{"id":59333,"date":"2020-10-22T13:29:40","date_gmt":"2020-10-22T11:29:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=59333"},"modified":"2020-10-22T14:43:18","modified_gmt":"2020-10-22T12:43:18","slug":"schweizer-klimaklage-hat-renommierte-unterstuetzerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/59333\/schweizer-klimaklage-hat-renommierte-unterstuetzerinnen\/","title":{"rendered":"Schweizer Klimaklage hat renommierte Unterst\u00fctzer*innen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die KlimaSeniorinnen ziehen ihre Klimaklage vor den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR). Daf\u00fcr erhalten sie regen Zuspruch aus allen Landesteilen. Aus dem Bereich der Rechtswissenschaft gibt es einige Expert*innen, welche den Gang nach Strassburg explizit begr\u00fcssen. Auch eine Alt-Bundesrichterin steht hinter den klagenden Frauen. Die KlimaSeniorinnen hoffen, dass sich der Gerichtshof eingehend mit der Pflicht der Schweiz auseinandersetzt, ihr Leben und ihre Gesundheit vor den negativen Folgen der Klimaerw\u00e4rmung zu sch\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n<p><em>Medienmitteilung von den <a href=\"https:\/\/klimaseniorinnen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">KlimaSeniorinnen Schweiz<\/a> und Greenpeace Schweiz<\/em><\/p>\n\n<p>Das gibt Aufwind. Vier renommierte Rechtsprofessor*innen begr\u00fcssen ganz explizit den Gang der KlimaSeniorinnen an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (siehe Testimonials unten). Seit vier Jahren schon k\u00e4mpfen die Frauen f\u00fcr Klimagerechtigkeit (siehe Kasten). \u00abDer Klimawandel bedroht die Menschenrechte. Der Menschenrechtsgerichtshof wird sich dieser Thematik annehmen m\u00fcssen. Die Beschwerde der KlimaSeniorinnen er\u00f6ffnet ihm daf\u00fcr eine hervorragende M\u00f6glichkeit\u00bb, sagt unter anderem Markus Schefer, Professor f\u00fcr Staats- und Verwaltungsrecht an der Universit\u00e4t Basel. Alt-Bundesrichterin Margrith Bigler-Eggenberger ist zudem klar der Meinung: \u00abWeil dem verfassungsrechtlich verbrieften Grundrecht auf Gesundheit nicht Gen\u00fcge getan wird, ist nun der Weg an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte der n\u00f6tige Schritt.\u00bb<\/p>\n\n<p>Sukkurs bekommen die mutigen KlimaSeniorinnen, die von Greenpeace Schweiz unterst\u00fctzt werden, aber nicht nur aus der Rechtswissenschaft. So sprechen auch Kunstschaffende den Frauen Mut zu. Ebenso erhalten die Seniorinnen Zuspruch von einem Soziologen und einem \u00d6kologen. Und \u00d6konomin Irmi Seidl, Titularprofessorin an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, sagt klar: \u00abWeil das Bundesgericht scheinbar die wissenschaftlichen Prognosen zur Klimaerw\u00e4rmung und damit die Gef\u00e4hrdung der Bev\u00f6lkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen ignoriert, ist es nur konsequent, dass die KlimaSeniorinnen nach Strassburg zum Europ\u00e4ischen Gericht f\u00fcr Menschenrechte aufbrechen, um so Druck aufzubauen f\u00fcr den Schutz ihrer Gesundheit.\u00bb<\/p>\n\n<p>\u00abDiese breite Unterst\u00fctzung ist grossartig und macht uns Mut. Wir werden in unserem Entscheid, unsere Klimaklage nach Strassburg weiterzuziehen, best\u00e4rkt\u00bb, sagt Rosmarie Wydler-W\u00e4lti, Co-Pr\u00e4sidentin der KlimaSenorinnen Schweiz. Die Schweizer Klimaklage ist am Gerichtshof eine der ersten ihrer Art und k\u00f6nnte zu einem Pr\u00e4zedenzfall f\u00fcr ganz Europa werden.