{"id":45592,"date":"2019-06-14T07:00:00","date_gmt":"2019-06-14T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45592"},"modified":"2020-06-03T17:13:04","modified_gmt":"2020-06-03T15:13:04","slug":"hoch-die-tassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45592\/hoch-die-tassen\/","title":{"rendered":"Hoch die Tassen!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sie sind \u00f6kologisch korrekt, gesundheitlich unbedenklich und k\u00f6nnen uns emanzipieren! Das Beste aber: Menstruationstassen sind jetzt hip. Unsere Autorin findet, es ist Zeit f\u00fcr eine Enttabuisierung. Eine schamlose Auseinandersetzung.<\/strong><\/p>\n\n<p>Wir Frauen bluten einmal im Monat mehrere Tage vaginal und das bis zu 400 Mal in unserem Leben. T\u00e4glich sind also weltweit Milliarden Frauen mit demselben Thema verbunden: der Menstruation \u2013 die Grundlage der menschlichen Fortpflanzung. Das ist nichts Ungew\u00f6hnliches und schon gar nichts Neues. Bloss wird viel zu wenig dr\u00fcber geredet. Der Vorstellung von \u00absich etwas in die Vagina einf\u00fcgen\u00bb wohnt immer noch so etwas staubig Verp\u00f6ntes inne, weshalb wir es lieber schamvoll umschiffen als offen dar\u00fcber zu reden. Menstruation darf vieles sein, aber bitte nicht sichtbar.&nbsp;Wer von seiner Menstruation \u00fcberrascht wird, bekommt unter Fl\u00fcstern ein Tampon zugesteckt. Die weissen Stopfen verschwinden fest umschlossen in der Handinnenfl\u00e4che. Applikatoren helfen beim Einf\u00fcgen den Kontakt mit dem eigenen Blut und K\u00f6rper m\u00f6glichst gering zu halten. Auch das Herausnehmen funktioniert garantiert kontaktfrei: Mit dem R\u00fcckholb\u00e4ndchen l\u00e4sst sich ein Tampon aus sicherer Entfernung aus dem K\u00f6rper ziehen. Schnell in Klopapier gewickelt wird der mit Blut vollgesaugte Pfropfen im Abfall entsorgt.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-image  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/68bff437-organicup-menstruationskappe-boyut-a-678286-de.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8043\"\/><figcaption>(\u00a9 Galaxus)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<p>Der Binden-Hersteller Always Ultra benutzt in seinen Werbespots blaue Fl\u00fcssigkeit zur Darstellung von Menstruationsblut. Der Tampon-Hersteller o.b. titelt: \u00abDamit die Regel sauber und diskret abl\u00e4uft\u00bb. Eine Ausnahme bildet der Schweizer Versandhandel Galaxus. Er zeigt MensCups, wie die Menstruationstassen auch noch genannt werden, so, wie sie meistens sind: blutbefleckt. Die Idee des eingef\u00fchrten Sammelbeh\u00e4lters f\u00fcr Menstruationsblut ist nicht neu. Das erste Patent meldete Leona W. Chalmers 1935 in den USA an. Kommerziell konnte sich ihre \u00abTassette\u00bb jedoch nie durchsetzen. Erst recht nicht zu den in den 50er-Jahren erstmals auf dem deutschen Markt erschienenen o.b.-Tampons, deren Verkaufszahlen schon im ersten Produktionsjahr die Zehn-Millionen-Marke \u00fcberschritten. Sind die Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit dem weiblichen K\u00f6rper doch h\u00f6her als wir meinen oder funktioniert das Marketing mit blauen Blutsimulationen und bl\u00fcmchenhaft-indirekter Werbung einfach zu gut?<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nackte Tatsachen<\/h3>\n\n<p>Jetzt mischen die kleinen, weichen Gebilde den Markt auf. Optisch erinnern die aus medizinischem Silikon oder Kautschuk hergestellten Menstruationstassen an eine Glocke oder kleine Weingl\u00e4ser ohne Fuss. Biegsam sind sie und weich. So weich, dass sie sich in der Hand ohne Weiteres optimal schlank falten und unkompliziert in die Vagina einf\u00fcgen lassen. Einmal drin, passen sie sich wunderbar gef\u00fchlsecht an die Scheidenw\u00e4nde an. Sie sind sozusagen mit einem Unterdruck angedockt. Bis zu zw\u00f6lf Stunden kann der kleine Kelch im Inneren Regelblut sammeln, bis man ihn entleeren muss.