011 ersch\u00fctterte ein Erdbeben die K\u00fcste Japans und es kam zum atomaren Ungl\u00fcck in Fukushima. Seit der Katastrophe versucht das Land, die Region nach und nach von der Strahlung zu befreien \u2013 indem Arbeiterinnen und Arbeiter radioaktive Erde und Pflanzen in M\u00fclls\u00e4cke stecken. Dass die Radioaktivit\u00e4t aus den W\u00e4ldern und H\u00fcgeln trotzdem noch einen massiven Einfluss auf das Gebiet hat, zeigen Greenpeace-Messungen vom Oktober 2018:&nbsp;An fast allen 17 000 von Greenpeace gemessenen Punkten wird der international empfohlene Wert an Strahlendosis \u00fcberschritten.<\/p>\n\n<p>Nichtsdestotrotz setzt die japanische Regierung die Reinigungsarbeit in Fukushima fort und riskiert damit die Gesundheit der Arbeiterinnen und Arbeiter. Fast schlimmer noch: Das Land l\u00e4sst auch ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner und deren Kinder in die Gebiete rund um das havarierte Kernkraftwerk zur\u00fcckkehren \u2013 entgegen der Empfehlung der Vereinten Nationen und dem ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/sites\/www.greenpeace.de\/files\/publications\/20190308-greenpeace-report-fukushima-workers-children.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Report von Greenpeace<\/a>. In unserer Bilderreihe erf\u00e4hrst du mehr \u00fcber die problematische Situation vor Ort.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/0895aea0-gp0stt2l7_pressmedia.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Die heutige Vorf\u00fchrung des Beladens eines Castor-Beh\u00e4lters durch den Atomkraftwerksbetreiber Bayernwerke am Standort Isar ist kein Beweis f\u00fcr die Ungef\u00e4hrlichkeit der Atomtransporte. Diese Auffassung vertritt Greenpeace-Atomexperte Dr. Helmut Hirsch, der an der Vorf\u00fchrung teilgenommen hatte.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Hamburg\/M\u00fcnchen. Die Vertreter der Bayernwerke konnten dabei weder konkrete Daten \u00fcber Art und H\u00f6he der radioaktiven Aussenkontaminationen der Transportbeh\u00e4lter liefern, noch hatten sie eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Kontamination der Transportwaggons. Dr. Helmut Hirsch: &quot;Bundesumweltministerin Merkel hat heute wie die Betreiber von Atomkraftwerken erneut behauptet, dass von den radioaktiv verseuchten Transportbeh\u00e4ltern keine Gefahren f\u00fcr Menschen und Umwelt ausgehen. Doch f\u00fcr diese Behauptung fehlt jeder Beleg. Im Gegenteil: Wir m\u00fcssen bef\u00fcrchten, dass Menschen einer realen Strahlengefahr ausgesetzt waren.&quot; Obwohl genaue und umfassende Informationen zu den gemessenen Strahlenwerten bislang nicht ver\u00f6ffentlicht wurden, ist Angaben des Bundesumweltministeriums zu entnehmen, dass auf gr\u00f6sseren Fl\u00e4chen der Beh\u00e4lter und Transportwaggons radioaktive Kontaminationen von bis zu 13.000 Becquerel pro Quadratzentimeter gemessen wurden. Dies bedeutet, dass entsprechend der Gr\u00f6sse der kontaminierten Fl\u00e4chen an den Beh\u00e4ltern, diese mit Hunderttausenden Becquerel verstrahlt gewesen sein k\u00f6nnten. Die radioaktiven Stoffe haften nur oberfl\u00e4chlich auf den Beh\u00e4ltern, kontaminieren nachweislich auch die Waggons und m\u00f6glicherweise Personen in der N\u00e4he der Beh\u00e4lter. Bahnarbeiter k\u00f6nnen ihre Kleidung am Beh\u00e4lter mit \u00fcber hunderttausend Becquerel kontaminieren. Gelangen diese radioaktiven Teilchen dann auf Lebensmittel, k\u00f6nnen sie in den K\u00f6rper gelangen. Je hunderttausend Becquerel Caesium-137, die in den K\u00f6rper gelangen, w\u00fcrde es zu einer Strahlenbelastung von 1,4 Millisievert kommen. Am st\u00e4rksten gef\u00e4hrdet sind Bahnarbeiter, die an den Waggons und den Beh\u00e4ltern arbeiten - beispielsweise beim Umladen. Potentiell gef\u00e4hrdet sind aber auch andere