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wimpel symbolisieren W\u00fcnsche und Hoffnungen der Menschen in Klimakrise&nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n<p>Ebenso viel Wohlwollen kommt den Seniorinnen aus der Bev\u00f6lkerung entgegen. Das zeigen die vielen Fahnen und Wimpeln, die in den vergangenen Tagen bei den KlimaSeniorinnen eingetroffen sind. Daraus entsteht eine bunte Wimpel- und Fahnenkette, welche die W\u00fcnsche und Hoffnungen der Menschen in der Klimakrise symbolisiert. Dieses farbenfrohe Zeichen der Hoffnung begleitet die KlimaSeniorinnen an den Gerichtshof.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Um die internationale Bedeutung des Falles zu unterstreichen, ankert diese Woche das Greenpeace-Segelschiff Beluga in Basel. Zwei KlimaSeniorinnen werden am Sonntag mit der Beluga nach Strassburg reisen, wo sie am Dienstag ihre Klimaklage dem Gerichtshof ank\u00fcndigen.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weiterzugskundgebung<\/strong><strong> und Wimpelkette<\/strong><\/h2>\n\n<p>Am Samstag laden die KlimaSeniorinnen um 12:00 Uhr zu einer Weiterzugskundgebung auf dem Kasernenplatz in Basel, mit Reden von Sibel Arslan (Nationalr\u00e4tin, BastA), Zo\u00eb Roth (Klimaaktivistin) und Rosmarie Wydler-W\u00e4lti (Co-Pr\u00e4sidentin der KlimaSeniorinnen). Anschliessend wird die mehrere hundert Meter lange, bunte Wimpelkette zur Helvetia und \u00fcber die Mittlere Br\u00fccke bis zum Greenpeace-Segelschiff Beluga getragen. Es gilt Maskenpflicht. Die Abstandsregeln m\u00fcssen eingehalten werden.&nbsp;<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Klimaklage der KlimaSeniorinnen<\/strong><\/h2>\n\n<p>2016 gelangten die KlimaSeniorinnen und vier Einzelkl\u00e4gerinnen an den Bund und ersuchten um einen verst\u00e4rkten Klimaschutz zum Schutz ihrer Grundrechte auf Leben und Gesundheit. Sie stiessen nicht auf Geh\u00f6r, und auch das Bundesverwaltungsgericht sowie das Bundesgericht wiesen in der Folge ihre Beschwerden ab. Deshalb gelangen die KlimaSeniorinnen nun mit ihrer Klimaklage an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte EGMR in Strassburg. Weitere Informationen zu den KlimaSeniorinnen sind auf der Website zu finden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakte<\/strong><\/h2>\n\n<p><strong>Deutsch<\/strong><\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Rosmarie Wydler-W\u00e4lti, Co-Pr\u00e4sidentin des Vereins KlimaSeniorinnen, 061 302 96 35, <a href=\"mailto:rosmariewydler@sunrise.ch\">rosmariewydler@sunrise.ch<\/a>&nbsp;<\/li><li>Cordelia B\u00e4hr, Rechtsanw\u00e4ltin der KlimaSeniorinnen, 078 801 70 34, <a href=\"mailto:baehr@ettwein.ch\">baehr@ettwein.ch<\/a>&nbsp;<\/li><li>Martin Looser, Rechtsanwalt der KlimaSeniorinnen, 079 481 76 88, <a href=\"mailto:looser@ettlersuter.ch\">looser@ettlersuter.ch<\/a>&nbsp;<\/li><li>Georg Klingler, Leiter Klima Greenpeace Schweiz, 079 785 07 38, <a href=\"mailto:georg.klingler@greenpeace.org\">georg.klingler@greenpeace.org<\/a>&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n<p><strong>Franz\u00f6sisch<\/strong><\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Anne Mahrer, Co-Pr\u00e9sidente des A\u00een\u00e9es pour la protection du climat, 079 249 72 17, <a href=\"mailto:anne.mahrer@bluewin.ch\">anne.mahrer@bluewin.ch<\/a>&nbsp;<\/li><li>Rapha\u00ebl Mahaim, Avocat au Barreau, 079 769 70 33, <a