{"id":5958,"date":"2014-02-23T00:00:00","date_gmt":"2014-02-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5958\/investitionen-in-oel-gas-und-kohle-gift-fuer-unsere-altersvorsorge\/"},"modified":"2019-05-30T07:14:09","modified_gmt":"2019-05-30T05:14:09","slug":"investitionen-in-oel-gas-und-kohle-gift-fuer-unsere-altersvorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5958\/investitionen-in-oel-gas-und-kohle-gift-fuer-unsere-altersvorsorge\/","title":{"rendered":"Investitionen in \u00d6l, Gas und Kohle: : Gift f\u00fcr unsere Altersvorsorge"},"content":{"rendered":"<p><b>Milliarden von Schweizer Franken sind bei Konzernen angelegt, die \u00d6l, Gas- und Kohle f\u00f6rdern. Diese Investitionen sind nicht nur \u00f6kologisch verheerend, sondern bergen ein hohes wirtschaftliches Risiko. Wenn wir die beschlossenen Massnahmen zur Reduktion der Klimaerw\u00e4rmung einhalten, sind 80 % der Rohstoffreserven dieser Unternehmen praktisch wertlos. Das bringt auch unsere Vorsorgegelder in Gefahr. Die Umweltverb\u00e4nde WWF, Greenpeace und 350.org sowie SP und Gr\u00fcne fordern deshalb einen Ausstieg von Pensionskassen und Grossbanken aus Erd\u00f6l-, Gas- und Kohleinvestitionen bis in sp\u00e4testens f\u00fcnf Jahren.<\/b><\/p>\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0f10fc28-0f10fc28-d032617.jpg\" alt=\"Copyright Paul-Langrock.de. RWE Braunkohlekraftwerk Niederaussem mit charakteristischen Rauchschwaden der Kuehltuerme. Kritiker definieren 3801 MW starkes Kraftwerk, Baujahr 1963, des Energiekonzern RWE Power AG wegen hoher CO2 Emissionsrate als das klimaschaedlichste von Deutschland. Kuehlturm, Klimawandel, CO2 Reduktion, Kohlendioxid, Kohle, Braunkohle, Braunkohlerevier, rheinisch, rheinisches, Braunkohletagebau, Kraftwerksblock, Kraftwerksbloecke, Braunkohlenkraftwerk, Braunkohlengrosskraftwerk, Esse, Schlot, Schornstein, Schwefeldioxid, Stickoxid, Energie, traditionell, konservativ, Umweltverschmutzung, Methusalem, Schnee, Winter. Niederaussem bei Bergheim. Nordrhein Westfalen 31.Januar 2010\" width=\"600\" height=\"418\"><\/p>\n<p>Alle reden von der Immobilien- oder der Dotcom-Blase, und keiner von der \u00abCarbon Bubble\u00bb. Zumindest in der Schweiz. Dabei ist die Kohlenstoffblase auch f\u00fcr die Schweiz extrem gef\u00e4hrlich. Nicht umsonst warnte die Grossbank HSBC schon vor einem Jahr davor, dass 40 bis 60 Prozent der Marktwerte von \u00d6l- und Gas-Konzernen gef\u00e4hrdet seien. \u00abDie fossilen Titel sind doppelt unter Druck\u00bb sagt Katharina Serafimova, Finanzspezialistin beim WWF Schweiz. \u00abEinerseits versch\u00e4rfen viele Staaten die Gesetze, um die Risiken fossiler Energien einzud\u00e4mmen und die Energieversorgung in Richtung erneuerbarer Energien zu lenken. Andererseits steigen immer mehr Investoren aus fossilen Investitionen aus.\u00bb Und das ist fatal, denn die 200 gr\u00f6ssten fossilen Energiekonzerne weisen ein gigantisches Kapital in der H\u00f6he von 4&#8217;000 Milliarden Dollar auf. Es droht deshalb ein massiver Kurssturz mit unabsehbaren Folgen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.carbontracker.org\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Carbon-Tracker-Initiative_Unburnable-Carbon_Fig4-e1310231896178.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/www.carbontracker.org\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Carbon-Tracker-Initiative_Unburnable-Carbon_Fig4-e1310231896178.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"424\"><\/a><\/p>\n<p>Wer in fossile Energien investiert, treibt die Erw\u00e4rmung unseres Klimas voran und gef\u00e4hrdet unsere Lebensgrundlagen. Brauchen wir alle ausgewiesenen Reserven an fossilen Brennstoffen, so verbrennen wir f\u00fcnfmal mehr CO<sub>2<\/sub> als erlaubt, um das 2-Grad-Klimaziel noch zu erreichen. \u00a0Zu diesem Schluss kommt eine viel beachtete Studie der <a href=\"http:\/\/www.carbontracker.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Carbon Tracker Initiative<\/a> und London School of Economics. \u00abDie wissenschaftliche Evidenz ist klar: Unsere Nachkommen werden bei ungebremster Klimaerw\u00e4rmung mit kaputten \u00d6kosystemen und lebensbedrohenden Naturkatastrophen zu k\u00e4mpfen haben\u00bb, erkl\u00e4rt Georg Klingler, Energieexperte Greenpeace.