{"id":61527,"date":"2020-12-02T12:08:30","date_gmt":"2020-12-02T11:08:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=61527"},"modified":"2020-12-08T17:47:08","modified_gmt":"2020-12-08T16:47:08","slug":"groesste-plastikverschmutzer-der-welt-coca-cola-pepsi-und-nestle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/61527\/groesste-plastikverschmutzer-der-welt-coca-cola-pepsi-und-nestle\/","title":{"rendered":"Neuer Report \u00abBranded\u00bb belegt: Nestl\u00e9 ist drittgr\u00f6sster Plastikverschmutzer der Welt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Heute gibt der Bericht \u00abBranded\u00bb die gr\u00f6ssten Plastikverschmutzer der Erde bekannt. \u00dcber 346\u2019000 Abf\u00e4lle aus 55 L\u00e4ndern wurden gesammelt, die meisten stammen von Coca-Cola, PepsiCo und Nestl\u00e9. Der Schweizer Konzern Nestl\u00e9 thront gem\u00e4ss Erhebungen der Bewegung \u00abBreak Free From Plastic\u00bb zum dritten Mal in Folge unter den Top drei. Weniger als 1 Prozent seiner Artikel sind wiederverwendbar. F\u00fcr die Wegwerfkultur der Giganten zahlt die Umwelt einen verheerenden Preis.<\/strong><\/p>\n\n<p>Dank Freiwilligen in 55 L\u00e4ndern stehen die gr\u00f6ssten Plastikverschmutzer der Welt fest. Denn sie sammelten im Freien 346\u2019494 weggeworfene Plastikgegenst\u00e4nde ein\u00a0und ordneten sie den Herstellermarken zu. Trotz der Pandemie f\u00fchrten sie sogar noch mehr sogenannter \u00abBrand Audits\u00bb durch als in den Vorjahren, selbstverst\u00e4ndlich unter entsprechenden Schutzvorkehrungen. Ihre 575 Brand Audits fasst der heute publizierte Bericht \u00ab<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/publikation\/61555\/die-groessten-plastikverschmutzer-2020\/\">Branded<\/a>\u00bb zusammen: Coca-Cola, PepsiCo und Nestl\u00e9 verschmutzen die Welt am st\u00e4rksten mit Plastik. Gefolgt von den Firmen Unilever und Mondel\u0113z bilden dieselben Konzerne die Top f\u00fcnf wie in den beiden Vorjahren, so die Erhebungen der Bewegung \u00abBreak Free From Plastic\u00bb.\u00a0<br><br>\u00abDiese Unternehmen behaupten, die Plastikkrise zu bek\u00e4mpfen. Dabei investieren sie weiterhin in Scheinl\u00f6sungen und gehen Partnerschaften mit \u00d6lfirmen ein, um noch mehr Kunststoff zu produzieren\u00bb, sagt\u00a0Matthias W\u00fcthrich, Fachexperte f\u00fcr Zero Waste bei Greenpeace Schweiz.\u00a0\u00abUm die Umweltverschmutzung einzud\u00e4mmen und den Klimawandel aufzuhalten, m\u00fcssen sich die multinationalen Unternehmen von ihrer Abh\u00e4ngigkeit von Einweg-Plastikverpackungen und fossilen Brennstoffen l\u00f6sen.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Nestl\u00e9s magere ein Prozent&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n<p>Der j\u00fcngste Bericht der Ellen MacArthur Foundation belegt, dass Unternehmen bei der Bew\u00e4ltigung der Plastikverschmutzung keine Fortschritte vorweisen. Dies gilt laut \u00abBreak Free From Plastic\u00bb auch f\u00fcr den Schweizer Konzern Nestl\u00e9: Mit 1&#8217;524&#8217;000 Tonnen verantwortet Nestl\u00e9 2019 den drittgr\u00f6ssten Kunststoffverbrauch der Welt. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte das Unternehmen zwar seinen Kunststoffverbrauch, aber es erh\u00f6hte seinen Anteil an wiederverwendbarem, rezyklierbarem oder kompostierbarem Plastik um gerade mal 1 Prozent. Und lediglich 1 Prozent des Sortiments basiert auf wiederverwendbaren L\u00f6sungen.