{"id":45683,"date":"2019-12-23T07:00:00","date_gmt":"2019-12-23T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=45683"},"modified":"2020-06-04T14:41:23","modified_gmt":"2020-06-04T12:41:23","slug":"flugscham-versus-kinderscham","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/hintergrund\/45683\/flugscham-versus-kinderscham\/","title":{"rendered":"Flugscham versus Kinderscham"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2017 sorgt mit der Aussage fu\u0308r Aufsehen, dass jedes Kind pro Jahr \u00fcber 58 Tonnen CO<sub>2<\/sub> produziert, insgesamt weit mehr als Auto fahren, Fliegen und Fleisch essen zusammen. Faktisch gesehen sind Kinder also die Klimasu\u0308nde Nummer eins. Doch darf man unseren Nachwuchs mit Klimagasen gleichsetzen? \u2013 Antworten von Stefan Riedener (Philosoph am Ethik-Zentrum der Universit\u00e4t Z\u00fcrich), Verena Brunschweiger (Lehrerin und Autorin des Buchs \u00abKinderfrei statt kinderlos\u00bb), Dominic Roser (Lehr- und Forschungsrat am Interdisziplin\u00e4ren Institut f\u00fcr Ethik und Menschenrechte der Universit\u00e4t Fribourg) sowie Catherine Newmark (Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin).<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Catherine Newmark, Sie sind Mutter von zwei Kindern. Wunschkinder?<\/em><\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Ich selbst wollte nie unbedingt Kinder. Ich stamme aus einem Milieu und einer Zeit, als man Kinder sehr stark mit einem Hausfrauen-Dasein assoziierte, was ich immer unattraktiv fand. Doch dann kam ich mit meinem Mann zusammen, er versp\u00fcrte einen sehr starken Kinderwunsch. Das war zu einer Zeit, als langsam klar wurde, dass Mutterschaft nicht zwingend auch ein Dasein als Hausfrau bedeutet.<\/p>\n\n<p><em>Stefan Riedener, Sie werden bald Vater. Wunschkind?<\/em><\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Ja. Ich freue mich darauf, f\u00fcr einen Menschen Verantwortung zu tragen. Und ich freue mich auch sehr auf die Beziehung, die ich zu meinem Kind haben werde. Ich stelle mir das als sehr, sehr wertvoll und erf\u00fcllend vor.<\/p>\n\n<p><em>Verena Brunschweiger, Sie sind die einzige, die im Rahmen dieser Diskussion keine Kinder hat.<\/em><\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Ich habe vor zehn Jahren begonnen \u00fcber das Thema Kinder zu recherchieren und bin dabei darauf gestossen, dass es \u00f6kologisch gar nicht sinnvoll ist, sich zu reproduzieren.<\/p>\n\n<p><em>Deshalb pl\u00e4dieren Sie nun daf\u00fcr, die Klimadebatte am Thema Kinder abzuhandeln?<\/em><\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Alle Beitr\u00e4ge zum Klimaschutz sind wichtig \u2013 auch die ganz pers\u00f6nlichen wie etwa keine Kinder kriegen. Entsprechend st\u00f6rt mich sehr, dass Kinder als der wichtigste Faktor in Sachen Klima bei der Klimadiskussion ausgeklammert werden. Das darf man nicht unter den Tisch kehren, nur weil es nicht ins Gesellschaftsbild passt.<\/p>\n\n<p><em>Dominic Roser, finden Sie es auch richtig, die Kinder in die Klimadebatte einzubeziehen?<\/em><\/p>\n\n<p>Dominic Roser: Nein. Das ist eine deprimierende Message. Ist es wirklich n\u00f6tig, so \u00fcber das Thema Kinderkriegen zu reden?<\/p>\n\n<p>Catherine Newmark, Ihre Meinung?