Menschen, die sich in der Umgebung aufhalten und Polizisten, die solche Transporte \u00fcberwachen. Die zul\u00e4ssige Strahlenbelastung f\u00fcr Polizeibeamte betr\u00e4gt 1 Millisievert pro Jahr, die zul\u00e4ssige Belastung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung durch Radioaktivit\u00e4t in der Abluft von Atomanlagen betr\u00e4gt 0,3 Millisievert pro Jahr. Ausser Transportarbeitern und Polizisten k\u00f6nnten auch Anwohner der Transportstrecken gef\u00e4hrdet werden, wenn die radioaktiven Teilchen von der Oberfl\u00e4che der Beh\u00e4lter in die Umgebung gelangen.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Greenpeace Deutschland&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;external-link-new-window&quot; title=&quot;\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster&quot; href=&quot;http:\/\/www.greenpeace.de\/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;www.greenpeace.de&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7586\"\/><figcaption>Mizue Kanno zeigt auf den kontaminierten Wald vor ihrem Haus in Namie. Am 11. M\u00e4rz 2011 musste sie ihr Zuhause fluchtartig verlassen und konnte bis heute nicht zur\u00fcckkehren. Obwohl ihr Haus erheblichen S\u00e4uberungen unterzogen wurde, geh\u00f6rt es zu einem Teil von Namie, der noch immer eine Sperrzone ist.&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/e9d8be4b-gp0stt2kx_pressmedia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7585\"\/><figcaption>Ein Radioaktivit\u00e4tsmessger\u00e4t zeigt in der Gemeinde Obori 6.07 Mikrosievert an. Arbeiterinnen und Arbeiter w\u00fcrden in diesem Gebiet einer Strahlendosis ausgesetzt werden, die \u00e4quivalent zu Hunderten von Brustr\u00f6ntgenaufnahmen j\u00e4hrlich w\u00e4re. Die japanische Regierung m\u00f6chte einen kleinen Teil des Gebiets bereits 2023 f\u00fcr die R\u00fcckkehr von Familien freigeben.&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/d6761e80-gp0stt2kc_pressmedia-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7581\"\/><figcaption>Kinder auf einem Schulhof in Iitate. Die Dorfgemeinde liegt 30\u201345 km vom AKW Fukushima Daiichi entfernt und wurde ebenfalls im M\u00e4rz 2017 f\u00fcr die R\u00fcckkehr freigegeben. 70 % dieses Gebiets bestehen aus Wald, der nicht dekontaminiert werden kann, weshalb die Strahlendosis dort nach wie vor bei 20 Millisievert pro Jahr liegt. Die Internationale Strahlenschutzkommission empfiehlt eine Dosis von h\u00f6chstens 1 Millisievert pro Jahr. (\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"Atomtransporte: Massnahmen des UVEK ungen\u00fcgend\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/952d9028-gp0stt2ku_pressmedia.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Das Departement Leuenberger hat heute das Resultat einer internen Abkl\u00e4rung zur Verstrahlung von Atomtransporten ver\u00f6ffentlicht. Die dabei vorgeschlagenen Massnahmen sind nach Ansicht von Greenpeace v\u00f6llig unzureichend. Nach wie vor fehlen die Antworten auf zentrale Fragen. Greenpeace h\u00e4lt deshalb an der Untersuchung durch eine Parlamentarische Untersuchungskommission fest.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;&lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Z\u00fcrich. Bundesrat Moritz Leuenberger zeigte mit der sofort anberaumten internen Abkl\u00e4rung zur Verseuchung der Atomtransporte guten Willen, doch im Massnahmenkatalog des Departementes f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) werden zentrale Fragen ignoriert. So h\u00e4ufen sich die Hinweise, dass es sich beim Vertuschungsskandal um eine international koordinierte Absprache zwischen der Atomindustrie und Teilen der Beh\u00f6rden handelt. Nach wie vor ist nicht bekannt, seit wann Mitglieder der Sicherheitsbeh\u00f6rde und