{"id":5622,"date":"2016-03-01T00:00:00","date_gmt":"2016-02-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5622\/atomausstieg-wird-zu-einer-achterbahnfahrt-ohne-bremsen\/"},"modified":"2019-05-30T07:05:38","modified_gmt":"2019-05-30T05:05:38","slug":"atomausstieg-wird-zu-einer-achterbahnfahrt-ohne-bremsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5622\/atomausstieg-wird-zu-einer-achterbahnfahrt-ohne-bremsen\/","title":{"rendered":"Atomausstieg wird zu einer Achterbahnfahrt ohne Bremsen"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Nationalrat hat heute darauf verzichtet, die Laufzeit der bestehenden Atomkraftwerke zu beschr\u00e4nken und die Sicherheitsanforderungen zu versch\u00e4rfen. Etliche b\u00fcrgerliche Wendeh\u00e4lse haben mit diesem bedenklichen Entscheid sogar die Empfehlungen der Aufsichtsbeh\u00f6rde ignoriert. Sie nehmen somit das Risiko in Kauf, dass der Atomausstieg zu einer schwindelerregende Achterbahnfahrt ohne Gurten und Bremsen wird.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Auf Empfehlung der Aufsichtsbeh\u00f6rde hatte sich noch vor einem Jahr eine deutliche Mehrheit von 114 Nationalr\u00e4tInnen f\u00fcr ein sogenanntes Langzeitbetriebskonzept ausgesprochen, das auch eine maximale Betriebszeit f\u00fcr das \u00e4lteste AKW der Welt in Beznau enthalten h\u00e4tte. Nun haben 22 b\u00fcrgerliche Volksvertreter ihre vormaligen Entscheid ge\u00e4ndert und nicht einmal einer abgeschw\u00e4chten Form des Langzeitbetriebskonzepts zugestimmt.<\/p>\n<p>\u00abDie Mehrheit des Nationalrats verdr\u00e4ngt, was in Fukushima vor f\u00fcnf Jahren passiert ist, und will den \u00e4ltesten Reaktor der Welt in Beznau weiterbetreiben, obwohl er seit einem Jahr aus Sicherheitsgr\u00fcnden abgeschaltet ist\u00bb, kommentiert der Atomexperte von Greenpeace Schweiz, Florian Kasser. Die Empfehlungen des ENSI werden schlicht ignoriert, obwohl sie im Kern einzig verlangen, dass die AKW jederzeit und bis zum Betriebsende \u00fcber gen\u00fcgend Sicherheitsreserven verf\u00fcgen und nicht ausgefahren werden. \u00abAuf der Achterbahn des Atomausstiegs fahren b\u00fcrgerliche ParlamentarierInnen ohne Gurten und Bremsen und nehmen dabei schwindelerregende Risiken f\u00fcr das ganze Land in Kauf\u00bb, sagt Kasser.<\/p>\n<p>Ein sicherer Atomausstieg wird so unm\u00f6glich gemacht. Zwar wurde das Neubauverbot best\u00e4tigt, aber mit einer zahnlosen Aufsichtsbeh\u00f6rde, die gegen\u00fcber den Betreibern nicht durchgreifen kann, drohen nun bei den Altreaktoren immer mehr Sicherheitsdefizite. Da das Parlament in der Atompolitik vor einem Scherbenhaufen steht, kann voraussichtlich nur noch die Atomausstiegsinitiative dieses Spiel mit dem Feuer beenden.<\/p>\n<p><em><strong>F\u00fcr weitere Ausk\u00fcnfte:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<\/p>\n<p>Marco F\u00e4hndrich, Medienbeauftragter Greenpeace Schweiz, 079 374 59 74<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><em>Medienhinweis:<\/em><\/strong>\u00a0<br \/>Florian Kasser war gerade in Fukushima und ist gerne bereit, \u00fcber seine Erfahrungen vor Ort zu berichten. Sein Tagebuch finden Sie hier:\u00a0<a href=\"http:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/c\/21833943\/ba2558f6e33-o3f4k1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.fukushima.greenpeace.ch\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nationalrat hat heute darauf verzichtet, die Laufzeit der bestehenden Atomkraftwerke zu beschr\u00e4nken und die Sicherheitsanforderungen zu versch\u00e4rfen. Etliche b\u00fcrgerliche Wendeh\u00e4lse haben mit diesem bedenklichen Entscheid sogar die Empfehlungen der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[42],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-5622","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-energie","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5622"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5622\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5622"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=5622"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=5622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}