{"id":45550,"date":"2019-05-28T07:00:00","date_gmt":"2019-05-28T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45550"},"modified":"2020-06-03T16:27:58","modified_gmt":"2020-06-03T14:27:58","slug":"was-sind-uns-unsere-lebensmittel-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45550\/was-sind-uns-unsere-lebensmittel-wert\/","title":{"rendered":"Was sind uns unsere Lebensmittel wert?"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Den Konsum von Fleisch auf einen Viertel reduzieren, die Schweiz zum Bioland machen und gleichzeitig der Landwirtschaft attraktive Arbeitsbedingungen bescheren: Die Vision 2050 von Greenpeace f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft hat ehrgeizige Ziele. Martin Rufer, Leiter Produktion, M\u00e4rkte und \u00d6kologie des Schweizer Bauernverbands und Philippe Schenkel, Greenpeace-Experte f\u00fcr nachhaltige Landwirtschaft, im Dialog.<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Philippe Schenkel, Ihre Vision \u00abLandwirtschaft&nbsp;mit Zukunft\u00bb behauptet, die Schweizer Landwirtschaft&nbsp;sei auf maximale Produktion ausgerichtet&nbsp;und m\u00fcsse darum umgepolt werden. Tatsache&nbsp;ist, dass Bio hierzulande boomt und die Schweizer&nbsp;Tierschutzbestimmungen weltweit f\u00fchrend&nbsp;sind. \u00dcbertreiben Sie mit Ihren Forderungen&nbsp;nicht etwas?<\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/453628cb-philippe-2018-shirt-smile-small.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8002\"\/><figcaption>Philippe Schenkel (\u00a9 Greenpeace)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Es gibt in der Schweizer Landwirtschaft durchaus positive Entwicklungen: So nimmt die Zahl von Biobetrieben tats\u00e4chlich stetig zu und einzelne Bauern experimentieren sogar mit Permakultur \u2013 es gibt viele engagierte LandwirtInnen. Aber die Umweltziele der Landwirtschaft des Bundes k\u00f6nnen mit der heutigen Landwirtschaftspolitik nicht erreicht werden. Andere Indizien, dass vieles schiefl\u00e4uft, sind das Insektensterben und die R\u00fcckst\u00e4nde von Pestiziden im Trinkwasser. Das alles zeigt, dass kleine Verbesserungen zu wenig bringen. Wir brauchen eine umfassende Kehrtwende.<\/p>\n\n<p><em>Martin Rufer, der Bauernverband hingegen nennt&nbsp;im Papier \u00abLandwirtschaft 2050\u00bb als eines von&nbsp;sieben Zielen \u00abMaximum an landwirtschaftlichen&nbsp;Fl\u00e4chen\u00bb. Warum forcieren Sie noch immer die&nbsp;Fl\u00e4che?<\/em><\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/6641aebe-rufer_martin_600x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8003\"\/><figcaption>Martin Rufer (zVg)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Die Aussage stimmt so nicht \u2013 wir wollen kein Maximum an Fl\u00e4che unter den Pflug nehmen, sondern das bestehende Kulturland erhalten. Noch immer wird in der Schweiz pro Sekunde fast ein Quadratmeter zubetoniert. Der Schweizer Bauernverband steht f\u00fcr einen starken Schutz der Landwirtschaftszone ein, die unsere Produktionsgrundlage ist. Hier treffen sich unsere Ziele mit jenen von Umweltverb\u00e4nden.<\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Martin Rufer und ich sind uns offenbar einig, dass wir die Raumplanung st\u00e4rken wollen. Der Druck auf das Kulturland kommt von neuen Gewerbezonen und Einfamilienh\u00e4usern vor allem im Mittelland \u2013 dort also, wo die fruchtbaren Ackerb\u00f6den sind. Diese muss man sch\u00fctzen und bewahren.<\/p>\n\n<p><em>Philippe Schenkel, die Reduzierung der Fleischwirtschaft&nbsp;ist ein zentrales Anliegen der Vision 2050.