{"id":5760,"date":"2015-07-15T00:00:00","date_gmt":"2015-07-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5760\/besorgniserregende-schwachstellen-im-akw-beznau-auch-der-reaktor-2-muss-sofort-abgeschaltet-werden\/"},"modified":"2019-05-30T07:09:03","modified_gmt":"2019-05-30T05:09:03","slug":"besorgniserregende-schwachstellen-im-akw-beznau-auch-der-reaktor-2-muss-sofort-abgeschaltet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5760\/besorgniserregende-schwachstellen-im-akw-beznau-auch-der-reaktor-2-muss-sofort-abgeschaltet-werden\/","title":{"rendered":"Besorgniserregende Schwachstellen im AKW Beznau: Auch der Reaktor 2 muss sofort abgeschaltet werden"},"content":{"rendered":"<p><b>Bei einer Kontrolle im Reaktordruckbeh\u00e4lter des AKW Beznau wurden besorgniserregende Schwachstellen entdeckt. Was die Axpo als \u00abminimale Unregelm\u00e4ssigkeiten aus dem Herstellungsprozess\u00bb verharmlost, sind m\u00f6glicherweise Risse, die seit der Inbetriebnahme im Jahr 1969 unbemerkt blieben. In Belgien sind nach \u00e4hnlichen Befunden zwei Reaktoren seit gut einem Jahr abgeschaltet.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Angesichts der gravierenden Tragweite dieser Befunde fordert Greenpeace Schweiz die Axpo und das Eidgen\u00f6ssische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) auf, umfassende Transparenz zu schaffen. \u00abAlle verf\u00fcgbaren Analysen m\u00fcssen ohne Einschr\u00e4nkung umgehend ver\u00f6ffentlicht werden\u00bb, sagt Greenpeace-Atomexperte Florian Kasser. \u00abUnd auch die Anzahl und Gr\u00f6sse der Risse darf nicht verheimlicht werden\u00bb. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Gem\u00e4ss vorliegenden Informationen ist in Beznau 1 nur ein Teil des Reaktordruckbeh\u00e4lters untersucht worden.\u00a0Greenpeace verlangt, dass die Untersuchungen auf das ganze Material des Reaktordruckbeh\u00e4lters erweitert werden. Und obwohl der Reaktordruckbeh\u00e4lter vom Block 2 aus einem anderen Material hergestellt wurde als im Block 1, kann \u00fcberhaupt nicht ausgeschlossen werden, dass der Block 2 ebenfalls betroffen ist. \u00abEine sofortige Ausserbetriebnahme des Blocks 2 dr\u00e4ngt sich deshalb auf\u00bb, so Kasser.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><span><em><strong>Versagen des Druckbeh\u00e4lters h\u00e4tte katastrophale Folgen<br \/><\/strong>Der Druckbeh\u00e4lter ist das Herzst\u00fcck eines Atomreaktors. Er beinhaltet die hochradioaktiven Brennelemente, und hier findet die nukleare Kettenreaktion statt. Es sind keine Sicherheitsmassnahmen gegen ein Versagen des Druckbeh\u00e4lters vorhanden, welches zu einer katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Strahlung f\u00fchren k\u00f6nnte.\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Ausk\u00fcnfte:\u00a0<\/strong><br \/>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<br \/>Marco F\u00e4hndrich, Medienbeauftragter Greenpeace Schweiz, 079 374 59 73<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei einer Kontrolle im Reaktordruckbeh\u00e4lter des AKW Beznau wurden besorgniserregende Schwachstellen entdeckt. 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