{"id":6015,"date":"2013-12-02T00:00:00","date_gmt":"2013-12-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6015\/greenpeace-aktivistinnen-und-aktivisten-protestieren-in-genf-gegen-start-der-arktis-oelbohrungen-durch-gazprom\/"},"modified":"2019-05-30T07:15:22","modified_gmt":"2019-05-30T05:15:22","slug":"greenpeace-aktivistinnen-und-aktivisten-protestieren-in-genf-gegen-start-der-arktis-oelbohrungen-durch-gazprom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6015\/greenpeace-aktivistinnen-und-aktivisten-protestieren-in-genf-gegen-start-der-arktis-oelbohrungen-durch-gazprom\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten protestieren in Genf gegen Start der Arktis-\u00d6lbohrungen durch Gazprom"},"content":{"rendered":"<p><b>Genf, 3. Dezember 2013. Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten protestieren heute an der Global Energy Konferenz in Genf gegen die geplanten Gazprom-\u00d6lbohrungen in der Arktis. Die Arktissch\u00fctzerinnen und Arktissch\u00fctzer spannten ein grosses Transparent mit der Aufschrift \u00abArctic Spoil \u2013 brought to you by Gazprom\u00bb auf und inszenierten einen \u00d6lunfall mit zwei Tonnen Eis, Melasse sowie &#8218;\u00f6lverschmierten\u2019 Eisb\u00e4ren vor dem Kongressgeb\u00e4ude. Obwohl ein umfassender Notfall-Einsatzplan immer noch fehlt, soll Gazproms gef\u00e4hrliche \u00d6lbohrplattform Priraslomnaja schon Mitte Dezember mit Bohrungen nach arktischem Off-Shore-\u00d6l beginnen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>\u00abGazproms bisherige Bem\u00fchungen um \u00d6lbohrungen in der Arktis sind gekennzeichnet von Verz\u00f6gerungen, hohen Sicherheitsrisiken und mangelhaften Notfall-Einsatzpl\u00e4nen\u00bb, sagt Asti Roesle, Arktis-Campaignerin von Greenpeace Schweiz. Gazproms Ausr\u00fcstung ist seit Jahrzehnten \u00fcberholt. 2011 sank eine Gazprom-Bohrplattform beim Abschleppen durch das Meer von Ochotsk. Dabei wurden 53 Mannschaftsmitglieder get\u00f6tet.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> \u00abWenn Gazprom in der Arktis nach \u00d6l bohrt, wird es fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu einem Unfall kommen. Doch der Konzern ist ausserstande, eine \u00d6lpest in dieser eiskalten Region einzud\u00e4mmen. Gazprom sollte das Vorhaben aufgeben, bevor es zu sp\u00e4t ist\u00bb, warnt Roesle.<\/p>\n<p>Gazprom \u2013 ein Sponsor der Global Energy Konferenz 2013 in Genf \u2013 ist eines der weltgr\u00f6ssten Energieunternehmen und eine von nur zwei Gesellschaften mit einer Bohrlizenz f\u00fcr die russische Arktis. W\u00e4hrend der Konzern eine erschreckende Umweltbilanz in Russland hat, versucht er jetzt \u00fcberall in Westeuropa sein Image aufzubessern und Marktanteile zu gewinnen. \u00abGazprom braucht das Kapital und das Knowhow grosser internationaler \u00d6l- und Gasgesellschaften.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Doch Gazproms riskantes Gesch\u00e4ftsmodell setzt internationale \u00d6lgesellschaften und ihre Aktion\u00e4re \u2013 darunter auch die Mitglieder von Pensionskassen \u2013 enormen Risiken aus\u00bb, sagt Roesle weiter.<\/p>\n<p>Der Start der \u00d6lbohrungen ist f\u00fcr Mitte Dezember vorgesehen. Gazproms Priraslomnaja w\u00e4re dann die erste Bohrinsel \u00fcberhaupt, die n\u00f6rdlich der arktischen Eisgrenze kommerzielle \u00d6lf\u00f6rderung betreibt.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> \u00a0Alarmiert durch die Bohrabsichten von Gazprom und den Mangel an Sicherheitsvorkehrungen protestierten Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten erstmals 2012 und dann erneut am 18. September 2013 bei der Priraslomnaja-Plattform. Bei diesem zweiten Protest wurden das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise beschlagnahmt und die ganze Besatzung festgenommen, inhaftiert und der schwerwiegenden Straftaten Rowdytum und Piraterie angeklagt &#8211; darunter der Schweizer Marco Weber. Trotz Freilassung gegen Kaution drohen ihnen lange Haftstrafen.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert Gazprom und Gazprom-Partnergesellschaften wie Shell sowie Investoren und Aktion\u00e4re auf, das hochriskante Bohren nach arktischem Off-Shore-\u00d6l aufzugeben. Die Teilnehmer der Global Energy Konferenz 2013 m\u00fcssen dringend nach Wegen suchen, Kohle, \u00d6l und Gas durch erneuerbare Energien zu ersetzen, um katastrophale und weltweite Folgen durch Klimawandel und Verschmutzung zu verhindern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/\">www.greenpeace.ch<\/a> oder bei<\/p>\n<p>Asti Roesle, Arktis-Campaigner, Greenpeace Schweiz : +41 44 447 41 35<\/p>\n<p>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11<\/p>\n<div>\n<hr size=\"1\">\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.cbc.ca\/news\/world\/story\/2011\/12\/19\/russia-oil-capsize.html\">http:\/\/www.cbc.ca\/news\/world\/story\/2011\/12\/19\/russia-oil-capsize.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.businessweek.com\/ap\/2013-04-08\/gazprom-shell-to-develop-arctic-oil-fields\">http:\/\/www.businessweek.com\/ap\/2013-04-08\/gazprom-shell-to-develop-arctic-oil-fields<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.gazprom.com\/press\/news\/2013\/april\/article161308\/\">http:\/\/www.gazprom.com\/press\/news\/2013\/april\/article161308\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genf, 3. Dezember 2013. Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten protestieren heute an der Global Energy Konferenz in Genf gegen die geplanten Gazprom-\u00d6lbohrungen in der Arktis. Die Arktissch\u00fctzerinnen und Arktissch\u00fctzer spannten ein grosses&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6015","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6015","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6015"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6015\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6015"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6015"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6015"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6015"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6015"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}