die Atomindustrie \u00fcber die Verstrahlung informiert sind. Nach wie vor fehlen konkrete Angaben \u00fcber eine m\u00f6gliche Kontamination der Strassentransporte von M\u00fchleberg und der Eisenbahntransporte in die Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (GB). Offen bleibt zudem die Frage, wie das Informationsnetz innerhalb der Hauptabteilung f\u00fcr die Sicherheit von Kernanlagen (HSK) funktioniert, wie die HSK mit der Atomindustrie konkret verfilzt und wer verantwortlich f\u00fcr die Unterschlagung der Informationen ist. Da sind Namen zu nennen. Greenpeace begr\u00fcsst das Festhalten am Transportverbot, beurteilt aber die eingeleiteten Massnahmen als v\u00f6llig unzureichend. Die Aussage, dass die HSK keine unsorgf\u00e4ltige Handhabung und Messung in den AKW festgestellt habe, ist peinlich. Tatsache ist, dass sich die HSK auf wenige Stichproben beschr\u00e4nkte und die Messungen der Transporte den AKW-Betreibern \u00fcberliess. Ankommende Leertransporte wurden \u00fcberhaupt nie \u00fcberpr\u00fcft. Strengere Anforderungen an die Qualit\u00e4tssicherung sind ohne Zweifel am Platz. Aber das Fehlen griffiger Kontrollinstrumente in einer Sicherheitsbeh\u00f6rde \u2013 und dies \u00fcber Jahre hinweg \u2013 , r\u00e4umt den dringenden Verdacht nicht aus, dass es beim vorliegenden Vertuschungsskandal nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Auch andere Vorkommnisse um die HSK deuten daraufhin, so etwa die unzureichende Kontrolle der Kernmantelrisse im AKW M\u00fchleberg und die Art, wie das HSK die mangelhafte Bewilligungseingabe der Atomindustrie beim Zwischenlager W\u00fcrenlingen gedeckt hat. Greenpeace fordert deshalb, dass die laufenden Gesuche f\u00fcr eine Leistungserh\u00f6hung des AKW Leibstadt und f\u00fcr eine unbefristete Betriebsbewilligung f\u00fcr das AKW M\u00fchleberg auszusetzen sind, bis endg\u00fcltig klar ist, welche Rolle die HSK spielt. Das Vertrauen fehlt, dass eine HSK-interne Abkl\u00e4rung tats\u00e4chlich Licht in den Vertuschungsskandal bringt. Greenpeace h\u00e4lt deshalb an einer Parlamentarischen Untersuchungskommission fest.&lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;\/span&gt; &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;br&gt; Stefan F\u00fcglister, Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz 01 \/ 447 41 41&lt;br&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7590\"\/><figcaption>Die Dekontaminierungsmethode der japanischen Regierung hat in Fukushima bis im M\u00e4rz 2018 \u00fcber 17 Millionen Kubikmeter an radioaktiven Abf\u00e4llen zusammengebracht. Seit 2011 sind \u00fcber 70000 Arbeiterinnen und Arbeiter mit der S\u00e4uberung beauftragt. Viele der Besch\u00e4ftigten kriegen weder einen fairen Lohn noch haben sie ein ausf\u00fchrliches Radioaktivit\u00e4tstraining erhalten.&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" title=\"180 Organisationen mit 12 Millionen Mitgliedern aus 5 Kontinenten unterst\u00fctzen Genschutz-Initiative!\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6bef89a2-gp0stt2jz_pressmedia.jpg\" alt=\"&lt;b&gt;Weltweite Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Genschutz-Initiative: Kurz vor der Abstimmung trafen Sympathieschreiben von 180 Bauern- und Umweltverb\u00e4nden mit insgesamt 12 Millionen Mitgliedern bei Greenpeace Schweiz ein. Dies gibt die Umweltorganisation heute bekannt. Die internationale Unterst\u00fctzung zeigt die Besorgnis \u00fcber die industrielle Anwendung der Gentechnologie namentlich in der Landwirtschaft. Die Manipulation von Tieren und Pflanzen, so die einhellige \u00dcberzeugung der unterzeichnenden Organisationen, stellt eine Gefahr f\u00fcr die Umwelt und die b\u00e4uerliche Existenz dar. Sie w\u00fcrden deshalb, wenn sie abstimmen k\u00f6nnten, ein \u00fcberzeugtes JA einlegen, um Patente auf Leben und Genmanipulation an Tieren zu verhindern.