{"id":6136,"date":"2013-01-28T00:00:00","date_gmt":"2013-01-27T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6136\/umweltverbaende-unterstuetzen-energiestrategie-mit-100-erneuerbar-ab-2035\/"},"modified":"2019-05-30T07:18:31","modified_gmt":"2019-05-30T05:18:31","slug":"umweltverbaende-unterstuetzen-energiestrategie-mit-100-erneuerbar-ab-2035","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6136\/umweltverbaende-unterstuetzen-energiestrategie-mit-100-erneuerbar-ab-2035\/","title":{"rendered":"Umweltverb\u00e4nde unterst\u00fctzen Energiestrategie : &#8211; mit 100% erneuerbar ab 2035"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Umweltallianz unterst\u00fctzt den Bundesrat in den Zielsetzungen der Energiestrategie 2050. Sie stellt sich klar hinter dieses Generationenprojekt. Voraussetzung f\u00fcr den Energieumschwung ist ein effizienter Strommix aus 100 Prozent einheimischen und erneuerbaren Quellen bis sp\u00e4testens 2035, schreiben Greenpeace Schweiz, Pro Natura, Schweizerische Energie-Stiftung SES, WWF Schweiz und VCS Verkehrs- Club der Schweiz in ihrer gemeinsamen Stellungnahme, die sie heute den Medien pr\u00e4sentieren. Der Weg zu diesem f\u00fcr die Schweiz lohnenden Zwischenziel ist realistisch und machbar \u2013 mit verbindlichen AKW- Abschaltdaten und ohne Abstriche beim Klima- und Naturschutz.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Die Schweizer Bev\u00f6lkerung, der Bundesrat und das Parlament haben die einmalige Chance, mit der Energiestrategie 2050 Geschichte zu schreiben. Wir alle sind Macher f\u00fcr die sichere Energiezukunft der Schweiz. Auch die Umweltorganisationen. J\u00fcrg Buri, Gesch\u00e4ftsleiter SES meint dazu: \u201eWir stellen uns klar hinter dieses Generationenprojekt und wollen vorw\u00e4rts gehen. Die Energiewende ist eine Notwendigkeit. Wir alle k\u00f6nnen sie schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Basierend auf einer stark verbesserten Stromeffizienz kann sich die Schweiz bereits 2035 zu 100 Prozent mit Strom aus einheimischen und erneuerbaren Quellen versorgen. Der Weg zu diesem \u201e100PRO\u201c ist zahlbar und effizient. Ein solcher Strommix (56.4% Wasser, 24.6% Sonne, 13.1% Biomasse, 3.5% Geothermie, 2.4% Wind) kombiniert mit einer wirksamen Effizienzpolitik bringt Gewinn f\u00fcr Umwelt, Klima, Gewerbe und den Denk- und Werkplatz Schweiz.<\/p>\n<h4>Taten und Grenzen st\u00e4rken das Profil der Energiestrategie 2050<\/h4>\n<p>Ein erster Schritt zum effizienten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen ist mit dem Vorschlag des Bundesrates getan. Ein zweiter muss folgen. Die Umweltorganisationen verbinden die Stellungnahme mit dem Appell an den Bundesrat, die Energiestrategie 2050 dynamischer anzugehen und mit den wirksamen Massnahmen nicht bis nach 2035 zuzuwarten. Sie nennen dazu konkrete Massnahmen wie verst\u00e4rkten Zubau von Photovoltaik oder sofortige Einf\u00fchrung einer Stromlenkungsabgabe, die dann sp\u00e4ter in eine Energielenkungsabgabe \u00fcberf\u00fchrt werden kann. Gest\u00e4rkt wird das Profil der Energiestrategie 2050 durch klare Grenzen:<\/p>\n<p><strong><em>Kein Ausstieg aus dem Ausstieg:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Umweltallianz begr\u00fcsst, dass die Energiestrategie 2050 ein Verbot f\u00fcr neue Atomkraftwerke vorsieht. Der Nagelprobe aber stellt sich der Bundesrat nicht: Er sieht keine Laufzeitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr die bestehenden AKW vor. \u201eWir fordern eine verbindliche Laufzeitbeschr\u00e4nkung f\u00fcr alle AKW auf 40 Jahre\u201c, sagt Kaspar Schule, Leiter Klima und Energie von Greenpeace Schweiz. \u201eDas ergibt eine sinnvolle Etappierung bis 2025 und ist konsequent an den Geboten der Sicherheit orientiert\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Kein Ausstieg aus dem Klimaschutz:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>\u2028\u201cDer Bundesrat will Gaskraftwerke bauen und fossile WKK-Anlagen subventionieren \u2013 ein unn\u00f6tiger und sch\u00e4dlicher Plan\u201c, sagt Ion Karagounis, Programmleiter WWF Schweiz. \u201eDamit wird der Klimaschutz auf die lange Bank geschoben und der Umstieg auf die Erneuerbaren um Jahre verz\u00f6gert.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Kein Ausstieg aus dem Natur-und Landschaftsschutz:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Rico Kessler, Leiter Politik und Internationales von Pro Natura fordert zwei Massnahmen: \u201eKeine Anlagen, die die Ziele von Landschafts- und Naturschutzgebieten verletzen. Und es braucht eine verbindliche, ganzheitliche Schutz- und Nutzungsplanung insbesondere bei den Gew\u00e4ssern.\u201c Die Wasserkraft ist auch k\u00fcnftig die Basis der Stromproduktion. Doch die Zitrone ist ausgepresst: 95% des technisch erschliessbaren Potenzials ist bereits genutzt. Konzentrieren wir uns auf die Stromeffizienz und andere erneuerbare Energietr\u00e4ger wie zum Beispiel die Photovoltaik.<\/p>\n<p><strong>Kontaktpersonen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>J\u00fcrg Buri, Gesch\u00e4ftsleiter SES, 078 627 84 14\u2028<\/li>\n<li>Kaspar Schuler, Leiter Klima und Energie Greenpeace, 079 702 86 52\u2028<\/li>\n<li>Ion Karagounis, Leiter Programm WWF Schweiz, 079 277 71 89\u2028<\/li>\n<li>Rico Kessler, Leiter Politik und Internationales Pro Natura, 078 723 24 20\u2028<\/li>\n<li>Gerhard Tubandt, Mediensprecher VCS Verkehrs-Club der Schweiz, 079 708 05 36<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vernehmlassungsantwort der Umweltorganisationen unter: <a title=\"Vernehmlassungsantwort der UWA\" href=\"http:\/\/www.umweltallianz.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.umweltallianz.ch<\/a><\/p>\n<hr>\n<p><strong>100PRO<\/strong><br \/>2035 basiert die Schweizer Stromversorgung auf Effizienz und zu 100 Prozent auf einheimischen und erneuerbaren Stromquellen. Das ist die Mission der Umweltallianz. Die f\u00fcnf Organisationen der Umweltallianz wollen auf diesem Weg zum sicheren Strommix 2035 sowohl Macher als auch Bewahrerin sein. Zum Wohl der Menschen und der Natur der Schweiz. Mehr Facts &amp; Figures zu 100PRO unter <a href=\"http:\/\/www.umweltallianz.ch\/stromzukunft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.umweltallianz.ch\/stromzukunft<\/a><\/p>\n<hr>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umweltallianz unterst\u00fctzt den Bundesrat in den Zielsetzungen der Energiestrategie 2050. Sie stellt sich klar hinter dieses Generationenprojekt. 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