{"id":6096,"date":"2013-06-03T00:00:00","date_gmt":"2013-06-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6096\/parlament-entscheidet-fuer-erneuerbare-aber-gegen-photovoltaik\/"},"modified":"2022-02-28T14:26:44","modified_gmt":"2022-02-28T13:26:44","slug":"parlament-entscheidet-fuer-erneuerbare-aber-gegen-photovoltaik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6096\/parlament-entscheidet-fuer-erneuerbare-aber-gegen-photovoltaik\/","title":{"rendered":"Parlament entscheidet f\u00fcr Erneuerbare : aber gegen Photovoltaik"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace begr\u00fcsst den heutigen Entscheid des St\u00e4nderats f\u00fcr den weiteren Ausbau der F\u00f6rderung erneuerbarer Energien, bem\u00e4ngelt aber die Reduktion der<br \/>\nF\u00f6rderbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Solarenergie. Die vom St\u00e4nderat vorgeschlagene Einmalverg\u00fctung f\u00fcr Photovoltaikanlagen bis 30 kW stellt eine massive K\u00fcrzung im<br \/>\nVergleich zur heute geltenden Verg\u00fctung der Gestehungskosten dar, welche bisher<br \/>\nden Anlagenbetreibern eine faire Rendite garantierte.<\/b><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: center;\">In den letzten drei Jahren haben sich die Kosten f\u00fcr Photovoltaik-Anlagen mehr<br \/>\nals halbiert. Dank der massiven Kostensenkungen hat die Solarenergie in Sachen<br \/>\nKosteneffizienz bereits einen Teil der Kleinwasserkraft- und Biomasseanlagen<br \/>\n\u00fcberholt. \u201ePhotovoltaik ist die erneuerbare Energie mit dem gr\u00f6ssten<br \/>\nProduktionspotenzial bei den langfristig tiefsten Gestehungskosten. Dass sie<br \/>\nbeschnitten wird, ist unverst\u00e4ndlich\u201c, meint Georg Klingler, Energieexperte von<br \/>\nGreenpeace. Die \u00c4nderung betrifft D\u00e4cher bis zu einer Gr\u00f6sse von ca. 300<br \/>\nQuadratmetern und wird damit vor allem Bauern und Kleingewerbler vor eine<br \/>\nschwierige Wahl stellen. F\u00fcr diese ist die Nutzung des Daches f\u00fcr die<br \/>\nStromproduktion nicht mehr rentabel, wenn sie lediglich 30% der<br \/>\nInvestitionskosten verg\u00fctet bekommen.<\/p>\n<p>Dennoch k\u00f6nnen dank der Annahme der parlamentarischen Initiative 12.400 ungef\u00e4hr<br \/>\n10\u2019000 zus\u00e4tzliche Anlagen f\u00fcr erneuerbare Energien in den n\u00e4chsten 3 Jahren<br \/>\nrealisiert werden. Das sind Projekte von bauwilligen Investoren, die bisher auf<br \/>\nder Warteliste der Kostendeckenden Einspeiseverg\u00fctung (KEV) blockiert waren. Die<br \/>\nseit 2009 laufende F\u00f6rderung des Zubaus erneuerbarer Energien wird mit der heute<br \/>\nbeschlossenen Erh\u00f6hung dazu f\u00fchren, dass sp\u00e4testens 2018 gleich viel Strom aus<br \/>\nneuen erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird, wie die drei alten<br \/>\nAtomreaktoren M\u00fchleberg, Beznau I und Beznau II zusammen j\u00e4hrlich produzieren.<br \/>\nAuf der Schattenseite vermag der beschlossene Ausbau der F\u00f6rderung die Warteliste<br \/>\nf\u00fcr Photovoltaik-Projekte nicht komplett abzubauen. Mehr als 12&#8217;000 Projekte<br \/>\nm\u00fcssen weiter auf eine Verg\u00fctung warten. Deswegen setzt sich Greenpeace weiterhin<br \/>\nf\u00fcr eine verbesserte F\u00f6rderung der erneuerbaren Energien ein.<\/p>\n<p>Kontakt:<br \/>\nGeorg Klingler, Energieexperte von Greenpeace Schweiz<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter:<br \/>\n<a href=\"\/switzerland\/de\/Themen\/Stromzukunft-Schweiz\/\"> http:\/\/www.greenpeace.ch\/stromzukunft<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace begr\u00fcsst den heutigen Entscheid des St\u00e4nderats f\u00fcr den weiteren Ausbau der F\u00f6rderung erneuerbarer Energien, bem\u00e4ngelt aber die Reduktion der F\u00f6rderbeitr\u00e4ge f\u00fcr die Solarenergie. 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