<\/p>\n<p>In vielen L\u00e4ndern wird das Problem der \u00abCarbon Bubble\u00bb bereits breit diskutiert. Wichtige Finanzinstitutionen wie die Weltbank oder die Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung wollen die Investitionen in Projekte zur Nutzung fossiler Energietr\u00e4ger drosseln. Und der Norwegische Staatsfonds will all seine Investments in Kohle beenden. \u00abObwohl diese Problematik weltweit thematisiert wird, ist eine Diskussion in der Schweiz bisher ausgeblieben. Die Finanzbranche muss reagieren und desinvestieren, bevor es zu sp\u00e4t ist\u00bb, so Quentin Repond, Kampagner von 350.org.<\/p>\n<p><strong>Forderungen an die Politik<\/strong><\/p>\n<p>SP und Gr\u00fcne fordern deshalb Vorgaben f\u00fcr Anleger von Volksverm\u00f6gen. Die SP reicht deshalb vier Motionen ein, welche verlangen, dass die Pensionskassen, die Nationalbank, die SUVA- und der AHV-Fonds keine Wertpapiere mehr von Konzernen kaufen d\u00fcrfen, welche Erd\u00f6l-, Erdgas oder Kohle f\u00f6rdern oder entsprechende Rohstoffreserven besitzen. Bestehenden Wertpapiere sollen innerhalb von 5 Jahren abgestossen werden. Die Gr\u00fcnen verlangen zus\u00e4tzlich eine strengere Kontrolle der Grossbanken bei Investitionen im Bereich fossiler Energietr\u00e4ger durch die Finanzaufsichtsbeh\u00f6rde Finma.<\/p>\n<p>\u00abUnser Volksverm\u00f6gen wird bei Energiekonzernen angelegt, die das Klima und den Finanzmarkt aufheizen. Das ist russisches Roulette \u2013 sowohl aus \u00f6kologischer wie auch aus \u00f6konomischer Sicht\u00bb, sagt Nationalrat Beat Jans (SP). Und auch Nationalrat Bastien Girod (Gr\u00fcne) stellt fest: \u00abAllein die Publica hat rund zwei Milliarden in fossile Energien investiert. Das steht in krassem Widerspruch zum Zwei-Grad-Ziel des CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes. Und es gef\u00e4hrdet die Altersvorsorge der Versicherten. Die Publica muss deshalb ihre Anlagepolitik anpassen und aus dem Gesch\u00e4ft mit fossilen Energien aussteigen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Fragen stehen Ihnen unsere Experten zur Verf\u00fcgung: <br \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Beat Jans, Nationalrat SP<\/strong>, Tel: 061 205 10 55, Email: <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_1\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/bdaba0d3-bdaba0d3-bb3254a9f6650b412b7c6bb3030b4875.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_1', '86_EE_E5_A8_EA_F4_E7_F6_C6_F5_E8_E7_EC_A8_F2_E7_E3_E4'));\/\/--><\/script><\/p>\n<p><strong>Bastien Girod, Nationalrat Gr\u00fcne<\/strong>, Tel: 079 217 73 06, Email: <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_2\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/41a9c6f2-41a9c6f2-bb4f276c8e2e7e698ecc8c00203a6cfe.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_2', 'E7_8F_84_C9_8B_95_86_97_A7_83_88_95_8E_80_C9_89_82_8E_93_94_86_85'));\/\/--><\/script><\/p>\n<p><strong>Katharina Serafimova, Finanzexpertin WWF<\/strong>, Tel: 044 297 22 29, Email: <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_3\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/7bd84635-7bd84635-bd0e7847e4f474afe900f9f800b0a8e2.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_3', 'EB_83_88_C5_8D_9C_9C_AB_8A_9D_84_86_82_8D_8A_99_8E_98_C5_8A_85_82_99_8A_83_9F_8A_80'));\/\/--><\/script><\/p>\n<p><strong>Quentin Repond, Kampagner 350.org<\/strong>, Tel: 079 353 36 29, Email: <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_4\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/9b14dd7f-9b14dd7f-9bb2e8af2f035d36195c9b81d44cb9d4.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_4', '4C_2B_3E_23_62_7C_79_7F_0C_22_25_38_22_29_39_3D'));\/\/--><\/script><\/p>\n<p><strong>Georg Klingler, Energieexperte Greenpeace<\/strong>, Tel: 079 785 07 38, Email: <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_5\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/57906cd3-57906cd3-1e399937edde9caecd6de835723ab493.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_5', 'BA_DD_C8_D5_94_DF_D9_DB_DF_CA_D4_DF_DF_C8_DD_FA_C8_DF_DD_D4_D3_D6_D1_94_DD_C8_D5_DF_DD'));\/\/--><\/script><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milliarden von Schweizer Franken sind bei Konzernen angelegt, die \u00d6l, Gas- und Kohle f\u00f6rdern. 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