{"id":5585,"date":"2016-06-16T00:00:00","date_gmt":"2016-06-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5585\/jahresbericht-2015\/"},"modified":"2022-02-28T14:36:48","modified_gmt":"2022-02-28T13:36:48","slug":"jahresbericht-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5585\/jahresbericht-2015\/","title":{"rendered":"Jahresbericht 2015"},"content":{"rendered":"<p><b>2015 hat f\u00fcr Greenpeace gezeigt: Die Arbeit von NGOs ist durch die politische Situation und erneuten Umweltproblemen nicht einfacher geworden, aber umso wichtiger. Nun erst recht haben wir auch letztes Jahr Umweltvergehen aufgekl\u00e4rt und mit Vehemenz unsere Kampagnen gef\u00fchrt. Hier geht es zum Online-Jahresbericht mit vielen Bildern, Zahlen und spannenden Aktionen: https:\/\/report15.greenpeace.ch\/de\/bericht.html<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Tausende von Menschen haben letztes Jahr weltweit mit Greenpeace gegen die Bohrpl\u00e4ne von Shell in der Arktis protestiert. Zuvor hatte Greenpeace mit Erkl\u00e4rungen, Petitionen und spektakul\u00e4ren Aktionen auf die hohen Risiken der \u00d6lbohrungen im Norden aufmerksam gemacht. <strong>Schliesslich blockierten<\/strong> <strong>Aktivistinnen und Aktivisten weltweit am gleichen Tag die Shell-Tankstellen und hatten Erfolg: Ende September gab Shell bekannt auf weitere \u00d6lbohrungen zu verzichten. <\/strong><\/p>\n<p>Das Schweizer L\u00e4nderb\u00fcro leitete erfolgreich das Projekt \u201cDetox-Outdoor\u201c und f\u00fchrte Expeditionen in die entlegensten Regionen der Welt. <strong>Die Proben vor Ort bewiesen, dass gef\u00e4hrliches PFC (per und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe), das vor allem in der Produktion von Outdoor-Kleidung verwendet wird, \u00fcberall zu finden ist.<\/strong> Damit konfrontierte Greenpeace grosse Outdoor-Firmen \u2013 unter anderem Mamut in der Schweiz.<\/p>\n<p>Der Schutz des Klimas stand im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der Kampagnen von Greenpeace Schweiz. Im Vorfeld von COP21 im Herbst rief Greenpeace eine \u201cPolizei\u201c ins Leben, um Klimaverbrecher zu ahnden. Greenpeace reichte eine Beschwerde wegen unlauterer Werbung gegen die Erd\u00f6lvereinigung und den Verband der Schweizerischen Gaslobby ein. <strong>Sie wurde gutgeheissen: Die Schweizerische Lauterkeitskommission fordert die Lobbyisten auf, k\u00fcnftig auf irref\u00fchrende Werbung zu verzichten.<\/strong><\/p>\n<p>Die langfristige <strong>Entwicklung der Spendeneinnahmen ist positiv<\/strong>. Sie sind mit rund CHF 26 Mio. gegen\u00fcber dem Vorjahr stabil geblieben. Die Zahl der Spender und Spenderinnen hat leicht abgenommen, der Spendenmarkt ist seit l\u00e4ngerem nur schwach am wachsen und h\u00f6here Dringlichkeit hatten 2015 Themen wie beispielsweise die Fl\u00fcchtlingskrise in Europa. Mit 149\u2019000 Mitgliedern und 21\u2019010 Stunden Freiwilligenarbeit kann sich Greenpeace aber auch 2015 einer grossen Unterst\u00fctzerbasis erfreuen.<\/p>\n<p>Trotz den genannten und weiteren positiven Ereignissen f\u00fcr den Umweltschutz, sind die Umweltprobleme in der Schweiz auch in Zukunft nicht zu untersch\u00e4tzen. Die CO2-Emissionen pro Kopf liegen immer noch hoch, die Gletscher schmelzen, auf unseren \u00c4ckern wird tonnenweise Glyphosat verspr\u00fcht und die Schweizer Altreaktoren sind tickende Zeitbomben. <strong>\u201eGreenpeace alleine kann die steigende Umweltbelastung nicht stoppen und die Energiewende erfolgreich vorantreiben, aber gemeinsam mit den vielen anderen Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen und der Zivilgesellschaft k\u00f6nnen wir es schaffen\u201c,<\/strong> <strong>meint C\u00e9cile B\u00fchlmann, Stiftungsratspr\u00e4sidentin bei Greenpeace Schweiz.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alle, die die Arbeit von Greenpeace unterst\u00fctzen als Mitarbeitende, als Freiwillige, als Spender und SpenderInnen, m\u00f6chte Greenpeace Schweiz danken.<\/strong> Ohne das stetige Engagement und Vertrauen in Greenpeace Schweiz durch die vielen Unterst\u00fctzer und Unterst\u00fctzerinnen w\u00e4re die Organisation nicht dort, wo sie jetzt ist.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mehr Informationen finden Sie im Online-Jahresbericht 2015 von Greenpeace Schweiz:\u00a0<\/strong><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/jahresbericht\">www.greenpeace.ch\/jahresbericht<\/a><\/p>\n<p><a class=\"custom-link btn btn-default btn-block btn-icon-left\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/2015_Broschuere_JB_de_low.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bericht herunterladen<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2015 hat f\u00fcr Greenpeace gezeigt: Die Arbeit von NGOs ist durch die politische Situation und erneuten Umweltproblemen nicht einfacher geworden, aber umso wichtiger. 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