href=\"mailto:rmahaim@r-associes.ch\">rmahaim@r-associes.ch<\/a>&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n<p><strong>Italienisch<\/strong><\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Norma Bargetzi, Anziane per la protezione del clima, 079 352 98 89, <a href=\"mailto:normaba@bluewin.ch\">normaba@bluewin.ch<\/a>&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<p>Bildmaterial finden Sie in der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/shoot\/27MDHU4R7BU\" target=\"_blank\">Mediendatenbank von Greenpeace<\/a><\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zitate<\/strong><\/h2>\n\n<p>Die folgenden Botschaften und Testimonials wurden von den entsprechenden Personen den KlimaSeniorinnen zur Unterst\u00fctzung auf ihrem Weg an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte zugestellt.&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00abDie \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr Umweltschutz (AefU) begr\u00fcssen den Weiterzug des Bundesgerichtsurteils der KlimaSeniorinnen nach Strassburg. Der Schutz \u00e4lterer Menschen vor sich h\u00e4ufenden Hitzewellen sowie der konsequente und integrale Schutz des Klimas f\u00fcr die n\u00e4chsten Generationen m\u00fcssen endlich als vordringlich anerkannt werden.\u00bb <strong>Bernhard Aufdereggen, <\/strong>des. Pr\u00e4sident \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr Umweltschutz<\/p>\n\n<p>\u00abWeil dem verfassungsrechtlich verbrieften Grundrecht auf Gesundheit nicht Gen\u00fcge getan wird, ist nun der Weg an den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte der n\u00f6tige Schritt.\u00bb <strong>Margrith Bigler-Eggenberger,<\/strong> Alt-Bundesrichterin, St.Gallen<\/p>\n\n<p>\u00abDie KlimaSeniorinnen fordern von der Politik eine sch\u00e4rfere Gangart bei der Umsetzung der Klimamassnahmen. Zu Recht! Was heute von den Bundes- und Kantonsbeh\u00f6rden erlassen wird, ist schlicht ungen\u00fcgend und vermag weder die Treibhausgasemissionen noch die Klimaauswirkungen nachhaltig zu reduzieren. Ich m\u00f6chte mich bei den KlimaSeniorinnen f\u00fcr ihr grosses Engagement bedanken. Gerade die \u00e4ltere Generation ist von den gesundheitlichen Auswirkungen eines heisseren Klimas erheblich betroffen, das belegen die Sommer 2003 und 2018. Ich w\u00fcnsche allen, die sich zugunsten einer fortschrittlichen Klimapolitik einsetzen, ein grosses Durchhalteverm\u00f6gen.\u00bb <strong>Urs Capaul,<\/strong> \u00d6kologe, Schaffhausen<\/p>\n\n<p>\u00abLes faits: La vie se meurt et le changement climatique condamne notre civilisation. L&#8217;\u00e9valuation du tribunal: &#8230; les recourantes ne sont pas touch\u00e9es avec l&#8217;intensit\u00e9\u0301 requise\u2026 Cherchez l&#8217;erreur!\u00bb&nbsp;<strong>Jacques Dubochet, <\/strong>Professeur \u00e9m\u00e9rite de biophysique, Prix Nobel de Chimie 2017, Activiste pour le climat<\/p>\n\n<p>\u00abDer Himmel \u00fcber uns \u2013 ein blauer Hauch im All.\u00bb <strong>Ruth Erat,<\/strong> Schriftstellerin, Thurgau<\/p>\n\n<p>\u00abLa garantie d&#8217;un droit de recours effectif en mati\u00e8re d&#8217;atteintes \u00e0 des droits fondamentaux, \u00e9nonc\u00e9e \u00e0 l&#8217;art. 13 CEDH, est loin d&#8217;\u00eatre r\u00e9alis\u00e9e en Suisse, notamment lorsqu&#8217;il est question de d\u00e9gradations de l&#8217;environnement pouvant toucher un nombre important de personnes; ce point, en particulier, m\u00e9rite d&#8217;\u00eatre discut\u00e9 devant la Cour.