{"id":5458,"date":"2016-11-15T00:00:00","date_gmt":"2016-11-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5458\/grosse-zweifel-an-angeblichem-sicherheitsnachweis-von-akw-beznau\/"},"modified":"2022-02-15T08:10:10","modified_gmt":"2022-02-15T07:10:10","slug":"grosse-zweifel-an-angeblichem-sicherheitsnachweis-von-akw-beznau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5458\/grosse-zweifel-an-angeblichem-sicherheitsnachweis-von-akw-beznau\/","title":{"rendered":"Grosse Zweifel an angeblichem Sicherheitsnachweis von AKW Beznau"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Axpo hat das sogenannte \u00abSafety Case\u00bb zum Reaktor 1 des AKW Beznau bei der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI eingereicht. So will die Betreiberin nachweisen, dass die fast 1000 Schwachstellen im Herzst\u00fcck die Sicherheit nicht gef\u00e4hrden. Greenpeace Schweiz hat grosse Zweifel daran, dass dieser Nachweis tauglich ist und fordert entschieden ein transparentes Verfahren.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>\u00abDie Axpo betritt absolutes Neuland mit ihrem Vorgehen beim Sicherheitsnachweis\u00bb, sagt Stefan F\u00fcglister, Atomexperte f\u00fcr Greenpeace Schweiz. Die Beznau-Betreiberin will mit Tests an einer Nachbildung eines Teils des besch\u00e4digten Herzst\u00fccks der Anlage nachgewiesen haben, dass das \u00e4lteste AKW der Welt wieder in Betrieb gehen kann. \u00abIch bezweifle stark, dass diese und andere Massnahmen einer kritischen Betrachtung standhalten\u00bb, sagt F\u00fcglister. Unabh\u00e4ngige Expertinnen teilen diese Skepsis, wie sich am Axpo-Hearing in Baden Ende Oktober zeigte.<\/p>\n<p>\u00abDie Axpo \u00fcbt sich offenbar einmal mehr in Zweckoptimismus\u00bb, kommentiert Atomexperte F\u00fcglister die Aussage der Axpo, wonach Beznau bis ins biblische Alter von 60 Jahren betrieben werden k\u00f6nne. \u00abEs hat sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass die Axpo den Umfang der Probleme und den Aufwand f\u00fcr den Sicherheitsnachweis untersch\u00e4tzt hat\u00bb, so F\u00fcglister weiter.<\/p>\n<p><strong>Kein Entscheid hinter verschlossenen T\u00fcren<br \/>\n<\/strong>Der Sicherheitsnachweis liegt nun bei der Aufsichtsbeh\u00f6rde ENSI zur Pr\u00fcfung. Greenpeace Schweiz fordert die Experten von ENSI und des eigens eingesetzten internationalen Fachgremiums auf, dabei h\u00f6chste Sorgfalt walten zu lassen \u2013 immerhin geht es um das Wohlergehen der Bev\u00f6lkerung. Wichtig ist aber vor allem ein transparentes Verfahren. Greenpeace Schweiz fordert, dass die Axpo vor einer allf\u00e4lligen Wiederinbetriebnahme s\u00e4mtliche Unterlagen auch Experten ausserhalb von ENSI und des Fachgremiums zur kritischen Pr\u00fcfung vorlegt. \u00abEin Entscheid von solcher Tragweite darf nicht hinter verschlossenen T\u00fcren gef\u00e4llt werden\u00bb, betont Atomexperte F\u00fcglister.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Stefan F\u00fcglister, Atomexperte f\u00fcr Greenpeace Schweiz, 079 773 19 31<br \/>\nThomas M\u00e4der, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/greenpeace.ch\/videos\/10154658696672766\/\">Videoaufnahme des Expertenpanels am Beznau-Hearing<\/a> (27.10.16)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Axpo hat das sogenannte \u00abSafety Case\u00bb zum Reaktor 1 des AKW Beznau bei der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI eingereicht. So will die Betreiberin nachweisen, dass die fast 1000 Schwachstellen im Herzst\u00fcck&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-5458","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5458"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5458\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5458"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5458"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=5458"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=5458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}