<\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Ich finde das keine sehr sinnvolle Diskussion. Die Antinatalismusbewegung \u2013 wir sollten uns aus den verschiedensten Gr\u00fcnden nicht vermehren, weil wir eine missratene Spezies sind \u2013 ist eine randst\u00e4ndige ethische Position. Wenn wir schon Ethik machen, dann sollten wir sie doch <em>f\u00fcr<\/em> die Menschen machen! Sowie nat\u00fcrlich f\u00fcr andere Spezies auf diesem Planeten. Zudem finde ich die Anti-Kinder-Debatte insgesamt etwas l\u00e4cherlich, weil sie sich im Wesentlichen im Mini-Milieu einer \u2013 sagen wir \u2013 gut gebildeten Gr\u00fcn-W\u00e4hlerschaft abspielt, die weltpolitisch gesehen absolut keinen Einfluss auf die Entwicklung der Bev\u00f6lkerungszahlen hat.<\/p>\n\n<p><em>Eine Studie aus dem Jahr 2017 besagt, dass jedes Kind pro Jahr 58 Tonnen CO<sub>2<\/sub> produziert. Im Detail mag sie umstritten sein, doch grunds\u00e4tzlich liegt sie richtig. Oder nicht?<\/em><\/p>\n\n<p>Dominic Roser: Ein Punkt stimmt trivialerweise: Wir alle rufen Emissionen hervor, und wenn ich jetzt noch zus\u00e4tzlich Kinder auf die Welt stelle, dann nehmen die Emissionen logischerweise zu. Dennoch ist der Gedankengang problematisch. Zum einen, weil die Studie davon ausgeht, dass die Emissionen pro Kopf hoch bleiben und folglich unsere Kindeskinder immer noch so viel CO<sub>2<\/sub> produzieren. Das ist aber eine sehr fragw\u00fcrdige Annahme. Zudem halte ich die Vergleiche f\u00fcr nicht statthaft. Kinder mit den Konsequenzen von Autofahren zu vergleichen, ist nicht richtig.<\/p>\n\n<p><em>Stefan Riedener, was sagen Sie?<\/em><\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Diese konkrete Zahl beruht, wie Herr Roser sagt, auf der Annahme, dass alle k\u00fcnftigen Generationen pro Kopf gleichviel CO<sub>2<\/sub> produzieren werden wie wir heute. Das darf ohnehin nicht sein. Wir m\u00fcssen unseren CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss bald einmal senken, und zwar drastisch. Und ich habe immer noch die Hoffnung, dass uns das auch gelingt. Aber grunds\u00e4tzlich ist die Aussage richtig. Wenn wir Kinder bekommen, dann nehmen andere Lebewesen dadurch auch Schaden. Das ist moralisch relevant.<\/p>\n\n<p><em>Ohne weitere Kinder h\u00e4tte der Planet in rund 100 Jahren Ruhe von uns. W\u00e4re das nicht sinnvoll?<\/em><\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Da bin ich komplett anderer Meinung. In erster Linie sch\u00fctzen wir Klima und Planet zugunsten der Menschheit und der anderen Lebewesen, aber nicht im Sinne eines Selbstzwecks. Das Ziel ist es nicht, die Spezies Mensch aussterben zu lassen. Im Gegenteil: Ich finde einen Planeten ohne Menschen und andere Lebewesen eine unendlich traurige Vorstellung. Aber gerade damit es uns noch m\u00f6glichst lange gibt, m\u00fcssen wir jetzt vorsichtig sein mit unserer Anzahl Kinder.<\/p>\n\n<p><em>Ihre Meinung, Dominic Roser? W\u00e4re ein menschenleerer Planet nicht w\u00fcnschenswert?<\/em><\/p>\n\n<p>Dominic Roser: Nein. Wenn wir das Problem der zu hohen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen allein \u00fcber die Kinderfrage l\u00f6sen wollen, so geht das viel zu langsam. Wir m\u00fcssen das Klimaproblem in den n\u00e4chsten 10 bis 30 Jahren l\u00f6sen. Wenn uns das gelingt, gibt es das CO<sub>2<\/sub>-Problem nicht mehr, unabh\u00e4ngig von der Anzahl K\u00f6pfe. Anders gesagt: Die Frage, wie viele Kinder wir machen, bleibt nur relevant, wenn wir die Emissionen pro Kopf nicht auf null bringen. Aber genau das m\u00fcssen wir!