{"id":5751,"date":"2015-09-22T00:00:00","date_gmt":"2015-09-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5751\/buergerliche-staenderaete-als-willige-helfer-der-akw-betreiber\/"},"modified":"2019-05-30T07:08:48","modified_gmt":"2019-05-30T05:08:48","slug":"buergerliche-staenderaete-als-willige-helfer-der-akw-betreiber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5751\/buergerliche-staenderaete-als-willige-helfer-der-akw-betreiber\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgerliche St\u00e4nder\u00e4te als willige Helfer der AKW-Betreiber"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace Schweiz ist entsetzt \u00fcber den heutigen Entscheid des St\u00e4nderats zum Atomausstieg. Mit dem Beschluss eines blossen Neubauverbots f\u00fcr AKW kriecht die Mehrheit der b\u00fcrgerlichen St\u00e4nder\u00e4tinnen und -r\u00e4te den AKW-Betreibern auf den Leim, missachtet den Willen der Bev\u00f6lkerung und nimmt das Risiko eines Unfalls im Uralt-AKW Beznau achselzuckend hin.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Die AKW-Betreiber\u00a0d\u00fcrfen sich die H\u00e4nde reiben. Geht es nach dem St\u00e4nderat, k\u00f6nnen die Schweizer Reaktoren\u00a0in Zukunft ohne zus\u00e4tzliche Sicherheitsauflagen theoretisch endlos laufen. Die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI ist geschw\u00e4cht. Sie hatte die minimale gesetzliche Verbesserung f\u00fcr den Langzeitbetrieb der Reaktoren gefordert. Doch nicht einmal dieses vom Nationalrat beschlossene Langzeitbetriebskonzept hat im St\u00e4nderat eine Mehrheit gefunden. Damit hat die kleine Kammer die bereits unzureichenden Atomausstiegs-Massnahmen des Nationalrats noch einmal verschlechtert. F\u00fcr Greenpeace-Atomexperte Florian Kasser ist klar: \u00abDie Mehrheit der B\u00fcrgerlichen im St\u00e4nderat hat gezeigt, dass ihr die Anliegen der AKW-Betreiber wichtiger sind als die Sicherheit der Schweizer Bev\u00f6lkerung.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Risikoreaktor Beznau<br \/><\/strong>Die Schweizer Bev\u00f6lkerung ist die grosse Verliererin des heutigen Tages. Sie muss hinnehmen, dass sie der St\u00e4nderat den steigenden Risiken eines Atomunfalls aussetzt. Besorgniserregend ist vor allem die Situation bei Beznau 1, dem \u00e4ltesten AKW der Welt. Der ohnehin schon \u00fcberalterte Reaktor wird durch die im Juni entdeckten Materialfehler im Reaktordruckbeh\u00e4lter weiter geschw\u00e4cht. \u00abDass dem St\u00e4nderat dieses zus\u00e4tzliche Risiko offenbar egal ist, ist schlicht skandal\u00f6s\u00bb, emp\u00f6rt sich Florian Kasser.<\/p>\n<p><strong>AKW-Abschaltung an der Urne?<br \/><\/strong>Noch ist die Atomausstiegs-Debatte im Parlament nicht zu Ende. Greenpeace appelliert an den Nationalrat, in der Differenzbereinigung am Langzeitbetriebskonzept festzuhalten und eine L\u00f6sung f\u00fcr das AKW Beznau zu finden. Sonst verpassen es die R\u00e4te, die Bev\u00f6lkerung vor der Gefahr eines AKW-Unfalls zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Greenpeace bleibt eine rasche Abschaltung aller Schweizer AKW oberstes Ziel \u2013 ein Ziel, das auch ausserhalb der Gem\u00e4uer des Bundeshauses erreicht werden kann. Denn die Bev\u00f6lkerung steht gem\u00e4ss SRG-Wahlbarometer hinter dem Atomausstieg mit Laufzeitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die AKW. Greenpeace Schweiz bereitet sich daher nun auf einen m\u00f6glichen Abstimmungskampf zur Atomausstiegsinitiative vor.<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, +41 76 345 26 55<br \/>Thomas M\u00e4der, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 74<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace Schweiz ist entsetzt \u00fcber den heutigen Entscheid des St\u00e4nderats zum Atomausstieg. 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