&nbsp;Sie fordern, die j\u00e4hrliche inl\u00e4ndische&nbsp;Fleischproduktion um 70% zu senken. Das bedeutet,&nbsp;dass in Zukunft Gefl\u00fcgel- und Schweinefleisch aus dem Ausland importiert wird, wo die Tierhaltevorschriften&nbsp;noch viel schlechter sind \u2013 ein Eigentor?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel<\/strong>: Nat\u00fcrlich soll das Fleisch nicht einfach importiert werden. Unsere Forderung, den Fleischkonsum von 50 auf unter 15 Kilogramm pro Jahr und Kopf zu senken, ist ehrgeizig. Aber der Trend geht in diese Richtung. J\u00e4hrlich nimmt der Konsum um etwa ein Kilogramm pro Person ab. Wir befinden uns diesbez\u00fcglich in einem gesellschaftlichen Umbruch. Greenpeace fordert keine vegane Welt. Viele Menschen sind aber an einem Punkt angelangt, wo sie ihre pers\u00f6nliche Ern\u00e4hrung \u00fcberpr\u00fcfen \u2013 und auch umstellen.<\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Das sehe ich nicht so: Nehmen wir zum Beispiel Gefl\u00fcgel. Der Konsum von zw\u00f6lf Kilogramm pro Kopf und Jahr steigt stark. In Ihrer Vision sprechen Sie von 400 Gramm Inlandproduktion pro Kopf. Damit w\u00fcrden 96 Prozent importiert \u2013 Ihr Papier d\u00fcrfte somit vor allem Applaus von den Fleischimporteuren erhalten. Der Bauernverband entzieht sich dem Trend zu weniger und nachhaltigerem Fleisch nicht: Verantwortungsvoll produzierte Futtermittel, Zweinutzungshuhn oder \u00abFrom Nose to Tail\u00bb unterst\u00fctzen wir sehr. Hingegen glaube ich nicht, dass man vermeiden k\u00f6nnte, dass eine massive Einschr\u00e4nkung der Inlandproduktion zu einer Zunahme des Importes von teilweise fragw\u00fcrdig produziertem Fleisch f\u00fchren w\u00fcrde. Wir schaffen es ja nicht mal, den Import von Eiern aus K\u00e4fighaltung oder Hormonfleisch zu verbieten. Am Schluss zahlt die Landwirtschaft den Preis, profitieren werden die Importeure.<\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Doch die heutige Situation ist nicht haltbar: Die bodenunabh\u00e4ngige Produktion in der Schweiz, wo 20000 Masth\u00e4hnchen innert 35 Tagen mit importiertem Futter zur Schlachtreife gem\u00e4stet werden, ist alles andere als nachhaltig \u2013 und viel Schweiz ist da nicht drin.<\/p>\n\n<p><em>Um den Fleischkonsum auf einen Viertel zu senken, brauchen die KonsumentInnen brauchbare&nbsp;Alternativen. Martin Rufer, sind Ihre Mitglieder&nbsp;bereit, auf Nischen wie Quinoa zu setzen?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Ich bin sehr gl\u00fccklich \u00fcber jeden Landwirt, der in einer Nische seinen Absatz findet. Existiert eine entsprechende Nachfrage, folgt das Angebot dann praktisch automatisch. Quinoa ist \u00fcbrigens ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass auch nicht einheimische Getreidearten hierzulande \u00f6kologisch und wom\u00f6glich sozial vertr\u00e4glicher produziert werden k\u00f6nnen als im Ursprungsgebiet.<\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel: <\/strong>Weitere positive Beispiele sind S\u00fcsskartoffeln oder Ingwer, die seit kurzem in der Schweiz angebaut werden. Gleichzeitig lassen sich mit diesen Newcomern attraktive Margen erzielen. Nat\u00fcrlich ist die Forderung von 75 Prozent weniger Fleisch drastisch. Wir und andere Organisationen arbeiten deshalb daran, den gesellschaftlichen und politischen Boden daf\u00fcr zu ebnen. Doch wir sind \u00fcberzeugt, wir brauchen einen grossen Sprung.<\/p>\n\n<p><em>Und wie schafft man den?