{"id":5900,"date":"2014-05-06T00:00:00","date_gmt":"2014-05-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5900\/bienensterben-oekologische-landwirtschaft-ist-die-antwort\/"},"modified":"2019-05-30T07:12:28","modified_gmt":"2019-05-30T05:12:28","slug":"bienensterben-oekologische-landwirtschaft-ist-die-antwort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5900\/bienensterben-oekologische-landwirtschaft-ist-die-antwort\/","title":{"rendered":"Bienensterben: : \u00f6kologische Landwirtschaft ist die Antwort!"},"content":{"rendered":"<p><b>Z\u00fcrich, 7. Mai 2014 \u2013Der Greenpeace-Report \u00ab Plan Bee \u2013 Leben ohne Pestizide \u00bb gibt Antworten auf die gegenw\u00e4rtige \u00ab Best\u00e4uberkrise \u00bb. Fallbeispiele sowie 18 Kurzfilme mit Fachleuten aus Forschung, Praxis und Industrie zeigen, dass \u00f6kologische Landwirtschaft bereits europaweit erfolgreich praktiziert wird. Unter den Experten findet man Alternativ-Nobelpreistr\u00e4ger Hans Herren und Claudia Daniel vom Schweizer Forschungsinstitut FiBL. Die Fachleute sind sich einig: F\u00fcr die fl\u00e4chendeckende Umsetzung einer \u00f6kologischen Landwirtschaft braucht es dringend finanzielle und politische Unterst\u00fctzung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>\u00ab\u00a0Wild- und Honigbienen spielen f\u00fcr die biologische Vielfalt und die weltweite Ern\u00e4hrungssicherheit eine entscheidende Rolle. Aber der Honigbienenbestand in Europa hat sich zwischen 1985 und 2005 um einen Viertel verringert.\u00a0\u00bb, beklagt Marianne K\u00fcnzle, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace Schweiz. Der R\u00fcckgang von Insektenbest\u00e4ubern kann zu Ernteeinbussen und einem Qualit\u00e4tsverlust bei Kulturpflanzen f\u00fchren. \u00ab\u00a0Dabei existieren einfache und wirksame Massnahmen, um Bienen zu schonen und die Landwirtschaft zu erhalten, welche nun grossfl\u00e4chig umgesetzt werden m\u00fcssen.\u00a0\u00bb betont K\u00fcnzle.\u00a0<\/p>\n<p>Die industrielle Landwirtschaft ist am R\u00fcckgang der Bienen und ihrer Best\u00e4ubungsleistung f\u00fcr Nutz- und Wildpflanzen beteiligt. Hauptursachen sind der immer intensivere Einsatz von D\u00fcngemitteln, Herbiziden und Insektiziden sowie der Verlust nat\u00fcrlicher und naturnaher Lebensr\u00e4ume auf Feld, Hof und in Agrarlandschaften. Das chemielastige industrielle Agrarmodell f\u00fchrt aber auch zu geringerer Fruchtbarkeit und Wasserspeicherf\u00e4higkeit der B\u00f6den, Verschmutzung des Grundwassers, hohem Energieverbrauch und geringerer Widerstandsf\u00e4higkeit bzw. Anpassungsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber dem Klimawandel<em>.<\/em> Einziger Ausweg aus der Misere bieten \u00f6kologische, chemiefreie Anbaumethoden, die im Greenpeace-Report \u00ab\u00a0PlanBee \u2013 Leben ohne Pestizide. Auf dem Weg in Richtung \u00f6kologische Landwirtschaft\u00a0\u00bb beschrieben sind.<\/p>\n<p>Der Report ist eine umfassende Analyse m\u00f6glicher Antworten auf die gegenw\u00e4rtige \u00ab\u00a0Best\u00e4uberkrise\u00a0\u00bb. Er hebt die Bedeutung der Bienen f\u00fcr die weltweite Ern\u00e4hrungssicherheit hervor, beschreibt die Ursachen des Bienensterbens und untersucht, welchen Einfluss landwirtschaftliche Methoden und Agrarlandschaften auf Bienen haben. Basierend auf wissenschaftlichen Studien werden Empfehlungen zum Schutz und zur F\u00f6rderung von Bienenpopulationen in Europa gemacht. Zudem bietet der Report eine \u00dcbersicht \u00fcber die wissenschaftliche Literatur zur \u00f6kologischen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung ohne chemisch-synthetische Pestizide.<\/p>\n<p>In 18 Videos, die den Report auch visuell zug\u00e4nglich machen, sprechen Landwirte, Wissenschaftler sowie Unternehmensvertreter \u00fcber ihre Erfahrungen. Sie best\u00e4tigen, dass die Methoden der \u00f6kologischen Landwirtschaft funktionieren. Beispiele sind die \u00f6kologische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung durch die F\u00f6rderung von Insekten, die nat\u00fcrliche Feinde von Pflanzensch\u00e4dlingen sind, dauerbegr\u00fcnter Boden, Bl\u00fchstreifen mit Blumen, die nicht nur Bienen, sondern auch nat\u00fcrliche Feinde der Sch\u00e4dlinge anziehen, der Einsatz von nat\u00fcrlichem D\u00fcnger oder widerstandsf\u00e4hige Sorten.<\/p>\n<p>\u00ab\u00a0Es gibt keine Ausreden mehr, weiterhin auf Pestizide und Monokulturen zu setzen. Die Alternativen existieren, sie m\u00fcssen nur umgesetzt werden. Was es jetzt braucht, sind willige Entscheidungstr\u00e4ger, Gelder f\u00fcr die \u00f6kologische Forschung und Beratung von B\u00e4uerinnen und Bauern\u00a0\u00bb diagnostiziert K\u00fcnzle. Greenpeace fordert ein sofortiges Verbot s\u00e4mtlicher Bienengifte, einen griffigen Pestizidreduktionsplan, Aktionspl\u00e4ne zum Bienenschutz und die fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung einer \u00f6kologischen Landwirtschaft.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Report auf Deutsch und Englisch: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/PlanBee\"><strong>www.greenpeace.ch\/PlanBee<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Kurzfilme: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.bienenschutz.ch\/loesungen\"><strong>www.bienenschutz.ch\/loesungen<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Bilder: <\/strong><a href=\"http:\/\/www.bienenschutz.ch\/fuer-die-presse\"><strong>www.bienenschutz.ch\/fuer-die-presse<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen sowie Videomaterial bekommen Sie auf Anfrage bei:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marianne K\u00fcnzle<\/strong> &#8211; Landwirtschafts-Kampagne Greenpeace Schweiz: 079 410 76 48, <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_1\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a2d1c537-a2d1c537-abaf8d88b208451818921c1bef4c77de.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_1', '6D_0A_1F_02_43_08_0E_0C_08_1D_03_08_08_1F_0A_2D_08_01_17_03_08_18_06_43_08_03_03_0C_04_1F_0C_00'));\/\/--><\/script><\/p>\n<p><strong>Natalie Favre<\/strong> &#8211; Greenpeace Schweiz Mediensprecherin, 079 197 96 91, <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_2\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/95cc3ec6-95cc3ec6-02f1819c679d92e6e28fb0f1b222f348.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_2', 'D9_BE_AB_B6_F7_BC_BA_B8_BC_A9_B7_BC_BC_AB_BE_99_BC_AB_AF_B8_BF_F7_BC_B0_B5_B8_AD_B8_B7'));\/\/--><\/script><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich, 7. 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