{"id":5768,"date":"2015-08-11T00:00:00","date_gmt":"2015-08-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5768\/atomausstieg-wird-zur-tickenden-zeitbombe\/"},"modified":"2019-05-30T07:09:15","modified_gmt":"2019-05-30T05:09:15","slug":"atomausstieg-wird-zur-tickenden-zeitbombe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5768\/atomausstieg-wird-zur-tickenden-zeitbombe\/","title":{"rendered":"Atomausstieg wird zur tickenden Zeitbombe"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Energiekommission des St\u00e4nderats spricht sich beim Atomausstieg gegen die Verbesserungsvorschl\u00e4ge der Aufsichtsbeh\u00f6rde ENSI aus. Die Kommission verschlechtert somit die bereits unzureichenden Massnahmen des Nationalrats noch einmal. Greenpeace Schweiz kritisiert diesen unverantwortlichen Entscheid aufs Sch\u00e4rfste. Mit dem Wegfall des Langzeitbetriebskonzepts und ohne rasche Abschaltung des herzkranken AKW Beznau setzen die zust\u00e4ndigen St\u00e4nder\u00e4tinnen und -r\u00e4te die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung aufs Spiel.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Das fast 46-j\u00e4hrige AKW Beznau geh\u00f6rt sofort in den Ruhestand versetzt. Diese Forderung hat nach den j\u00fcngst entdeckten Schwachstellen im Druckbeh\u00e4lter von Reaktor 1 noch einmal an Dringlichkeit gewonnen. Die Energiekommission des St\u00e4nderats (UREK-S) hat es aber verpasst, die richtigen Schl\u00fcsse zu ziehen: Sie will das \u00e4lteste AKW der Welt unbefristet weiterlaufen lassen und legt auch f\u00fcr die anderen Schweizer Atomkraftwerke kein Abschaltdatum fest. Greenpeace-Atomexperte Florian Kasser ist entsetzt \u00fcber diesen Entscheid: \u00abDie Sicherheit der Bev\u00f6lkerung wird den Interessen der AKW-Betreiber geopfert. Der Gesamt-St\u00e4nderat muss diesen unverantwortlichen Entscheid korrigieren und das AKW Beznau in die Pension schicken bevor es zu sp\u00e4t ist.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p><strong>Willige Helfer der AKW-Betreiber<br \/><\/strong>Ganz nach dem Gusto der AKW-Betreiber ist auch der zweite gewichtige Entscheid der UREK-S: Sie will das vom Nationalrat beschlossene Langzeitbetriebskonzept f\u00fcr Altreaktoren aus dem Gesetz kippen. Dieses Konzept w\u00fcrde immerhin minimale Verbesserungen gegen\u00fcber der bestehenden Gesetzgebung bringen. Pikant daran: Die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI hatte dieses Konzept dem Nationalrat urspr\u00fcnglich vorgeschlagen als Verbesserung der Sicherheitssituation.<\/p>\n<p>Nun sind die AKW-Betreiber dank ihrer willigen Helferinnen und Helfer in der Energiekommission ihrem Ziel n\u00e4her gekommen: Sie k\u00f6nnen ihre Reaktoren ohne zus\u00e4tzliche Sicherheitsauflagen so lange laufen lassen wie sie wollen, und die Aufsichtsbeh\u00f6rde ist geschw\u00e4cht. \u00abDie Kommission macht aus dem Atomausstieg eine tickende Zeitbombe\u00bb, sagt Florian Kasser. \u00abDas Risiko eines Atomunfalls in der Schweiz nimmt mit dem Alter der Reaktoren zu \u2013 das ist der Mehrheit der St\u00e4nderatskommission offenbar v\u00f6llig egal.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen:<\/p>\n<p>Florian Kasser, Leiter Atom-Kampagne Greenpeace Schweiz, +41\u00a076 345 26 55<br \/>Thomas M\u00e4der, Medienverantwortlicher Greenpeace Schweiz, +41\u00a044 447 41 74<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Energiekommission des St\u00e4nderats spricht sich beim Atomausstieg gegen die Verbesserungsvorschl\u00e4ge der Aufsichtsbeh\u00f6rde ENSI aus. 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