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel: <\/strong>Wichtig ist es, bei den Konsumentinnen ein Bewusstsein zu schaffen, wie Lebensmittel heute produziert werden. Greenpeace beteiligt sich mit Vortr\u00e4gen, Brosch\u00fcren und Online-Tools an dieser Aufkl\u00e4rung. Aber der Konsument ist nicht allm\u00e4chtig. Darum braucht es die Politik, die st\u00e4rker als bisher in Richtung Nachhaltigkeit steuert.<\/p>\n\n<p><em>W\u00e4re der Bauernverband dabei, die Politik&nbsp;st\u00e4rker zu verpflichten?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Nur bedingt. Unsere Erfahrung zeigt, dass man gerne die Landwirtschaft steuert, der Konsum dann aber dieser Entwicklung nachhinkt. Das f\u00fchrt dann zur Verlagerung der Emissionen ins Ausland. Dennoch, der Bauernverband ist daran interessiert, dass die Bev\u00f6lkerung besser weiss, wie ihr Essen produziert wird. Auch mehr Bildung im Bereich Ern\u00e4hrung ist uns ein Anliegen oder mehr Transparenz bei der Deklaration.<\/p>\n\n<p><em>Trotzdem sollen die Schweizerinnen und Schweizer&nbsp;auf drei Viertel ihres Fleischkonsums verzichten.&nbsp;Wie realistisch ist die Bereitschaft \u2013 neben&nbsp;diesem Verzicht \u2013 f\u00fcr die Ersatzlebensmittel erst&nbsp;noch mehr Geld f\u00fcrs Essen zu zahlen?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Zun\u00e4chst: Senkt man seinen Fleischkonsum, spart man sehr viel Geld. Tierische Produkte machen den gr\u00f6ssten Teil der durchschnittlichen Lebensmittelausgaben aus. Somit wird Geld frei, das man f\u00fcr pflanzliches Essen ausgeben kann. Ich bin \u00fcberzeugt, dass viele Menschen bereit sind, einen fairen Preis f\u00fcr ihre Lebensmittel zu bezahlen. Potenzial gibt es auch bei den Margen des Detailhandels und der Verarbeiter.<\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer: <\/strong>Heute gibt ein Durchschnittshaushalt bloss 6,3 Prozent des Einkommens f\u00fcr Getr\u00e4nke und Lebensmittel aus. Zudem wird ein Drittel als Food Waste weggeschmissen. Viele Menschen anerkennen den Wert der Lebensmittel nicht mehr. Wenn es nur schon gelingt, diese Verschwendung etwas zu reduzieren, muss weniger produziert und importiert werden \u2013 ohne grosse Konsum\u00e4nderung.<\/p>\n\n<p><em>Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit&nbsp;Lebensmitteln betr\u00e4gt heute gut 50 Prozent. Ist&nbsp;dieser ohnehin schon tiefe Anteil durch die&nbsp;Vision 2050 gef\u00e4hrdet?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Diese Zahl ist sowieso nur bedingt aussagekr\u00e4ftig. Entscheidend ist doch, dass die Bauern ein gutes Auskommen haben, dass die Tiere und die Umwelt nicht leiden und dass gesunde und gesuchte Produkte erzeugt werden. Wie hoch dann genau der Selbstversorgungsgrad ist, ist zweitrangig. Mit unserer Vision steigt wom\u00f6glich der Import gewisser Lebensmittel wie Zucker. Aber gleichzeitig brauchen wir viel weniger Hilfsmittel wie Diesel, mineralische D\u00fcnger, Saatgut und Pestizide, die heute nicht in der landwirtschaftlichen Importstatistik auftauchen.<\/p>\n\n<p><em>Aber wie stellen Sie sicher, dass nicht Zucker aus EU-Monokulturen, sondern&nbsp;biologischer Rohrzucker aus S\u00fcdamerika eingef\u00fchrt wird?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Um das zu steuern, gibt es viele Konzepte, wie sie auch im Zusammenhang mit der Fair-Food-Initiative entwickelt wurden. Ziel muss es sein, dass auch die Importe den Schweizer Mindestanforderungen punkto Produktion entsprechen und die Regulierung trotzdem WTO-kompatibel ist.<\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Da gehe ich mit Ihnen einig. Wenn man gleiche Anforderungen stellt, wird die Preisdifferenz von der Import- zur Inlandware kleiner. Das kommt den Landwirten nat\u00fcrlich entgegen. Schon eine umfassende Kennzeichnung der Importware w\u00fcrde uns helfen.