{"id":56273,"date":"2020-06-15T11:10:00","date_gmt":"2020-06-15T09:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=56273"},"modified":"2022-07-26T09:54:47","modified_gmt":"2022-07-26T07:54:47","slug":"33287-unterschriften-fu%cc%88r-eine-schweiz-ohne-futtermittel-und-fleischimporte-eingereicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/56273\/33287-unterschriften-fu%cc%88r-eine-schweiz-ohne-futtermittel-und-fleischimporte-eingereicht\/","title":{"rendered":"33\u2019287 Unterschriften fu\u0308r eine Schweiz ohne Futtermittel- und Fleischimporte eingereicht"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Unterst\u00fctzt von Greenpeace-AktivistInnen haben verschiedene Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen den Bundesbeh\u00f6rden in Bern heute gemeinsam 33\u2019287 Unterschriften der Petition \u00abStopp dem Import von umweltzerst\u00f6rendem Futtermittel und Fleisch\u00bb \u00fcbergeben. Zum Start der weltweiten \u00abMeat Free Week\u00bb machen Greenpeace Schweiz, Extinction Rebellion, die Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker (GfbV), Incomindios, Climate Strike Switzerland und Landwirtschaft mit Zukunft darauf aufmerksam, dass Produktion und Import von Futtermitteln und Fleisch vielerorts zu Abholzung, Umweltzerst\u00f6rung und Menschenrechtsverletzungen f\u00fchrt. Die Viehzucht ist der Haupttreiber der Entwaldung, die w\u00e4hrend der Corona-Pandemie massiv zugenommen hat. Ihre klimatischen Auswirkungen sind gr\u00f6sser als die des Transportwesens.<\/strong><\/p>\n\n<p>Als Schweine verkleidet, die sich \u00fcber einen Sojakuchen hermachen, mit einem grossen Banner (\u00abStoppt Fleisch- und Futtermittelimporte\u00bb) haben Greenpeace-Aktivist*innen die aktuelle Situation veranschaulicht. Die Petition wurde im Herbst 2019 lanciert, als die Waldbr\u00e4nde das Amazonasgebiet verw\u00fcsteten und seine Bewohner vertrieben. \u00abDiese Petition dient als Erinnerung daran, dass die Schweiz mehr als die H\u00e4lfte des Kraftfutters, n\u00e4mlich 56 Prozent der Bruttoenergie und 69 Prozent des Rohproteins, sowie grosse Mengen Fleisch importiert\u00bb, sagt Alexandra Gavilano, Campaignerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft bei Greenpeace Schweiz. \u00abEs gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Essen auf unseren Tellern, der Entwaldung und Menschenrechtsverletzungen. Indem wir die Menge an tierischen Produkten in unserer Ern\u00e4hrung reduzieren, k\u00f6nnen wir sicherstellen, dass unser Lebensmittelkonsum keine \u00f6kologischen und menschlichen Trag\u00f6dien in anderen L\u00e4ndern verursacht. Dazu braucht es einerseits den Willen der KonsumentInnen, andererseits aber auch den Willen der Politik und der Agrarindustrie, wirksame und effektive Massnahmen zu Gunsten einer nachhaltigen lokalen Landwirtschaft zu definieren.\u00bb<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br><strong>Alle paar Sekunden ein Fussballfeld&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n<p><br>Ein Teil des in die Schweiz importierten Futters stammt aus Brasilien (insbesondere Amazonas und Cerrado), wo die Abholzung zur Schaffung von Weidefl\u00e4chen und Fl\u00e4chen f\u00fcr den Futtermittelanbau der Haupttreiber f\u00fcr die Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher \u00d6kosysteme und einen massiven Anstieg an Klimaemissionen darstellt. In der Schweiz werden Futtermittel vor allem bei der landwirtschaftlichen Haltung von Schweinen und Gefl\u00fcgel, in geringerem Masse aber auch bei K\u00fchen und Rindern eingesetzt. \u00ab2019 verloren wir alle sechs Sekunden Wald in der Gr\u00f6sse eines Fussballfeldes. W\u00e4hrend der Corona-Pandemie hat sich die Rate noch beschleunigt. Um diese artenreichen und klimarelevanten \u00d6kosysteme zu retten, ist dringend notwendig, Gesetze zu erlassen und Importe gegebenenfalls zu verbieten\u00bb, sagt Alexandra Gavilano.<br><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Informationen<strong><br><\/strong><\/h2>\n\n<p>Greenpeace Schweiz organisiert f\u00fcr Donnerstag, 18. Juni 2020, 19.00 Uhr, einen E-Talk (<a href=\"https:\/\/1708.seu.cleverreach.com\/cp\/39263751\/d9421824a6a-1fee8n1\">Infos und Anmeldung<\/a>)&nbsp;zum Thema Futtermittelimporte im Rahmen der World Meat Free Week. Mit dabei sind:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Alexandra Gavilano, Campaignerin Landwirtschaft &amp; Klima bei Greenpeace Schweiz<\/li><li>Franziska Herren, Sprecherin des Vereins Sauberes Wasser f\u00fcr alle (Trinkwasser-Initiative)<\/li><li>Oliver Salge, Greenpeace Brasilien, Projektleiter von All Eyes on the Amazon<\/li><\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Alexandra Gavilano, Landwirtschaftscampaignerin Greenpeace Schweiz,\u00a0<a style=\"background-color: rgb(255, 255, 255);\" href=\"mailto:alexandra.gavilano@greenpeace.org\">alexandra.gavilano@greenpeace.org<\/a>, +41 44 447 41 38<\/li><li>Greenpeace-Medienstelle,\u00a0<a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a>, +41 44 447 41 11<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterst\u00fctzt von Greenpeace-AktivistInnen haben verschiedene Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen den Bundesbeh\u00f6rden in Bern heute gemeinsam 33\u2019287 Unterschriften der Petition \u00abStopp dem Import von umweltzerst\u00f6rendem Futtermittel und Fleisch\u00bb \u00fcbergeben. <\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50,33],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-56273","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","tag-ernaehrung","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56273\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56273"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=56273"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=56273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}