<\/p>\n\n<p>Es versch\u00fcttet nichts, es riecht nichts, es h\u00e4ngt nichts raus und, das Beste, es trocknet nichts aus. Mit den Fingern l\u00e4sst sich der Unterdruck durch leichtes Andr\u00fccken an die Scheidenw\u00e4nde wieder l\u00f6sen und die Tasse am Stielende herausziehen. Der Inhalt wird easy in der Klosch\u00fcssel entleert. R\u00fcckst\u00e4nde von Blut lassen sich mit Wasser oder Urin absp\u00fclen \u2013 der ist schliesslich steril. Neben ihrer einfachen Handhabung und maximalen Bewegungsfreiheit haben die kleinen Kelche das Potenzial, den gesamten Markt der Damenhygieneartikel zu revolutionieren, indem sie Abfallberge reduzieren, Geld sparen, Ressourcen schonen und, ganz, ganz wichtig: M\u00e4dchen und Frauen helfen, sich zu emanzipieren.<\/p>\n\n<p>Die wiederverwendbaren Tassen erleichtern M\u00e4dchen und Frauen ohne Zugang zu Toiletten, sauberem Wasser oder teuren Hygieneprodukten den Umgang mit ihrer Menstruation erheblich. Auf den Plantagen in den Philippinen geben Frauen eine Woche ihre Arbeit, und damit eine Woche Lohn, auf, weil sie sich keine Binden leisten k\u00f6nnen. Junge M\u00e4dchen im l\u00e4ndlichen Nepal f\u00fcrchten den Eintritt ins Erwachsenenalter, denn mit Einsetzen der Regelblutung werden M\u00e4dchen und Frauen jeden Monat in ausgelagerte Menstruationsh\u00fctten verbannt; dort sind sie auf sich allein gestellt, Extremwetter, Raubtieren und sogar Vergewaltigungen oder dem Tod ausgesetzt. Die Scham \u00fcber ihre Periode ist so gross, dass sie Infektionen in Kauf nehmen, um ihre Menstruationst\u00fccher nicht zum Trocknen aufh\u00e4ngen zu m\u00fcssen. In Afrika gelten M\u00e4dchen w\u00e4hrend ihrer Regelblutung als unrein und d\u00fcrfen das Haus nicht verlassen. Die mangelhafte Aufkl\u00e4rung \u00fcber den weiblichen K\u00f6rper und eine nicht ausreichende oder bezahlbare Hygieneversorgung f\u00fchrt nicht nur zu Krankheiten und Infektionen, sondern h\u00e4lt M\u00e4dchen von regelm\u00e4ssigen Schulbesuchen ab. Ohne Bildungsabschluss oder Einkommen werden die M\u00e4dchen minderj\u00e4hrig verheiratet und mangels sexueller Aufkl\u00e4rung ungeplant M\u00fctter. Mit den kleinen Tassen aber liessen sich Stigmatisierungen und Gendernormen ausheben und die Lebenschancen und das Selbstbewusstsein von Frauen erh\u00f6hen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Strandgut Tampon<\/h3>\n\n<p>In der westlichen Welt spiegelt sich ein wachsendes Umweltbewusstsein in der neuen Beliebtheit der Menstruationstassen wider: Eine einzige Tasse ersetzt durch ihre Wiederverwendung auf zehn Jahre etwa 5000 Einwegbinden oder -tampons. Bezieht man die Rechnung auf die gesamte Fruchtbarkeitsspanne einer einzigen Frau, sind es sogar bis zu 17 000 Hygiene-Wegwerfprodukte. Die Dimension offenbart sich in der Tatsache, dass Tampons zu den am h\u00e4ufigsten an Str\u00e4nden angeschwemmten Abf\u00e4llen geh\u00f6ren.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone  caption-style-blue-overlay caption-alignment-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2020\/04\/3bdde410-josefin-1234218-unsplash-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8042\"\/><figcaption>(@ Unsplash)<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>In seiner letzten Pr\u00fcfung stufte \u00d6kotest die meisten Tampon-Modelle als gesundheitlich unbedenklich ein. Das ist zwar gut, aber sind es eben nur die meisten und nicht alle. Die Inhaltsstoffe von Tampons sind weiterhin vielschichtig und nicht immer unproblematisch. Daneben bleibt der Ressourcenaufwand f\u00fcr Produkt und Verpackung von konventionellen Menstruationsprodukten bestehen. Sie bestehen aus einem Gemisch aus Zellstoff und Plastik. Der europ\u00e4ische Faserverband EDANA bescheinigt Binden und Slip-Einlagen sogar einen Kunststoffgehalt von mehr als 50 %. Was nicht nur bedeutet, dass ihre Abbaubarkeit bei weit mehr als 100 Jahren liegt, sondern auch, dass Erd\u00f6l und Holz als wertvolle und energiezehrende Ressourcen mit einfliessen.<\/p>\n\n<p>Im Kampf gegen die Belastung durch Einweg-Plastikprodukte hat die Europ\u00e4ische Kommission sich im Mai 2018 daf\u00fcr ausgesprochen, die Entsorgungskosten der Abf\u00e4lle zuk\u00fcnftig den Herstellern aufzub\u00fcrden. Daraufhin haben Hersteller von Damenhygiene-Produkten gedroht, die h\u00f6heren Kosten den Endnutzerinnen aufzuhalsen. Br\u00fcssel strich die konventionellen Menstruationsprodukte wieder aus der Liste von Produkten, f\u00fcr die die Haftungsprogramme gelten sollen. Dies obwohl konventionell Menstruationsprodukte eigentlich als \u00abverbotene Plastikprodukte\u00bb klassifiziert werden m\u00fcssten. Zwar werden die Konsumentinnen vor Mehrkosten gesch\u00fctzt, Plastik in Monatshygieneartikeln aber wird nicht verboten. Immerhin muss der Plastikgehalt der Produkte und die einhergehende Problematik ab 2021 transparent gemacht werden. Frauen sollten sich aber nicht sch\u00e4men m\u00fcssen, Plastik-Verschmutzer zu sein, sondern ihre Macht als Konsumentinnen bewusst ausnutzen und sich Gedanken \u00fcber wiederverwendbare Menstruationsartikel machen.