{"id":5792,"date":"2015-06-29T00:00:00","date_gmt":"2015-06-28T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5792\/greenpeace-aktivistinnen-stoppen-benzinverkauf-an-allen-zuercher-shell-tankstellen-protest-gegen-bohrplaene\/"},"modified":"2019-05-30T07:09:51","modified_gmt":"2019-05-30T05:09:51","slug":"greenpeace-aktivistinnen-stoppen-benzinverkauf-an-allen-zuercher-shell-tankstellen-protest-gegen-bohrplaene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5792\/greenpeace-aktivistinnen-stoppen-benzinverkauf-an-allen-zuercher-shell-tankstellen-protest-gegen-bohrplaene\/","title":{"rendered":"Greenpeace-AktivistInnen stoppen Benzinverkauf an allen Z\u00fcrcher Shell-Tankstellen : Protest gegen Bohrpl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p><b>Etwa 85 Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen blockieren seit den fr\u00fchen Morgenstunden s\u00e4mtliche zehn Shell-Tankstellen in Z\u00fcrich. Aus Protest gegen das \u00d6lbohrprogramm von Shell in der Arktis ketteten sich die Umweltsch\u00fctzerInnen an die Zapfs\u00e4ulen des \u00d6lmultis. Der Konzern plant ab morgen (1. Juli) in den eisigen Gew\u00e4ssern der Tschuktschensee in Alaska mit den riskanten Bohrungen zu beginnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Die Aktivistinnen und Aktivisten aus ganz Europa haben Tanks\u00e4ulen verkettet und sie vor\u00fcbergehend ausser Betrieb genommen. Vom Dach der Shell Tankstelle nahe dem Bahnhof Tiefenbrunnen im Seefeld (Horneggstrasse 3) haben sie ein Banner geh\u00e4ngt, das auslaufendes \u00d6l symbolisiert. Auf weiteren Bannern steht die Forderung \u00abStop Shell\u00bb.<\/p>\n<p>Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen darauf aufmerksam machen, dass das \u00d6l aus den Shell-Zapfs\u00e4ulen in der Schweiz in Zukunft von riskanten Bohrungen in der Arktis kommen k\u00f6nnte. Sie machen deutlich, dass damit nicht nur eine einzigartige Tierwelt, sondern auch unsere Chance die gef\u00e4hrliche Klimaerw\u00e4rmung zu verhindern auf dem Spiel steht. Die Aktion ist immer noch im Gang: PassantInnen und AutofahrerInnen erhalten Hintergrundinformationen und k\u00f6nnen als Arktissch\u00fctzerInnen aktiv werden, indem sie eine Petition unterschreiben. \u00dcber sieben Millionen Unterschriften f\u00fcr den Schutz der Arktis hat Greenpeace bereits weltweit gesammelt.<\/p>\n<p>\u00abDie Lager der \u00d6lkonzerne sind schon jetzt \u00fcbervoll. Wenn wir die Klimaerw\u00e4rmung auf unter zwei Grad begrenzen wollen, d\u00fcrfen die arktischen \u00d6lvorkommen nicht ausgebeutet werden\u00bb, sagt Nadine Berthel, Leiterin der Arktiskampagne von Greenpeace Schweiz. \u00abSollte Shell in der Tschuktschensee \u00d6l finden und mit der F\u00f6rderung beginnen, sch\u00e4tzt die US-Regierung selber die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr einen oder mehrere schwere Unf\u00e4lle w\u00e4hrend des vorgesehenen F\u00f6rderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent! \u00bb, so Berthel.<\/p>\n<p>Mitte Mai hatte die US-Administration den Weg f\u00fcr den \u00d6lmulti vor der K\u00fcste Alaskas freigemacht, obwohl es bei Shells Arktisprojekt in den vergangenen Jahren zu einer beachtlichen Pannenserie kam. 2012 startete Shell mit sogenannten Erkundungsbohrungen, um die vermuteten Reserven zu erschliessen. Geplant waren insgesamt zehn Bohrungen in zwei Jahren. Doch aus den Pl\u00e4nen wurde zun\u00e4chst nichts. Widrige Wetterbedingungen, fehlende Genehmigungen und ein katastrophales Management f\u00fchrten dazu, dass der Konzern keine einzige \u00d6lbohrung durchf\u00fchren konnte. Shell hat bereits sechs Milliarden US-Dollar in das Projekt investiert.<\/p>\n<p>Aufgrund der tiefen Temperaturen in der Arktis kann austretendes \u00d6l nur extrem langsam abgebaut werden. Gleichzeitig w\u00e4re es unm\u00f6glich, auslaufendes \u00d6l unter einer geschlossenen Eisdecke zu stoppen &#8211; weltweit gibt es bis heute keine Methode daf\u00fcr. Es droht eine verheerende Umweltkatastrophe. Mit Schweizer Beteiligung: Die \u00d6lplattform, die Shell f\u00fcr die riskanten Bohrungen in der Arktis benutzen will, stammt vom Schweizer Konzern Transocean.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter <a title=\"www.greenpeace.ch\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch<\/a>, Foto- und Videomaterial ab 11 Uhr unter <a title=\"bit.ly\/1efPIa3\" href=\"http:\/\/bit.ly\/1efPIa3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bit.ly\/1efPIa3<\/a><\/p>\n<p>R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Nadine Berthel, Arktis-Kampagne Greenpeace Schweiz, +41 77 436 13 87<br \/>Mirja Schneemann Mediensprecherin Greenpeace Schweiz, +41 79 728 28 70<\/p>\n<p>Pressestelle Greenpeace Schweiz, +41 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwa 85 Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen blockieren seit den fr\u00fchen Morgenstunden s\u00e4mtliche zehn Shell-Tankstellen in Z\u00fcrich. 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