\u00a0<br><br>Es ist unerl\u00e4sslich, dass multinationale Unternehmen die volle Verantwortung f\u00fcr die externen Kosten ihrer Einweg-Kunststoffprodukte \u00fcbernehmen \u2013 von der Abfallsammlung, den Verarbeitungskosten bis zu den verursachten Umweltsch\u00e4den. Wenn der Status quo beibehalten wird, k\u00f6nnte sich die Kunststoffproduktion bis 2030 verdoppeln und bis 2050 sogar verdreifachen, berechnet unter anderem die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ellenmacarthurfoundation.org\/assets\/downloads\/EllenMacArthurFoundation_TheNewPlasticsEconomy_Pages.pdf\">Ellen MacArthur Foundation<\/a>. Die Folgen f\u00fcr den Planeten und die Menschen auf der ganzen Welt w\u00e4ren verheerend.\u00a0<br><br>\u00abDie umweltsch\u00e4dlichsten Unternehmen der Welt behaupten, intensiv an L\u00f6sungen f\u00fcr die Plastikverschmutzung zu arbeiten. Doch in Wirklichkeit entsorgen sie weiterhin eine riesige Menge sch\u00e4dlicher Kunststoffverpackungen in der Umwelt. Wir m\u00fcssen die Produktion von Kunststoffen einstellen, Einweg-Modelle auslaufen lassen und statt dessen standardisierte Vertriebssysteme einrichten, die auf Wiederverwendung basieren. Coca-Cola, PepsiCo und Nestl\u00e9 sollten bei der Umsetzung echter L\u00f6sungen eine Vorreiterrolle einnehmen\u00bb, sagt Emma Priestland, Koordinatorin der Bewegung Break Free From Plastic.\u00a0<\/p>\n\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/p>\n\n<p><strong>Bilder<\/strong>&nbsp;von Brand Audits in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/collection\/27MZIFJLJOVIG\">Schweiz<\/a>&nbsp;und in&nbsp;<a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/collection\/27MDHU157R5#\/SearchResult&amp;ALID=27MDHU157R5&amp;VBID=27MDQ58UZ3XI0\">Thailand<\/a>.<\/p>\n\n<p><strong>Der Bericht \u00abBranded Vol III.\u00bb<\/strong>&nbsp;steht unter<a href=\"https:\/\/www.breakfreefromplastic.org\/globalbrandauditreport2020\/\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/publikation\/61555\/die-grossten-plastikverschmutzer-2020\/\">diesem<\/a>&nbsp;Link zur Verf\u00fcgung.<br><strong>Der Bericht&nbsp;\u00abDie Zukunft wegwerfen: Scheinl\u00f6sungen der Unternehmen gegen die Plastikverschmutzung\u00bb<\/strong>&nbsp;ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/publikation\/36857\/schluss-mit-scheinloesungen\/\">hier<\/a>&nbsp;verf\u00fcgbar&nbsp;<br><strong>\u00abThe Global Commitment 2020\u00bb&nbsp;<\/strong>der Ellen MacArthur Foundation ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.newplasticseconomy.org\/assets\/doc\/Global-Commitment-2020-Progress-Report.pdf\">hier<\/a>&nbsp;aufrufbar.<\/p>\n\n<p><strong>Kontakte&nbsp;<br><\/strong>Matthias W\u00fcthrich, Zero-Waste-Experte Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 31,<a href=\"mailto:matthias.wuethrich@greenpeace.org\"> <\/a><br><a href=\"mailto:matthias.wuethrich@greenpeace.org\">matthias.wuethrich@greenpeace.org<\/a><br>Eva-Maria Schleiffenbaum, Mediensprecherin Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 60,<br><a href=\"mailto:eva-maria.schleiffenbaum@greenpeace.org\">eva-maria.schleiffenbaum@greenpeace.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute gibt der Bericht \u00abBranded\u00bb die gr\u00f6ssten Plastikverschmutzer der Erde bekannt. \u00dcber 346\u2019000 Abf\u00e4lle aus 55 L\u00e4ndern wurden gesammelt, die meisten stammen von Coca-Cola, PepsiCo und Nestl\u00e9. 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