{"id":5920,"date":"2014-05-17T00:00:00","date_gmt":"2014-05-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5920\/akw-muehleberg-nachspielzeit-noch-nicht-zu-ende-kein-freipass-fuer-die-bkw\/"},"modified":"2019-05-30T07:12:55","modified_gmt":"2019-05-30T05:12:55","slug":"akw-muehleberg-nachspielzeit-noch-nicht-zu-ende-kein-freipass-fuer-die-bkw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5920\/akw-muehleberg-nachspielzeit-noch-nicht-zu-ende-kein-freipass-fuer-die-bkw\/","title":{"rendered":"AKW-M\u00fchleberg: Nachspielzeit noch nicht zu Ende \u2013 Kein Freipass f\u00fcr die BKW"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Mehrheit der Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger im Kanton Bern hat heute beschlossen, dass das Atomkraftwerk M\u00fchleberg nicht sofort abgeschaltet werden soll. Greenpeace Schweiz bedauert sehr, dass die Nachspielzeit f\u00fcr den Uralt-Reaktor noch weiter verl\u00e4ngert wurde. Dies stellt allerdings noch lange keinen Freipass f\u00fcr die BKW dar: Sicherheitsauflagen, teure Nachr\u00fcstungen und politische wie wirtschaftliche Ungewissheiten schweben wie ein Damoklesschwert \u00fcber dem Betreiber.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>\u00abDie diffusen Schadenersatz-Drohungen der Gegenseite, die Intransparenz der BKW sowie die mangelhafte Information des Regierungsrates zu m\u00f6glichen Kostenfolgen haben ihre Wirkung nicht verfehlt\u00bb, kommentiert Urs Wittwer, Kommunikations-Chef von Greenpeace Schweiz. \u00abDer offensichtliche Sicherheitsgewinn einer sofortigen Abschaltung des Altreaktors und die Kosten des Weiterbetriebs wurden dabei heruntergespielt\u00bb.<\/p>\n<p>Die durch eine Gruppe von Privatpersonen erm\u00f6glichte Initiative wurde zwar abgelehnt, doch deswegen darf die Sicherheit jetzt keinesfalls leichtfertig auf dem Altar der Wirtschaftlichkeit geopfert werden. Die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde ENSI und das eidgen\u00f6ssische Parlament sind umso mehr gefordert. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden kann die BKW bereits fr\u00fcher als im Jahr 2019 zur Abschaltung verpflichtet werden, wie auch der Verwaltungsratspr\u00e4sident Urs Gasche an der letzten Generalversammlung angedeutet hat. \u00abUnd eine verbindliche Laufzeitbeschr\u00e4nkung ist nicht nur f\u00fcr das AKW M\u00fchleberg notwendig, sondern f\u00fcr alle Schweizer AKW\u00bb, so Wittwer.<\/p>\n<p><strong>Klares Bekenntnis zur Energiewende in anderen Kantonen<\/strong><\/p>\n<p>\u00abDie heutige M\u00fchleberg-Abstimmung stellt weder kantonal noch national den Atomausstieg in Frage; in verschiedenen Kantonen hat sich die Stimmbev\u00f6lkerung heute klar f\u00fcr eine z\u00fcgige Energiewende ausgesprochen\u00bb, f\u00fcgt Wittwer hinzu.<\/p>\n<ul>\n<li>Im Kanton <strong>St. Gallen<\/strong> werden deutlich mehr Mittel f\u00fcr die F\u00f6rderung der Erneuerbaren Energie zur Verf\u00fcgung stehen;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Im Kanton <strong>Solothurn<\/strong> hat die Mehrheit einer Verfassungs\u00e4nderung zugestimmt, welche das Prinzip einer sicheren und regional verankerten Energieversorgung festschreibt;<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Der Kanton <strong>Neuenburg<\/strong> hat die n\u00f6tigen Voraussetzungen geschaffen, damit der Ausbau der Windenergie breit abgest\u00fctzt vorangetrieben werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"left\"><strong>Medienkontakt:<\/strong><\/p>\n<div>\n<p align=\"left\">Marco F\u00e4hndrich, Medienbeauftragter Klima &amp; Energie<br \/>Tel: <a href=\"tel:%2B41%2079%20374%2059%2073\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">+41 79 374 59 73<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrheit der Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger im Kanton Bern hat heute beschlossen, dass das Atomkraftwerk M\u00fchleberg nicht sofort abgeschaltet werden soll. 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