<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Sache mit der Blutsteuer<\/h3>\n\n<p>Neben Abfall l\u00e4sst sich mit den Tassen eine Menge Geld sparen \u2013 w\u00e4re da nur nicht die Sache mit der Steuer: Die Schweiz erhebt auf Damenhygieneartikel eine Mehrwertsteuer von 7,7 %. Der reduzierte Steuersatz von 2,5 % f\u00fcr G\u00fcter des allt\u00e4glichen Eigengebrauchs z\u00e4hlt hier nicht. Setzt eine Frau in der Schweiz ausschliesslich auf Tampons oder Binden, muss sie in ihrem Leben mit Mehrkosten von mindestens&nbsp; 3000 Franken rechnen. Mit Menstruationstassen lassen sich die Ausgaben, je nach Modell, zwar auf etwa 150 Franken senken, die hohe Besteuerung besteht jedoch auch hier. Dass Katzenfutter, Zeitschriften und Medikamente, wie etwa Viagra, als Dinge des allt\u00e4glichen Eigengebrauchs eingestuft werden, Tampons &amp; Co. aber nicht, zeigt die Absurdit\u00e4t dieser Regel.<\/p>\n\n<p>Im Grunde bedeutet die \u00abBlutsteuer\u00bb nichts anderes, als dass Frauen und Transgender aufgrund ihres Geschlechtes tiefer in die Tasche greifen m\u00fcssen. Die Schweiz bildet da keine Ausnahme und liegt mit 7,7 % Tamponsteuer im europ\u00e4ischen Vergleich im Durchschnitt. Ungarn bildet mit 27 % das Schlusslicht und Grossbritannien diskutiert das soziale Ungleichgewicht unter \u00abperiod poverty\u00bb; die tritt ein, wenn M\u00e4dchen und Frauen, die sich keine Binden oder Tampons leisten k\u00f6nnen, deswegen w\u00e4hrend ihrer Periode nicht zur Arbeit oder Schule gehen.&nbsp;Auf die Frage nach dem Grund f\u00fcr die Besteuerung von Binden und Tampons antwortet US-Pr\u00e4sident Obama 2018: \u00abDas liegt wohl daran, dass M\u00e4nner diese Gesetze gemacht haben.\u00bb<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein infernalisches Zusammenspiel von Blut und Wasser<\/h3>\n\n<p>F\u00fcr die Frauen, die mit gefl\u00fcgelten Klebebinden, diskreten Tampons und einer krampfhaft aufrecht erhaltenen Illusion schmerzfreier und unsichtbarer Regelblutungen gross geworden sind, stellen MensCups eine echte \u00f6kologische Alternative. F\u00fcr die n\u00e4chste Generation werden sie hoffentlich zu einem zuverl\u00e4ssigen Begleiter in den Erdbeerwochen. Einf\u00fcgen, rausnehmen und absp\u00fclen \u2013 das Ganze funktioniert so l\u00e4ssig, dass das n\u00e4chste Mal schon fast eine Freude ist. Und ja, Menstruationstassen gehen tief und wer Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit seinem K\u00f6rper hat, sollte die Gelegenheit nutzen und diese abbauen. Schliesslich sollen die kleinen Kelche gut sitzen und wieder sicher entfernt werden k\u00f6nnen. Daf\u00fcr muss man nun mal mitten hinein, ins Innere seiner Vagina, greifen. Und das ist auch gut so, denn das geh\u00f6rt zu uns. Das Blut, die Kr\u00e4mpfe und das Dr\u00fcber-Sprechen. Letzteres haben wir viel zu lange nicht gemacht. Dabei verdient allein der Anblick des infernalischen Zusammenspiels von Blut und Wasser in der Toilettensch\u00fcssel mehr als Stillschweigen. Also, hoch die Tassen, M\u00e4dels!<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><strong>Inga Laas<\/strong>, Redakteurin und Umwelt-Ingenieurin. Irgendwo zwischen Digital Native und Digital Immigrant angesiedelt. Wenn sie nicht f\u00fcr Greenpeace schreibt, studiert sie Natur und Umwelt lieber analog. Vom Texten erholt sie sich beim G\u00e4rtnern, Lesen und Handwerken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind \u00f6kologisch korrekt, gesundheitlich unbedenklich und k\u00f6nnen uns emanzipieren! Das Beste aber: Menstruationstassen sind jetzt hip. Unsere Autorin findet, es ist Zeit f\u00fcr eine Enttabuisierung. Eine schamlose Auseinandersetzung. 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