{"id":5975,"date":"2013-12-30T00:00:00","date_gmt":"2013-12-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5975\/marco-weber-ich-bereue-nicht-mich-in-dieser-form-fuer-die-arktis-eingesetzt-zu-haben\/"},"modified":"2019-05-30T07:14:26","modified_gmt":"2019-05-30T05:14:26","slug":"marco-weber-ich-bereue-nicht-mich-in-dieser-form-fuer-die-arktis-eingesetzt-zu-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5975\/marco-weber-ich-bereue-nicht-mich-in-dieser-form-fuer-die-arktis-eingesetzt-zu-haben\/","title":{"rendered":"Marco Weber: \u00abIch bereue nicht, mich in dieser Form f\u00fcr die Arktis eingesetzt zu haben.\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><b>Z\u00fcrich, 31. Dezember 2013. Der drei Monate in Russland festgehaltene Schweizer Greenpeace-Aktivist Marco Weber ist nach einer dreit\u00e4gigen Reise mit dem Zug in Z\u00fcrich angekommen. Anl\u00e4sslich eines Point de Presse von Greenpeace schilderte der 28-J\u00e4hrige heute seine Sicht der Dinge.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Marco Weber ist zur\u00fcck in der Schweiz. Nach strapazi\u00f6sen drei Monaten konnte er am Montag am Bahnhof Z\u00fcrich seine Familie und seine Freunde in die Arme schliessen.<\/p>\n<p>\u00abBei der Aktion in der Arktis habe ich aus tiefster \u00dcberzeugung mitgemacht. Der Schutz dieses einzigartigen \u00d6kosystems ist f\u00fcr mich eine Herzensangelegenheit. Ich habe sie auch als Mandat der Millionen von Menschen verstanden, die weltweit die Greenpeace-Petition zum Schutz der Arktis unterzeichnet haben\u00bb, sagte der Arktissch\u00fctzer nach seiner Ankunft in der Schweiz. \u00abIch w\u00fcrde es wieder machen. Ich bereue es ganz und gar nicht, mich in dieser Form f\u00fcr die Arktis eingesetzt zu haben. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich macht es aus juristischen Gr\u00fcnden jedoch keinen Sinn, jetzt wieder nach Russland zu gehen\u00bb.<\/p>\n<p>Markus Allemann, Co-Gesch\u00e4ftsleiter, von Greenpeace Schweiz w\u00fcrdigte Marco Weber: \u00abSein Name steht f\u00fcr den Schutz der Arktis, f\u00fcr Greenpeace, f\u00fcr friedliche Aktionen und engagierten Aktivismus. Sein selbstloser Einsatz ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Wie jede grosse Tat, w\u00e4re sie ohne seine grosse \u00dcberzeugung und Mut nicht passiert. Mit dem Besteigen einer \u00d6lplattform in der Barents-See hat er weltweit auf die akute Bedrohung der Arktis durch \u00d6lkonzerne aufmerksam gemacht.\u00bb<\/p>\n<p>Zur Frage, wie wichtig die Freiwilligen f\u00fcr die Umweltorganisation sind, sagte Allemann weiter: \u00abGreenpeace ist deshalb Greenpeace, weil Freiwillige wie Marco Weber mit Haut und Haaren zusammen mit uns f\u00fcr eine friedliche und umweltfreundliche Welt k\u00e4mpfen. Die Aktivistinnen und Aktivisten geh\u00f6ren zur DNA der Organisation \u2013 mit ihrem engagierten Mut machen sie den Unterschied. Die Arctic30 haben den Schutz der Arktis h\u00f6her gewichtet als das Risiko, das mit dieser Aktion verbunden war\u00bb, so Allemann. \u00abIch und wir alle sind ihm dankbar f\u00fcr sein Herzblut, seine Tatkraft und seine Wahrhaftigkeit.\u00bb<\/p>\n<p>Greenpeace machte erneut klar, wie fahrl\u00e4ssig Gazproms vorletzte Woche aufgenommenen \u00d6lbohrungen in der Arktis sind: \u00abEs ist unm\u00f6glich, sicher in der Arktis \u00d6l zu f\u00f6rdern. Umso mehr da die Bohrinsel Prirazlomnaya teilweise aus Komponenten stillgelegter Plattformen aus der Nordsee besteht und jahrelang in einer Werft in Murmansk vor sich hin rostete.\u00bb, sagt Nadine Berthel, Leiterin der Arktis-Kampagne von Greenpeace Schweiz. \u00abEine Umweltkatastrophe mit verheerenden Folgen f\u00fcr das einmalige \u00d6kosystem ist folglich nur eine Frage der Zeit. Der Konzern hat eine erschreckende Umweltbilanz in Russland: Allein in diesem Jahr verursachte er hunderte \u00d6lunf\u00e4lle.\u00bb Gazprom verst\u00f6sst mit seinem Bohrstart gegen zahlreiche Gesetze. Unter anderem konnte der Konzern bisher nicht die im Bundesgesetz vorgeschriebenen finanziellen Reserven f\u00fcr den Fall einer \u00d6lkatastrophe vorweisen. Greenpeace wird nicht locker lassen und sich weiterhin friedlich und hartn\u00e4ckig &#8211; nicht nur in Russland &#8211; daf\u00fcr einzusetzen, dass die Arktis dauerhaft unter Schutz gestellt wird.<\/p>\n<p>Marco Weber wird auf eigenen Wunsch vorl\u00e4ufig nicht mehr f\u00fcr Medientermine zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/\">www.greenpeace.ch <\/a>oder bei:<\/p>\n<p>Yves Zenger, Mediensprecher Greenpeace Schweiz, +41 78 682 00 91<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich, 31. Dezember 2013. 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