{"id":6030,"date":"2013-10-18T00:00:00","date_gmt":"2013-10-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6030\/greenpeace-balletttaenzerin-tanzt-an-gazprom-kulturveranstaltung-den-sterbenden-schwan\/"},"modified":"2019-05-30T07:15:44","modified_gmt":"2019-05-30T05:15:44","slug":"greenpeace-balletttaenzerin-tanzt-an-gazprom-kulturveranstaltung-den-sterbenden-schwan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6030\/greenpeace-balletttaenzerin-tanzt-an-gazprom-kulturveranstaltung-den-sterbenden-schwan\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Ballettt\u00e4nzerin tanzt an Gazprom-Kulturveranstaltung den sterbenden Schwan"},"content":{"rendered":"<p><b>Z\u00fcrich, 19. Oktober 2013. Kurz vor Beginn des Konzerts \u00abClassical Highlights\u00bb in der Z\u00fcrcher Tonhalle hat eine Greenpeace-Ballettt\u00e4nzerin eine eigene Version des (in \u00d6l-Schlamm) sterbenden Schwans uraufgef\u00fchrt. Hintergrund ist das Sponsoring des russischen Energiekonzerns Gazprom, der in der Arktis die Lebensgrundlage von Menschen und Tieren aufs Spiel setzt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Eine Greenpeace-Ballettt\u00e4nzerin hat vor dem Eingang der Tonhalle eine eigene Version des ausdrucksvollen Tanz-Solos der sterbende Schwan aufgef\u00fchrt. In der Greenpeace-Version verendet der Schwan elendiglich in einer \u00d6llache (aus Melasse). Erg\u00e4nzend zu dieser Darbietung findet eine Projektion statt. Der Abspann der Projektion mit dem Spruch \u00abThe Art of Arctic Destruction &#8211; sponsored by Gazprom\u00bb weist darauf hin, dass die \u00abClassical Highlights<strong>\u00bb<\/strong> von einem der gr\u00f6ssten Umweltzerst\u00f6rer der Welt gesponsert werden. Gazprom will in der Arktis nach \u00d6l bohren. Er spielt Russisch Roulette mit einem der letzten intakten \u00d6kosysteme der Welt, mit seinen Menschen und seiner einzigartigen Tierwelt.<\/p>\n<p>\u00abAufgrund der extremen klimatischen Bedingungen wird die Arktis von vielen faszinierenden, nur dort lebenden Tierarten bewohnt. Doch auch wegen genau diesem rauen Klima sind \u00d6lbohrungen in der Arktis extrem gef\u00e4hrlich.\u00bb, sagt Nadine Berthel, Leiterin der Arktiskampagne von Greenpeace Schweiz. \u00abGazprom hat weder Erfahrungen mit Offshore-Bohrungen noch ausreichende Notfallpl\u00e4ne f\u00fcr den Ernstfall.\u00bb<\/p>\n<p>Der im \u00d6l qualvoll sterbende Schwan ist ein Sinnbild f\u00fcr das drohende Schicksal der arktischen Fauna. Einerseits erfolgt in der N\u00e4he von \u00d6lplattformen eine schleichende, permanente Verschmutzung, andererseits bedeuten \u00d6lbohrungen in der Arktis ein akutes Risiko f\u00fcr eine gigantische, unbeherrschbare \u00d6lkatastrophe. Ob es zu einem verheerenden Unfall kommt, ist unter den in der Arktis herrschenden Bedingungen von Eis, K\u00e4lte, St\u00fcrmen und Dunkelheit nur eine Frage der Zeit.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Gazprom sich in der Schweiz auf der Suche nach Investoren f\u00fcr seine gef\u00e4hrlichen \u00d6lbohrungen begibt und zunehmend als Sponsor von Kultur- und Sportver-anstaltungen auftritt, sitzen in Russland noch immer 28 Arktissch\u00fctzerinnen und Arktissch\u00fctzer sowie zwei unabh\u00e4ngige Journalisten im Gef\u00e4ngnis. Ihnen wird Piraterie vorgeworfen, es drohen lange Haftstrafen. Sie haben friedlich gegen die hochriskanten Gazprom-\u00d6lbohrungen demonstriert.<\/p>\n<p>Kaum an einem anderen Ort der Welt ist der Klimawandel sichtbarer als in der Arktis. \u00dcber 75 Prozent des arktischen Meereises ist in den letzten 30 Jahren verschwunden. Die Konzerne, die daf\u00fcr verantwortlich sind, wollen nun davon profitieren <strong>\u2013 <\/strong>und das Weltklima weiter anheizen.<\/p>\n<p>Auch andere \u00d6lkonzerne wie Shell und Statoil planen \u00d6lbohrungen in eisigen arktischen Gew\u00e4ssern. Die Protestaktion ist Teil einer internationalen Kampagne von Greenpeace zum Schutz der Arktis. Die unabh\u00e4ngige Umweltorganisation k\u00e4mpft seit zwei Jahren f\u00fcr ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. Wer sich daran beteiligen will, kann im Internet unter www.savethearctic.org seine Stimme f\u00fcr die Arktis abgeben.<\/p>\n<p>Die Greenpeace-Version des sterbenden Schwans gibt es auch als Video. Sie finden dieses sowie Videoaufnahmen der heutigen Performance ab ca. 22 Uhr unter: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Themen\/Arktis\/Mehr-Infos\/Der-sterbende-Schwan\/\">www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Themen\/Arktis\/Mehr-Infos\/Der-sterbende-Schwan\/<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen und Medienbilder unter <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/\">www.greenpeace.ch<\/a> oder bei:<\/p>\n<p>Nadine Berthel, Arktis-Kampagne Greenpeace Schweiz, +41 77 436 13 87<\/p>\n<p>Natalie Favre, Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 79 197 96 91<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Z\u00fcrich, 19. Oktober 2013. Kurz vor Beginn des Konzerts \u00abClassical Highlights\u00bb in der Z\u00fcrcher Tonhalle hat eine Greenpeace-Ballettt\u00e4nzerin eine eigene Version des (in \u00d6l-Schlamm) sterbenden Schwans uraufgef\u00fchrt. 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