{"id":57925,"date":"2020-09-07T16:50:40","date_gmt":"2020-09-07T14:50:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=57925"},"modified":"2020-09-07T16:53:11","modified_gmt":"2020-09-07T14:53:11","slug":"ein-positiver-einfluss-ist-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/57925\/ein-positiver-einfluss-ist-moeglich\/","title":{"rendered":"Ein positiver Einfluss ist m\u00f6glich!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Greenpeace reicht\u2019s: W\u00e4hrend der Schweizer Finanzplatz macht, was er will, schauen die Finanzplatz-Aufsichtsbeh\u00f6rden bewusst weg. Aus diesem Grund fordern wir in einer Volksbeschwerde den Bundesrat und das Parlament dazu auf, den Finanzsektor umfassend zu regulieren. Auch zahlreiche Greenpeace-Regionalgruppen machen schweizweit mit Aktionen wie beispielsweise einem Strassentheater auf die Volksbeschwerde aufmerksam. St\u00e9phane aus der Regionalgruppe Waadt erz\u00e4hlt uns davon. &nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>\u00abEigentlich ist es ein ganz normaler Samstagmorgen auf dem Lausanner Markt beim Place de la Palud. Doch heute treffen Passant*innen inmitten der \u00fcblichen Gem\u00fcsest\u00e4nde auf einen Bankschalter, an dem B\u00e4nker*innen mit Geld wedeln und ihnen die M\u00f6glichkeit anbieten, ohne R\u00fccksicht auf die Klimaauswirkungen in Kohlebergwerke im Ausland zu investieren. Bei genauerem Hinschauen entpuppen sich die Anzugtr\u00e4ger*innen als Greenpeace-Freiwillige, die Flyer in Form von 500-Franken-Noten verteilen. Viele der Passant*innen reagieren belustigt auf die Aktion, ein paar wenige auch ver\u00e4rgert, doch die meisten sind fasziniert.<\/p>\n\n<p>Wir sprechen mit den Passant*innen \u00fcber die Auswirkungen des Schweizer Finanzplatzes auf die Klimakrise und dass beispielsweise durch Schweizer Banken und Pensionskassen finanzierte wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten ein Vielfaches der Treibhausgase verursachen, welche die ganze Schweiz im Inland ausst\u00f6sst. Ein Grossteil der Interessierten ist sich nach dem Gespr\u00e4ch des Problems bewusst und m\u00f6chte sich f\u00fcr eine bessere Umwelt einsetzen \u2013 was mich immer wieder aufs Neue motiviert. Nat\u00fcrlich gibt es aber auch ein paar wenige, die Umweltproblemen gegen\u00fcber immer noch skeptisch sind oder glauben, dass man nichts tun kann. Solche Gespr\u00e4che geh\u00f6ren nun mal auch dazu. Schlussendlich k\u00f6nnen wir aber einige hundert Unterschriften f\u00fcr die Volksbeschwerde von Greenpeace und die Forderung nach einer Regulierung des Finanzplatzes sammeln.<\/p>\n\n<p>Es bedarf einer echten, mutigen und starken politischen Entscheidung, um die Schweiz im Bereich des Klimaschutzes auf den richtigen Weg zu bringen. Dies ist nur mit der Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung und einem breiten Bewusstsein f\u00fcr die Probleme der Klimakrise und die erforderlichen Anstrengungen m\u00f6glich. Deshalb ist es wichtig, als Greenpeace-Freiwilliger nicht nur die Menschen zu einem \u00f6kologischeren Leben zu ermutigen, sondern sich auch an gross angelegten Kampagnen wie der Volksbeschwerde zu beteiligen, um gr\u00f6ssere Ver\u00e4nderungen zu erzielen. Es ist diese Kombination aus individuellem und gemeinsamen Wirken, die mir grossen Spass an meinem Engagement bereitet. Und allem voran die Zusammenarbeit mit einem Team, das motiviert ist, etwas nachhaltig zu bewirken.<\/p>\n\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt davon, dass die Schweizer Banken und Versicherungen einen positiven Einfluss darauf haben k\u00f6nnten, den Klimaschutz voranzutreiben. Ich denke auch, dass sie aufgrund des Drucks der \u00d6ffentlichkeit und strengerer Regeln und besserer Kontrollen etwas ver\u00e4ndern werden \u2013 nur m\u00fcssen sie dies schneller tun. Und genau aus diesem Grund organisieren wir solche Aktionen. Und weil es wichtig ist, etwas f\u00fcr die Umwelt zu tun.\u00bb<\/p>\n\n<p>St\u00e9phane, Freiwilliger bei der Greenpeace-Regionalgruppe Waadt<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weitere Aktionen<\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Am 12. September ist die Greenpeace-Regionalgruppe Bern mit einem Bankschalter in der Berner Innenstadt unterwegs<\/li><li>Ab dem 11. September und w\u00e4hrend einer Woche verwandelt die Greenpeace-Regionalgruppe Z\u00fcrich den Klimapavillon am Werdem\u00fchleplatz in einen Bankschalter<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich ist es ein ganz normaler Samstagmorgen auf dem Lausanner Markt beim Place de la Palud. 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