<\/p>\n\n<p><em>Neben Fleisch soll der Milchkonsum&nbsp;sinken. Ersatzprodukte wie Soja, Reis oder&nbsp;Mandeln boomen. Warum wird hierzulande&nbsp;nicht mehr davon produziert?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> H\u00fclsenfr\u00fcchtler, auch Leguminosen genannt, sind tats\u00e4chlich eine wichtige Strategie. Historisch verf\u00fcgt die Schweiz \u00fcber attraktive Z\u00fcchtungen, etwa von Sojabohnen. Auch die B\u00f6den w\u00e4ren ideal daf\u00fcr. Was fehlt, ist die Nachfrage nach Schweizer Ware beziehungsweise die Bereitschaft, einen anst\u00e4ndigen Produzentenpreis zu bezahlen. Wir setzen uns f\u00fcr gute politische Rahmenbedingungen ein. Aber wenn die Nachfrage nicht da ist, n\u00fctzt alles nichts. Bei zu hohen Schweizer Preisen wird leider in aller Regel importiert.<\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel: <\/strong>Tats\u00e4chlich gibt es erst sehr wenige Abnehmer von Schweizer Soja. Hier sind die Grossverteiler gefordert, mehr inl\u00e4ndische Leguminosen zu verarbeiten.<\/p>\n\n<p><em>Martin Rufer, wie sieht Ihre Vision f\u00fcr die&nbsp;Schweizer Bauern bis zum Jahr 2050 aus?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Mein Wunsch ist, dass die kleinstrukturierte, b\u00e4uerliche Landwirtschaft erhalten bleibt. Die B\u00e4uerinnen und Bauern sollen gen\u00fcgend Wertsch\u00f6pfung aus ihren Produkten erzielen. Welche Produkte das sein werden, entscheiden die Konsumentinnen und Konsumenten.<\/p>\n\n<p><em>Philippe Schenkel, wie viel Ihrer Vision wird im&nbsp;Jahr 2050 realisiert sein?<\/em><\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel: <\/strong>Meine Hoffnung ist, dass wir bis dann ein paar zentrale Ziele umgesetzt haben: eine Landwirtschaft, die ohne Minerald\u00fcnger und ohne synthetische Pestizide auskommt und mehr Biodiversit\u00e4t aufweist. Eine Landwirtschaft, die vielf\u00e4ltiger ist. Das betrifft die Produkte, aber auch die Art der Betriebe. Ein Ziel ist schliesslich, dass mehr Menschen ihren Konsum angepasst haben, weniger Fleisch essen und einen gr\u00f6sseren Teil ihres Budgets f\u00fcr Lebensmittel ausgeben.<\/p>\n\n<p><strong>Martin Rufer:<\/strong> Da gehe ich einig mit Ihnen: Wertsch\u00e4tzung und Wertsch\u00f6pfung bedingen sich gegenseitig. Am Schluss entscheidet der Markt.<\/p>\n\n<p><strong>Philippe Schenkel:<\/strong> Stimmt schon, der Markt ist sehr wichtig. Aber die Politik hat es in der Hand, die Weichen richtig zu stellen. Heute fehlt in der Politik dazu oft der Mut.<\/p>\n\n<p><em>Mehr zum Thema Ern\u00e4hrung findest du <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/themen\/ernaehrung\/\">hier<\/a>. Das ganze Magazin online gibt es <a rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/publikationen\/greenpeace-magazin-02-19\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Konsum von Fleisch auf einen Viertel reduzieren, die Schweiz zum Bioland machen und gleichzeitig der Landwirtschaft attraktive Arbeitsbedingungen bescheren: Die Vision 2050 von Greenpeace f\u00fcr die Schweizer Landwirtschaft hat&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":34679,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[33],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45550","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-ernaehrung","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34679"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45550"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45550"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}