\u00bb <strong>Anne-Christine Favre, <\/strong>Professeure ordinaire en droit de l&#8217;environnement et en droit administratif \u00e0 l&#8217;Universit\u00e9 de Lausanne et \u00e0 l&#8217;EPFL<\/p>\n\n<p>\u00abLa Suisse s&#8217;est engag\u00e9e depuis bient\u00f4t un demi-si\u00e8cle \u00e0 respecter les droits humains tels qu&#8217;interpr\u00e9t\u00e9s par la Cour europ\u00e9enne des droits de l\u2019homme. A cette derni\u00e8re donc de trancher souverainement si les a\u00een\u00e9es pour la protection du climat ne sont r\u00e9ellement pas touch\u00e9es de mani\u00e8re plausible dans leur droit \u00e0 la vie (art. 2 CEDH) ou dans leur droit au respect de leur vie priv\u00e9e et familiale (art. 8 CEDH) par les omissions de la Suisse en mati\u00e8re climatique au point de ne pas disposer d&#8217;un recours effectif devant une instance nationale (art. 13 CEDH).\u00bb <strong>Alexandre Fl\u00fcckiger, <\/strong>Professeur ordinaire au d\u00e9partement de droit public \u00e0 l\u2019Universit\u00e9 de Gen\u00e8ve<\/p>\n\n<p>\u00abDas Klima ist geduldig. Es hat Zeit, macht Fr\u00fchling, Sommer, Winter, stets ein bisschen w\u00e4rmer. Weniger Zeit bleibt uns, den Menschen. Unsere Berge br\u00f6ckeln, unsere Meere steigen an, unsere Herzen versagen in der Hitze des Sommers. Was soll da die Gem\u00e4chlichkeit der politischen Prozesse? Die Jungen verlangen Zukunft, die Aelteren und Alten nach der Zeit der Arbeit geruhsamere Jahre. Doch unser privilegiertes Land liegt auf einem kranken Planeten. Helvetia, zeig deine Gabe der Innovation und der Grossz\u00fcgigkeit, schnell, es ist h\u00f6chste Zeit!\u00bb <strong>Eveline Hasler, <\/strong>Schriftstellerin, Tessin<\/p>\n\n<p>\u00abEs ist Sp\u00e4tsommer und ich befinde mich zusammen mit vielen asiatischen Touristen auf dem Jungfraujoch. Vor uns der Aletschgletscher, der l\u00e4ngste Gletscher Europas, zu dem man durch einen Stollen gelangt. Erst beim Verlassen des Berges f\u00e4llt mein Blick zur\u00fcck auf die Drahtseilnetze, die das Joch einzupacken scheinen. Sie sch\u00fctzen vor Steinschlag, denn wegen des schwindenden Permafrosts \u2013 auch auf dieser H\u00f6he \u2013 verliert der Fels seine Festigkeit. Die Eisgrotte und der \u00fcber 100 Meter lange Doppelliftschacht beim Observatorium m\u00fcssen heruntergek\u00fchlt werden, da sich die Umgebung wegen des t\u00e4glichen Besucherstroms zus\u00e4tzlich erw\u00e4rmt\u2026 Die KlimaSeniorinnen rufen die Gerichte an. Diese haben die Macht \u2013 meine Fotos die Kraft aufzuzeigen!\u00bb <strong>Hans Peter Jost, <\/strong>Fotograf, Z\u00fcrich&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00abDie Klage ist wichtig. Der Bund muss die Umwelt mehr sch\u00fctzen.\u00bb <strong>Ueli M\u00e4der, <\/strong>emeritierter Professor f\u00fcr Soziologie an der Universit\u00e4t Basel und der Hochschule f\u00fcr Soziale Arbeit (FHNW)<\/p>\n\n<p>\u00abDas eigentliche Problem ist nicht die Klimaerw\u00e4rmung, sondern die fehlende \u2039soziale Energie\u203a, wirklich etwas daran \u00e4ndern zu wollen.\u00bb <strong>Frank und Patrik Riklin, <\/strong>Konzeptk\u00fcnstler, Atelier f\u00fcr Sonderaufgaben, St.Gallen<\/p>\n\n<p>\u00abIn den drei heissen Sommern 2015, 2018 und 2019 sind alleine in der Schweiz mehr als 1&#8217;500 zus\u00e4tzliche Todesf\u00e4lle aufgetreten. Davon betrafen rund 900 Frauen.