<\/p>\n\n<p><em>Verena Brunschweiger?<\/em><\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Die Spezies Mensch verschwinden zu lassen ist nicht mein Ziel. Aber ich finde die 1-Kind-Politik eigentlich recht gut.<\/p>\n\n<p><em>In China hat diese Politik nicht funktioniert.<\/em><\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Nein, aber meine G\u00fcte, wir reden ja nicht von staatlichen Verordnungen und so. Dennoch ist es dringend an der Zeit, dass die Leute, die \u00fcber das Klima nachdenken, auch mal solche \u00dcberlegungen anstellen. Also statt drei nur zwei oder gar nur ein Kind. Das sollten wir allerdings selbst entscheiden k\u00f6nnen \u2013 und nicht zwangsweise verordnet.<\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Die moralische Frage, wie viele Kinder man haben darf, ist verschieden von der Frage, ob der Staat die Kinderzahl beeinflussen sollte. Da muss man extrem vorsichtig sein. Sicher ist es viel dringender, dass der Staat in anderen Bereichen aktiver wird und etwa Fliegen oder Fleischkonsum h\u00f6her besteuert oder limitiert.<\/p>\n\n<p><em>Gibt es denn eine optimale Kinderzahl? Dominic Roser, Sie haben zwei\u2026<\/em><\/p>\n\n<p>Dominic Roser: Das ist eine ethische Frage. Jedes Leben ist wertvoll. Nun gibt es Leute, die berechnen die optimale Bev\u00f6lkerungszahl f\u00fcr unsere Erde. Ich finde das falsch. Selbst zu entscheiden, ob man Kinder will und falls ja wie viele, halte ich f\u00fcr ein Menschenrecht, und zwar ein essentielles. So gesehen sollte nicht die Frage nach dem Nutzen oder Schaden eines Kindes im Vordergrund stehen. Wir sch\u00fctzen ja das Klima aus dem simplen Grund, weil wir Rechte sch\u00fctzen wollen. Wenn wir das Menschenrecht auf Kinderkriegen beschneiden und Menschen stigmatisieren, die Kinder kriegen, dann k\u00f6nnen wir uns auch die ganze Klimadebatte ersparen.<\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Die Einschr\u00e4nkung der Geburtenzahl ist generell schwierig. Aber wo soll man den Deckel ansetzen? Klimatechnisch gesehen w\u00e4re es super, unsere Gesellschaft w\u00fcrde schrumpfen. Sechs Millionen in der Schweiz w\u00fcrden gen\u00fcgen, es m\u00fcssen nicht acht sein. Aber wir haben immer das Gef\u00fchl, wir m\u00fcssen wachsen, weil wir sonst Angst um unser Rentensystem haben. Und die Prognosen reden ja weiterhin von einem extremen Wachstum. Daf\u00fcr eine L\u00f6sung zu finden, ist enorm schwierig.<\/p>\n\n<p><em>Der Club of Rome fordert f\u00fcr jede Frau, die kein oder nur ein Kind geb\u00e4rt, eine Belohnung von 80&#8217;000 Dollar.<\/em><\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Dar\u00fcber k\u00f6nnte man grunds\u00e4tzlich durchaus nachdenken. Das w\u00e4re eine sanftere Massnahme, um die Kinderzahl zu steuern, als ein staatliches Verbot. Ich bezweifle allerdings, dass viele Leute wegen diesem Geld auf Kinder verzichten w\u00fcrden. Das Geld sollte besser in technologischen Fortschritt investiert werden.<\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Wegen mir muss man das nicht machen. Aber ich finde die Idee nicht schlecht. Endlich w\u00fcrden mal progressive Frauen gef\u00f6rdert. Das Modell 1 Frau \u2013 5 Kinder ist ja wirklich nicht mehr zeitgem\u00e4ss.