&lt;\/b&gt;\n\n&lt;div&gt;\n\t&lt;p class=&quot;bodytext&quot;&gt;Genf. Im Februar 1998 versammelten sich in Genf\n300 Delegierte aus aller Welt anl\u00e4sslich einer internationalen\nTagung zu Landwirtschaft und Welthandel. Patentrecht war ein\nzentrales Thema dieses Treffens. Bei dieser Gelegenheit wurde eine\nPetition zur Unterst\u00fctzung der Schweizer Genschutz-Initiative (GSI)\nverfasst und in Umlauf gebracht. Die holl\u00e4ndische Organisation A\nSeed ver\u00f6ffentlichte den Text der Genschutz-Initiative sp\u00e4ter auf\nihrer Internet-Website und rief zur Unterzeichnung der Petition\nauf. Das Resultat \u00fcbertraf alle Erwartungen. Die Antworten trafen\nein per Fax, per Brief und per E-mail. Vandana Shiva, Tr\u00e4gerin des\nAlternativen Nobelpreises aus Indien, sagt: \u00abDas Ziel der\nGenschutz-Initiative ist grossartig. Das hilft uns hier in Indien\nviel in unserem Kampf gegen Gentechnik in der Landwirtschaft.\u00bb\nGrund f\u00fcr den Widerstand: Patente auf Pflanzen und Tiere bedrohen\ndie Lebensgrundlagen der Bauern. So d\u00fcrfen sie Samen von Pflanzen\nder Chemie-Multis nach der Ernte nicht mehr als Saatgut\nwiederverwenden. Bei einem Unfall tragen die Bauern das Risiko,\nnicht die Herstellerfirmen. Zudem bef\u00fcrchten die Bauern- und\nUmweltverb\u00e4nde, dass die biologische Vielfalt verloren geht und die\nMonokulturen intensiviert werden; die weltweite Ern\u00e4hrungslage\nw\u00fcrde verschlechtert statt verbessert. Die Angst der Bauern ist\nbegr\u00fcndet: In den USA erlitten Farmer totale Ernteausf\u00e4lle, weil\ndie genmanipulierte Baumwolle von Monsanto pl\u00f6tzlich verkr\u00fcppelte.\nDeutsche Landwirte reichten Strafklage wegen drohender\nGenverseuchung ihrer Kulturen durch Gentech-Pflanzungen ein.\nProfessor Nanjundaswami, Vorsitzender einer indischen\nBauernorganisation, erkl\u00e4rt: \u00abGenmanipulation liegt nicht in\nunserem Interesse.\u00bb Mit gr\u00f6sster Aufmerksamkeit blicken die Bauern\nnun auf die Schweiz: \u00abWenn sich die Schweizer Bev\u00f6lkerung gegen\nPatente auf Tiere und Pflanzen ausspricht, ist dies ein positives\nSignal f\u00fcr die ganze Welt,\u00bb erkl\u00e4rt Oscar Zamora, Professor f\u00fcr\nAgronomie auf den Philippinen.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;p&gt;Greenpeace Schweiz, Bruno Heinzer Leiter der Genschutz-Kampagne\n01\/447 41 41&lt;\/p&gt;\n&lt;\/div&gt;\" class=\"wp-image-7580\"\/><figcaption>Ein verlassener Keramikladen in der Gemeinde Obori. Menschenrechtsberichterstatter der UN haben die Regierung Japans vor der gef\u00e4hrlichen Situation f\u00fcr Arbeiterinnen und Arbeiter und zur\u00fcckkehrende Familien gewarnt. Doch das Land h\u00e4lt an seinem Dekontaminierungsplan fest \u2013 auch wenn man diesen als wahnsinnig betiteln k\u00f6nnte.&nbsp;(\u00a9 Christian \u00c5slund\/Greenpeace)<\/figcaption><\/figure>\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/hNw3OgzlmZY\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"hNw3OgzlmZY\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Acht Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist die Region nach wie vor verstrahlt \u2013 trotzdem l\u00e4sst die Regierung Japans Arbeiterinnen und Arbeiter das Gebiet rund um das AKW s\u00e4ubern&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":45512,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[42],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-energie","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45509\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/45512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45509"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45509"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}