\u00bb <strong>Martin R\u00f6\u00f6sli, <\/strong>Professor f\u00fcr Umweltepidemiologie am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH)&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00abDer Klimawandel bedroht die Menschenrechte. Der Menschenrechtsgerichtshof wird sich dieser Thematik annehmen m\u00fcssen. Die Beschwerde der KlimaSeniorinnen er\u00f6ffnet ihm daf\u00fcr eine hervorragende M\u00f6glichkeit.\u00bb <strong>Markus Schefer, <\/strong>Professor f\u00fcr Staats- und Verwaltungsrecht an der Universit\u00e4t Basel<\/p>\n\n<p>\u00abDer rapide Klimawandel betrifft zunehmend Menschen unmittelbar in ihrer Gesundheit und Leben. Es ist wichtig, dass das Strassburger Gericht f\u00fcr den Schutz der europ\u00e4ischen Menschenrechte die Beschwerde der Klimaseniorinnen und -senioren pr\u00fcft, weil deren ernste Anliegen von der Schweizer Justiz vorwiegend mit prozeduralen Argumenten abgewiesen wurden.\u00bb <strong>Rainer J. Schweizer, <\/strong>Emeritierter Professor f\u00fcr \u00d6ffentliches Recht einschliesslich Europarecht und V\u00f6lkerrecht an der Universit\u00e4t St.Gallen (HSG)<\/p>\n\n<p>\u00abWeil das Bundesgericht scheinbar die wissenschaftlichen Prognosen zur Klimaerw\u00e4rmung und damit Gef\u00e4hrdung der Bev\u00f6lkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen ignoriert, ist es nur konsequent, dass die KlimaSeniorinnen nach Strassburg zum Europ\u00e4ischen Gericht f\u00fcr Menschenrechte aufbrechen, um so Druck aufzubauen f\u00fcr den Schutz ihrer Gesundheit.\u00bb <strong>Irmi Seidl,<\/strong> \u00d6konomin, Titularprofessorin an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich<\/p>\n\n<p>\u00abMi sento un\u2019anziana per il clima perch\u00e9 come nonna e come cittadina responsabile sono convinta che dobbiamo impegnarci per lasciare un mondo vivibile ai giovani e alle giovani che oggi lottano per il loro futuro.Penso per\u00f2 che sia sbagliato far ricadere la colpa del riscaldamento climatico solo sulla responsabilit\u00e0 individuale dei cittadini e delle cittadine, perch\u00e9 chi determina in modo importante l\u2019evoluzione dell\u2019inquinamento sono le scelte economiche e il modo di produrre delle grandi imprese, che non per caso ostacolano ogni miglioramento in questo campo. E anche per questo voglio che il governo svizzero adotti misure molto pi\u00f9 coraggiose di quanto previsto dalla nuova legge sul CO2, misure urgenti che fin da subito proteggano anche la salute di noi cittadine e cittadini della fascia pi\u00f9 anziana della popolazione.\u00bb <strong>Anita Testa-Mader, <\/strong>ricercatrice psico-sociale e co-fondatrice del Movimento AvaEva<\/p>\n\n<p>\u00abW\u00e4hrend die Politik um Aufschub und Kompromisse verhandelt, als w\u00fcrde die W\u00e4rme-Explosion einen Aufschub zulassen, sterben in den heissesten Sommern unsere Hochbetagten schutzlos den Hitzetod.\u00bb <strong>Peter Weibel, <\/strong>Geriater und Schriftsteller, Bern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die KlimaSeniorinnen ziehen ihre Klimaklage vor den Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte (EGMR). Daf\u00fcr erhalten sie regen Zuspruch aus allen Landesteilen. <\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[2],"tags":[34,50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-59333","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-klima","tag-klimagerechtigkeit","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59333\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59333"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=59333"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=59333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}