<\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Ich bin mir nicht sicher, ob ich das sinnvoll finde. In Westeuropa sind die Geburtenzahlen so tief, dass wir uns nicht selbsterhalten k\u00f6nnen. Und in Entwicklungsl\u00e4ndern ist es so, dass Frauen automatisch weniger Kinder haben, sobald ihr Bildungsniveau steigt. Denn dann verschaffen sie sich den Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln. Wir setzen also besser bei der Bildung an, um die Kinderzahl zu beeinflussen.<\/p>\n\n<p><em>Ohne Reproduktion g\u00e4be es allerdings keine Greta. Mit 16 bringt sie so viel Schwung in die Klimadebatte wie sonst niemand.<\/em><\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Kinder bedeuten ja immer Hoffnung auf einen Neuanfang. Ohne sie k\u00f6nnen wir die Welt gar nicht verbessern.<\/p>\n\n<p>Verena Brunschweiger: Die gute Greta\u2026 Auch sie geht nicht auf den wichtigsten Punkt in der Klimadebatte ein. Nat\u00fcrlich ist es wichtig, weniger zu fliegen, weniger Fleisch zu essen, weniger Auto zu fahren. Aber den wichtigsten Grund f\u00fcr den Klimawandel erw\u00e4hnt sie nicht: die Reproduktion. Greta ist arg natalistisch verblendet. Aber ansonsten ist sie gut. Sie motiviert.<\/p>\n\n<p><em>Nochmals zur\u00fcck zum Thema: Kann man Flugscham und Kinderscham gleichsetzen?<\/em><\/p>\n\n<p>Stefan Riedener: Mich st\u00f6ren diese Begriffe. Es geht doch nicht um unsere Scham. Aber ja, die Kinderfrage ist auch eine Klimafrage, und somit keine Privatsache. Wie viele Kinder wir haben d\u00fcrfen oder haben sollten, ist eine schwierige Frage. Es gibt wohl nicht viele Familien in der Schweiz, die diese Pflicht zur Selbstbeschr\u00e4nkung verletzen. Aber Elternschaft bedeutet immer Klimaverantwortung. Meine Frau und ich werden unseren eigenen Lebensstil deshalb noch mehr auf Nachhaltigkeit ausrichten und unserem Kind entsprechende Werte vermitteln. Wir fliegen privat nicht mehr, wir machen Ferien in der Schweiz. Ich selbst ern\u00e4hre mich gr\u00f6sstenteils vegan.<\/p>\n\n<p>Catherine Newmark: Flugscham kann man individuell empfinden und sich sagen, so, jetzt nehme ich den Zug. Aber der Entscheid, Kinder zu haben oder nicht, geht sehr viel weiter. Das hat eine sehr viel gr\u00f6ssere Tragweite f\u00fcr das pers\u00f6nliche Leben. Auf einen Flug verzichten kann man immer wieder. Aber auf Kinder nicht. Die sexuelle Fortpflanzung ist ganz spezifisch f\u00fcr uns und hat auch mit der eigenen Identit\u00e4t zu tun. Dass wir das nicht mehr tun sollen, ist irgendwie ein absurder Gedanke.<\/p>\n\n<p class=\"p1\"><strong>Autor<\/strong>: Christian Schmidt ist Journalist, Texter fu\u0308r Non-Profit-Organisationen, Buchautor und freischaffend aus \u00dcberzeugung. Er hat diverse Auszeichnungen f\u00fcr seine Texte erhalten, u. a. den Zu\u0308rcher Journalistenpreis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2017 sorgt mit der Aussage fu\u0308r Aufsehen, dass jedes Kind pro Jahr \u00fcber 58 Tonnen CO2 produziert, insgesamt weit mehr als Auto fahren, Fliegen&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":40025,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[47],"tags":[50],"p4-page-type":[194],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-45683","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-greenpeace","tag-klima","p4-page-type-hintergrund"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45683"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=45683"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=45683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}