{"id":5672,"date":"2015-12-14T00:00:00","date_gmt":"2015-12-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5672\/kleidung-in-regalen-der-supermaerkte-wird-sauberer\/"},"modified":"2019-05-30T07:06:55","modified_gmt":"2019-05-30T05:06:55","slug":"kleidung-in-regalen-der-supermaerkte-wird-sauberer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5672\/kleidung-in-regalen-der-supermaerkte-wird-sauberer\/","title":{"rendered":"Kleidung in Regalen der Superm\u00e4rkte wird sauberer"},"content":{"rendered":"<p><b>Die giftfreie Produktion von Textilien wird auch bei Grossverteilern zum Branchen-Standard. Dies zeigt eine Zwischenbilanz von Greenpeace. Unter den europ\u00e4ischen Trendsettern befindet sich auch die zweitgr\u00f6sste Schweizer Supermarkt-Kette Coop. Migros hingegen rangiert weiterhin unter den Schlusslichtern.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Aldi, Lidl, Rewe\/Penny, Tchibo und Coop sind die Trendsetter der sauberen Textilproduktion unter den europ\u00e4ischen Grossverteilern. Zu diesem Schluss kommt eine heute von Greenpeace publizierte Zwischenbilanz im Rahmen der Detox-Kampagne. Auf Druck der 2011 gestarteten Kampagne verbannen nun diese Superm\u00e4rkte bereits erste besonders sch\u00e4dliche Chemikalien aus ihrer Produktion. Zudem ver\u00f6ffentlichen sie Abwasserdaten und bringen Programme\u00a0 f\u00fcr R\u00fccknahme\u00a0 und Recycling auf den Weg. \u00abGiftfrei hergestellte Kleider werden immer mehr zum Branchenstandard bei den Superm\u00e4rkten\u00bb, h\u00e4lt Julia Bangerter, Leiterin der Detox-Kampagne bei Greenpeace Schweiz fest. F\u00fcr Schlusslichter wie die Migros steigt der Druck, ihren Kunden ebenfalls Kleider aus nachweislich giftfreier Produktion zu bieten.<\/p>\n<p><strong>Coop setzt Versprechen um<br \/><\/strong>Coop hat sich vor zwei Jahren dazu bekannt, seine Textilsparte zu entgiften und eine Detox-Verpflichtung unterzeichnet. Wie die Zwischenbilanz zeigt, setzt Coop dieses Versprechen auch um. Ein wichtiger Teil der Detox-Verpflichtung ist die Herstellung von Transparenz \u00fcber die gesamte Textilproduktion: \u00abDer gr\u00f6sste Teil der Coop-Lieferanten macht bereits \u00f6ffentlich, was in ihren Abw\u00e4ssern drinsteckt\u00bb, anerkennt Bangerter. Konkret sind 80 Prozent der Abwasserdaten von Coop nun \u00f6ffentlich einsehbar. Trotz Transparenz, ambiti\u00f6sen Schwarzen Listen f\u00fcr Chemikalien und der vorbildhaften \u00f6kologischen Dauerkollektion Naturaline gibt es auch bei Coop noch Verbesserungsm\u00f6glichkeiten: \u00abWir w\u00fcrden uns sehr freuen, wenn Coop noch innovativer w\u00fcrde bei der R\u00fccknahme und Wiederverwertung von Kleidern \u2013 und so auch hier eine F\u00fchrungsrolle in der Branche \u00fcbernimmt\u00bb, so Bangerter weiter.<\/p>\n<p><strong>Fehlende Transparenz bei Migros<br \/><\/strong>Im Gegensatz zu Coop hat die gr\u00f6sste Schweizer Supermarkt-Kette, die Migros, keine Detox-Verpflichtung unterzeichnet. Statt dessen setzt der orange Riese auf eigene Standards, die jedoch aus Sicht von Greenpeace zu wenig weit gehen \u2013 insbesondere bei der Transparenz: Ziel der Detox-Kampagne ist, dass die Textilhersteller nicht l\u00e4nger die Gew\u00e4sser in den Herstellungsl\u00e4ndern mit giftiger Chemie verschmutzen und dies auch \u00f6ffentlich belegen. Die Migros h\u00e4lt ihre Abwasserdaten aber unter Verschluss. \u00abDiese Intransparenz ist inakzeptabel, denn die Kunden haben ein Anrecht darauf zu wissen, wie die Herstellung ihrer Kleider Mensch und Umwelt belastet\u00bb, sagt Greenpeace-Kampagnenleiterin Julia Bangerter. Wegen der fehlenden Transparenz und weil ihre \u00f6ffentlich einsehbaren Schwarzen Listen f\u00fcr Chemikalien zu wenig umfassend sind, rangiert die Migros unter den Detox-Schlusslichtern \u2013 zusammen mit den deutschen Ketten Edeka\/Netto<strong>,<\/strong> Norma, Metro\/Real sowie Interspar aus \u00d6sterreich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/4d0ef2e6-4d0ef2e6-discounter_mini-report_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Den vollst\u00e4ndigen Zwischenbilanz-Bericht finden Sie hier.<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Julia Bangerter, Leiterin Detox-Kampagne Greenpeace Schweiz, 079 735 24 23<br \/>Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Saubere Kleider, saubere Umwelt: Die Detox-Kampagne<\/strong><\/p>\n<p>Die Textilindustrie verseucht mit bei der Produktion eingesetzten Chemikalien die Gew\u00e4sser in den Herstellungsl\u00e4ndern \u2013 die meisten davon in Asien. Um diesem Missstand zu begegnen, startete Greenpeace 2011 die weltweite Detox-Kampagne. 33 internationale Kleidermarken und Supermarkt-Ketten haben seither die Detox-Verpflichtung unterzeichnet. Damit bekennen sie sich dazu, bis 2020 s\u00e4mtliche sch\u00e4dlichen Chemikalien aus ihrer gesamten Produktionskette zu eliminieren und die Abwasserdaten aus der Produktion vollumf\u00e4nglich zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die giftfreie Produktion von Textilien wird auch bei Grossverteilern zum Branchen-Standard. Dies zeigt eine Zwischenbilanz von Greenpeace. Unter den europ\u00e4ischen Trendsettern befindet sich auch die zweitgr\u00f6sste Schweizer Supermarkt-Kette Coop. 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