{"id":5989,"date":"2014-01-26T00:00:00","date_gmt":"2014-01-25T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/5989\/erfolg-fuer-greenpeace-axpo-stoppt-uran-bezuege-aus-mayak\/"},"modified":"2019-05-30T07:14:46","modified_gmt":"2019-05-30T05:14:46","slug":"erfolg-fuer-greenpeace-axpo-stoppt-uran-bezuege-aus-mayak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/5989\/erfolg-fuer-greenpeace-axpo-stoppt-uran-bezuege-aus-mayak\/","title":{"rendered":"Erfolg f\u00fcr Greenpeace: Axpo stoppt Uran-Bez\u00fcge aus Mayak"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace begr\u00fcsst den Entscheid der Axpo, definitiv auf Mayak-Uran zu verzichten. Damit stoppt der Schweizer AKW-Betreiber Uran-Bez\u00fcge aus einer Atomanlage, die im laufenden Betrieb grosse Mengen von Radioaktivit\u00e4t freisetzt und seit Jahren das ganze Gew\u00e4ssersystem einer Region kontaminiert. F\u00fcr Greenpeace ist aber klar: Mit diesem Entscheid wird Atomstrom nicht sauber.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Mit diesem Entscheid kommt die Axpo einer Greenpeace-Forderung nach. Bereits 2009 hatte die Umweltorganisation in einer Recherche nachgewiesen, dass die Axpo Wiederaufarbeitungsuran aus der russischen Anlage Mayak bezieht, obwohl das Stromunternehmen dies damals bestritt. Im Herbst 2010 gab die Axpo die Uran-Bez\u00fcge in einem Interview mit der Rundschau schliesslich zu. Seither versuchte das Unternehmen den russischen Atom-Komplex mit halbherzigen Transparenzbem\u00fchungen in ein gutes Licht zu r\u00fccken. Florian Kasser, Atomexperte von Greenpeace Schweiz, sagt: \u00abDer Druck von Greenpeace hat gewirkt. Axpo musste einsehen, dass die massiven radioaktiven Verseuchungen, welche die Mayak-Anlage verursacht, nicht mit den eigenen Umwelt- und Sicherheitsstandards vereinbar sind.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Atomstrom bleibt dreckig<\/strong><\/p>\n<p>Doch auch wenn der Bezug-Stopp von Majak-Uran eine positive Nachricht darstellt, kann diese nicht \u00fcber die Tatsache hinwegt\u00e4uschen, dass Atomstrom auch in Zukunft dreckig bleiben wird. \u00abAuch nach diesem Entscheid bleibt der Atomstrom der Axpo dreckig. Die Uran-F\u00f6rderung und \u2013bearbeitung sind \u00fcberall auf der Welt mit massiven Umweltsch\u00e4den und h\u00e4ufig mit Menschenrechtsverletzungen verbunden\u00bb, sagt Kasser. \u00a0<\/p>\n<p>Die Axpo kann ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele nur erf\u00fcllen, wenn sie sich konsequent hinter den Atomausstieg stellt und die Stilllegung ihrer Atomkraftwerke vorantreibt. \u00abSauber ist ein Atomkraftwerk nur, wenn es abgeschaltet ist\u00bb, stellt Kasser klar. Solange dies nicht geschieht, wird Greenpeace Druck aus\u00fcben, damit die Schweizer Atomkraftwerke nur Uran von Lieferanten beziehen, welche die h\u00f6chsten Umwelt-Standards erf\u00fcllen. Auch die Einhaltung der Menschenrechte sowie demokratische Grundstrukturen am Produktionsort m\u00fcssen Voraussetzungen f\u00fcr Gesch\u00e4fte in diesem Bereich darstellen.<\/p>\n<p><strong>G\u00f6sgen muss nachziehen<\/strong><\/p>\n<p>Axpo setzt zurzeit Mayak-Uran im Atomkraftwerk Beznau ein. Neben der Axpo bezieht auch das Atomkraftwerk G\u00f6sgen (Aktion\u00e4re: Alpiq, Axpo, CKW, Stadt Z\u00fcrich, Stadt Bern) Uran aus der russischen Anlage. In den kommenden Wochen muss die F\u00fchrung von G\u00f6sgen \u00fcber neue Liefervertr\u00e4ge entscheiden. Greenpeace erwartet, dass auch G\u00f6sgen auf Mayak-Uran verzichtet und zuk\u00fcnftig nur mit Lieferanten arbeitet, welche ihre Produktionsbedingungen transparent darstellen und ihre Umweltbelastung\u00a0 versuchen zu minimieren.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Informationen: <\/strong><\/p>\n<p>Florian Kasser, Atomexperte Greenpeace Schweiz: +41 (0)76 345 26 55<\/p>\n<p>Medienstelle Greenpeace Schweiz: +41 (0) 044 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace begr\u00fcsst den Entscheid der Axpo, definitiv auf Mayak-Uran zu verzichten. 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