{"id":5700,"date":"2015-11-29T00:00:00","date_gmt":"2015-11-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5700\/weiterer-aufschub-in-beznau-laesst-auf-gravierende-probleme-schliessen\/"},"modified":"2019-05-30T07:07:35","modified_gmt":"2019-05-30T05:07:35","slug":"weiterer-aufschub-in-beznau-laesst-auf-gravierende-probleme-schliessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5700\/weiterer-aufschub-in-beznau-laesst-auf-gravierende-probleme-schliessen\/","title":{"rendered":"Weiterer Aufschub in Beznau l\u00e4sst auf gravierende Probleme schliessen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Axpo hat die Wiederinbetriebnahme von Beznau 1 erneut nach hinten verschoben. Fr\u00fchestens im Juli 2016 soll der \u00e4lteste Reaktor der Welt demnach wieder ans Netz gehen. Diese erneute Verz\u00f6gerung l\u00e4sst vermuten, dass die Probleme im Herzen von Beznau gr\u00f6sser sind, als es die AKW-Betreiberin glauben machen will.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Die Beznau-Betreiberin Axpo hat heute vor den Medien ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die Pr\u00fcfung des Reaktor-Blocks 1 vorgestellt. Dabei wurde der Zeitpunkt f\u00fcr die geplante Wiederinbetriebnahme einmal mehr nach hinten verschoben. Urspr\u00fcnglich plante die Axpo, Beznau 1 schon im Oktober dieses Jahres wieder ans Netz zu nehmen; dann wurde Ende Februar 2016 ins Auge gefasst \u2013 und nun also fr\u00fchestens Ende Juli des n\u00e4chsten Jahres. Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz, meint dazu: \u00abDie st\u00e4ndigen Verz\u00f6gerungen lassen nur einen Schluss zu: Die Probleme im \u00e4ltesten AKW der Welt sind definitiv gr\u00f6sser als dies die Axpo darzustellen versucht.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zweckoptimismus bei der Axpo<br \/><\/strong>Die Axpo zeigt sich derweil weiterhin \u00fcberzeugt, dass Beznau 1 wieder ans Netz gehen wird. Greenpeace h\u00e4lt dies f\u00fcr Zweckoptimismus: \u00abDie Axpo bewegt sich mit ihren Aussagen auf d\u00fcnnem Eis\u00bb, kommentiert Greenpeace-Experte Kasser. Denn es ist \u00e4usserst schwierig, nachzuweisen, dass der Reaktordruckbeh\u00e4lter \u2013 das Herzst\u00fcck des Reaktors \u2013 tats\u00e4chlich sicher ist. \u00abVor allem aber bleibt offen, was die Ursache f\u00fcr die Schwachstellen ist\u00bb, betont Kasser. Diese Frage muss vor einer allf\u00e4lligen Wiederinbetriebnahme unbedingt gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p><strong>Greenpeace fordert vollst\u00e4ndige Transparenz<br \/><\/strong>Ebenfalls informiert hat die Axpo heute \u00fcber die Messungen im Reaktorblock 2. Hier erstaunt die Aussage, die Messungen h\u00e4tten \u00abvereinzelte kleinste Anzeigen\u00bb ergeben. Greenpeace Schweiz fordert die Axpo auf, die \u00d6ffentlichkeit genau zu informieren, was damit gemeint ist. \u00abDie Axpo muss nun endlich transparent informieren \u2013 und zwar \u00fcber den Zustand beider Reaktoren\u00bb, fordert Greenpeace-Experte Kasser. Mit der derzeit ziemlich d\u00fcrren Informationslage l\u00e4sst sich ein Wiederanfahren von Block 2 noch dieses Jahr nicht rechtfertigen.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Florian Kasser, Atom-Experte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<br \/>Thomas M\u00e4der, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, 044 447 41 74<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Axpo hat die Wiederinbetriebnahme von Beznau 1 erneut nach hinten verschoben. Fr\u00fchestens im Juli 2016 soll der \u00e4lteste Reaktor der Welt demnach wieder ans Netz gehen. 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