{"id":5568,"date":"2016-06-01T00:00:00","date_gmt":"2016-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5568\/axpo-verweigert-transparenz-hearing-zu-beznau\/"},"modified":"2022-02-15T08:12:15","modified_gmt":"2022-02-15T07:12:15","slug":"axpo-verweigert-transparenz-hearing-zu-beznau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5568\/axpo-verweigert-transparenz-hearing-zu-beznau\/","title":{"rendered":"Axpo verweigert Transparenz-Hearing zu Beznau"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Axpo hat offenbar kein Interesse daran, die Bev\u00f6lkerung offen \u00fcber die Risiken des AKW Beznau zu informieren. Die Betreiberin des \u00e4ltesten AKW der Welt weigert sich, sich einem \u00f6ffentlichen Hearing zum Zustand von Beznau zu stellen und echte Transparenz zum Zustand des geschw\u00e4chten Herzst\u00fcck des Reaktors zu schaffen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Eine breite Koalition von \u00fcber 40 Organisationen hat Mitte Mai eine \u00f6ffentliche Forderung an die Axpo gestellt: Die Verantwortlichen des Energiekonzerns sollen sich einem \u00f6ffentlichen Hearing stellen zum Zustand des Reaktordruckbeh\u00e4lters von Beznau 1 und s\u00e4mtliche relevanten Berichte offenlegen. Dies aufgrund des besorgniserregenden Funds von fast 1000 Schwachstellen in dieser zentralen Komponente des AKW und der intransparenten Kommunikationspolitik der Axpo.<\/p>\n<p>Ende Mai hat nun die Axpo Greenpeace Schweiz in einem Brief mitgeteilt, sie erachte ein Hearing als \u00abnicht zielf\u00fchrend\u00bb. Befragungen durch die Parlaments-Kommissionen f\u00e4nden immer wieder statt, und f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung sei im November 2015 eine \u00f6ffentliche Informationsveranstaltung durchgef\u00fchrt worden. Auch die Medien w\u00fcrden regelm\u00e4ssig an Medienkonferenzen informiert, so die Axpo.<\/p>\n<p><strong>Schluss mit der H\u00e4ppchen-Information<br \/><\/strong>Mit dieser Begr\u00fcndung versucht die Axpo vom eigentlichen Kern des Problems abzulenken: \u00abAn solchen Veranstaltungen wird immer nur der kleine Teil der Wahrheit erz\u00e4hlt, den die Axpo f\u00fcr angebracht h\u00e4lt\u00bb, sagt Greenpeace-Kampagnenleiter Christian Engeli. Die Forderung von Greenpeace Schweiz und 40 weiteren Organisationen verlangt aber mehr als diese h\u00e4ppchenweise, sorgf\u00e4ltig gesteuerte Informations-Politik: Einen echten Dialog auf Augenh\u00f6he unter Kenntnis s\u00e4mtlicher Fakten. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise die Ver\u00f6ffentlichung eines Berichts zur Verspr\u00f6dung des Reaktordruckbeh\u00e4lters aus dem Jahr 2012, der Greenpeace nur fast vollst\u00e4ndig geschw\u00e4rzt zugestellt worden ist \u2013 entgegen der Empfehlung des Eidgen\u00f6ssischen Datenschutz- und \u00d6ffentlichkeitsbeauftragten.<\/p>\n<p>\u00abDie Bev\u00f6lkerung hat ein Recht, alle Fakten zu kennen\u00bb, h\u00e4lt Engeli fest. Die Bev\u00f6lkerung soll dieses Recht nun einfordern k\u00f6nnen. Um die Axpo doch noch zur Teilnahme am Hearing zu bewegen, ruft Greenpeace ab heute auf der Kampagnen-Seite byebyebeznau.ch die Bev\u00f6lkerung dazu auf, eine pers\u00f6nliche Einladung zum Hearing an Axpo-CEO Andrew Walo zu senden. Zur Veranschaulichung der intransparenten Axpo-Kommunikation wurde ausserdem heute die Homepage von Greenpeace Schweiz eingeschw\u00e4rzt, ebenso weitere Kommunikationsmittel wie Newsletter, Social-Media-Nachrichten und diese Medienmitteilung.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Christian Engeli, Kampagnenleiter Greenpeace Schweiz, 079 947 91 04<\/p>\n<p>Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74<\/p>\n<\/div>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Axpo hat offenbar kein Interesse daran, die Bev\u00f6lkerung offen \u00fcber die Risiken des AKW Beznau zu informieren. 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