{"id":5598,"date":"2016-05-16T00:00:00","date_gmt":"2016-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5598\/milchkuh-initiative-ist-ein-raubzug-auf-unser-kulturland\/"},"modified":"2019-05-30T07:05:03","modified_gmt":"2019-05-30T05:05:03","slug":"milchkuh-initiative-ist-ein-raubzug-auf-unser-kulturland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5598\/milchkuh-initiative-ist-ein-raubzug-auf-unser-kulturland\/","title":{"rendered":"Milchkuh-Initiative ist ein Raubzug auf unser Kulturland"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Umweltallianz der vier grossen Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natu-ra, VCS und WWF Schweiz warnen eindringlich vor den Auswirkungen der Milchkuh-Initiative. Bereits jetzt macht die Strassenfl\u00e4che mehr als ein Viertel der Siedlungsfl\u00e4che der Schweiz aus. Dieser Anteil w\u00fcrde mit Annahme der Milchkuh-Initiative langfristig noch st\u00e4rker zu-nehmen. In 10 Jahren w\u00fcrde mit dem Milchkuh-Geld eine Fl\u00e4che so gross wie die Stadt Lu-zern zus\u00e4tzlich mit Strassen \u00fcberzogen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Wird die Milchkuh-Initiative angenommen, f\u00fchrt das zu schmerzhaften Einbussen in zentralen Bereichen des Staates wie beispielsweise in der Bildung oder im \u00f6ffentlichen Verkehr. Auf der andern Seite k\u00f6nnen diese zus\u00e4tzlichen Strassengelder kurzfristig gar nicht ausgegeben werden. Allerdings w\u00fcrde der Druck langfristig massiv steigen, die Schweiz mit zahlreichen neuen Strassen zu \u00fcberziehen. Die Auswirkungen w\u00e4ren fatal: Berechnungen der Umweltorganisationen zeigen, dass mit der Milchkuh-Initiative zus\u00e4tzlich zu den bereits geplanten neuen Strassen in 10 Jahren rund 26 km<sup>2<\/sup> Kulturland mit Strassen verbaut w\u00fcrden. Das entspricht der gesamten Fl\u00e4che der Stadt Luzern. Insgesamt, das heisst gemeinsam mit den bereits vorhandenen Strassengeldern, w\u00fcrde damit innerhalb von 10 Jahren rund 92 km<sup>2<\/sup> mit Strassen verbaut. Das entspricht etwa der Fl\u00e4che der Stadt Z\u00fcrich.<\/p>\n<p><strong><br \/> Milchkuh-Initiative als Treiberin weiterer Zersiedelung<\/strong><\/p>\n<p>Boden ist eine nicht erneuerbare, knappe Ressource. Die Verbauung der Landschaften und der Verlust des Kulturlandes z\u00e4hlen mit zu den dr\u00e4ngendsten Umweltproblemen der Schweiz. Mit der Annahme der Milchkuh-Initiative w\u00fcrde die Zerst\u00f6rung von Kulturland langfristig massiv beschleunigt. \u00abVerbauen wir unsere Zukunft nicht mit Asphalt und Beton\u00bb, warnt Urs Leugger-Eggimann, Pr\u00e4sident der Umweltallianz.<\/p>\n<p>W\u00fcrden im ganz grossen Stil neue Strassen gebaut, h\u00e4tte das zus\u00e4tzlichen Verkehr zur Folge, was zu noch st\u00e4rkerer Belastung der Luft durch CO<sub>2<\/sub>, Feinstaub und weiteren Schadstoffen f\u00fchrt. Geschw\u00e4cht w\u00fcrden zudem auch der Landschaftsschutz und die Biodiversit\u00e4t. Um die international vereinbarten Klimaziele zu erreichen, m\u00fcsste die Schweiz bereits jetzt ihre Bem\u00fchungen massiv verst\u00e4rken. Diese Ziele mit Annahme der Milchkuh-Initiative zu erreichen, w\u00e4re g\u00e4nzlich unrealistisch. Bereits heute macht der Verkehr rund 40 Prozent der CO<sub>2<\/sub>-Belastung aus.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Weitere Ausk\u00fcnfte:<\/p>\n<p>Urs Leugger-Eggimann, Pro Natura Zentralsekret\u00e4r, 061 317 91 44<\/p>\n<p>Caroline Beglinger, Co-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin VCS Verkehrs-Club der Schweiz, 079 310 11 86<\/p>\n<p>Markus Allemann, Co-Gesch\u00e4ftsleiter Greenpeace Schweiz, 044 447 41 20<\/p>\n<p>Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz, 044 297 22 33<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umweltallianz der vier grossen Schweizer Umweltorganisationen Greenpeace, Pro Natu-ra, VCS und WWF Schweiz warnen eindringlich vor den Auswirkungen der Milchkuh-Initiative. 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