{"id":6183,"date":"2012-09-10T00:00:00","date_gmt":"2012-09-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6183\/greenpeace-aktivisten-klettern-fuer-mehr-sonnenergie-photovoltaik-muss-nach-oben-auf-die-energiepolitische-agenda\/"},"modified":"2019-05-30T07:20:20","modified_gmt":"2019-05-30T05:20:20","slug":"greenpeace-aktivisten-klettern-fuer-mehr-sonnenergie-photovoltaik-muss-nach-oben-auf-die-energiepolitische-agenda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6183\/greenpeace-aktivisten-klettern-fuer-mehr-sonnenergie-photovoltaik-muss-nach-oben-auf-die-energiepolitische-agenda\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktivisten klettern f\u00fcr mehr Sonnenergie: Photovoltaik muss nach oben auf die energiepolitische Agenda"},"content":{"rendered":"<p><b>Auf den D\u00e4chern der Schweiz schlummert ein riesiges Strom-Potenzial. Bis dato ungenutzt! Heute Morgen machen Greenpeace-Aktivisten auf diesen Missstand aufmerksam und sind auf ein Geb\u00e4ude im boomenden Z\u00fcrich West geklettert. Der Bund und das Parlament m\u00fcssen im laufenden Energiestrategie-Prozess dem Ausbau der Sonnenenergie Priorit\u00e4t einr\u00e4umen. Das ist auch die Botschaft der Mitmach-Kampagne, die Greenpeace heute in Form eines Spiels mit politischem Ziel auf solarmacher.ch startet.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Die Aktivisten und Aktivistinnen von Greenpeace haben bei ihrer Kletteraktion Banner mit der Aufschrift \u201eSolarpotenzial ungenutzt\u201c angebracht. Ein Geb\u00e4ude im boomenden Z\u00fcrich West wurden stellvertretend f\u00fcr das brach liegende Solarpotential von Schweizer D\u00e4chern ausgew\u00e4hlt. In Fribourg wird aktuell rund um das Palais D&#8217;Equilibre in einer Strassenaktion auf die hunderttausende von Schweizer D\u00e4chern aufmerksam gemacht.<\/p>\n<p>Neben der Steigerung von Energieeffizienz ist Solarstrom von Schweizer Hausd\u00e4chern der Hauptpfeiler einer \u00f6kologischen und dezentralen Energiewende. In cleverer Kombination mit Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien macht Solarstrom verl\u00e4ngerte AKW-Laufzeiten und klimasch\u00e4dliche Gaskraftwerke unn\u00f6tig. Bis 2035 k\u00f6nnen mit den richtigen Massnahmen 25 Prozent unseres Strombedarfs via Sonne gedeckt werden. Studien zeigen zudem, dass Photovoltaik in der Bev\u00f6lkerung unter allen Arten der Stromproduktion die h\u00f6chste Akzeptanz geniesst. Dies alles steht im drastischen Kontrast zur politischen Tatenlosigkeit. Gem\u00e4ss den bislang bekannten Pl\u00e4nen zur neuen Energiestrategie hat der Bund bis 2035 l\u00e4cherliche 5 Prozent Solarstrom vorgesehen (3\u2019000 Megawatt). Soviel baute Deutschland innerhalb eines einzigen Monates zu (Dezember 2011). Wie absurd tief die Schweizer Vorgaben sind, wird noch deutlicher, bedenkt man die rasant fallenden Kosten der Photovoltaik.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit m\u00f6glichst vielen \u201eSolarmachern\u201c und \u201eSolarmacherinnen\u201c aus der Bev\u00f6lkerung will Greenpeace darum ein Signal gegen\u00fcber der Bundespolitik und den grossen Stromkonzernen setzen. <strong>Mit solarmacher.ch l\u00e4sst sich f\u00fcr jedes Dach in der Schweiz mit wenigen Klicks das Solarpotenzial errechnen, markieren und damit das gigantische Solarpotential des Landes sichtbar machen.<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace fordert Parlament, Bund, Kantone und Stromkonzerne auf jetzt mit der Solarenergie ernst zu machen, ihre kleingeistigen Ausbaupl\u00e4ne zu revidieren und ehrgeizige Ziele zu setzen. Georg Klingler, Experte bei\u00a0Greenpeace\u00a0f\u00fcr erneuerbare Energien: \u201eDie Verantwortlichen m\u00fcssen sich von ihren Scheuklappen befreien und zur Kenntnis nehmen, dass die Bundes-Pl\u00e4ne bereits von der dynamischen Realit\u00e4t auf dem weltweiten Solarmarkt \u00fcberholt wurden.\u201c<\/p>\n<p>Es braucht ein schweizweites F\u00f6rdersystem <strong>f\u00fcr den schnellen und g\u00fcnstigen Ausbau<\/strong>:<\/p>\n<p>\u2022 Die 18&#8217;476 Photovoltaik-Projekte auf der Warteliste der kostendeckenden Einspeisverg\u00fctung (KEV) m\u00fcssen freigegeben werden.<\/p>\n<p>\u2022 Die KEV muss reformiert und gestrafft werden: Deckel und planwirtschaftliche Kontingente m\u00fcssen weg.<\/p>\n<p>\u2022 Die Verg\u00fctung pro Kilowattstunde Solarstrom muss weiter gesenkt werden, um m\u00f6glichst viele Anlagen zu finanzieren.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen und Bildmaterial:<\/strong><\/p>\n<p>Georg Klingler, Experte f\u00fcr erneuerbare Energien, Greenpeace: 079 785 07 38<\/p>\n<p>Sibylle Zollinger, Medienverantwortliche, Greenpeace: 079 949 26 78<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0b9d7d19-0b9d7d19-swa_solar-factsheet_def1_de.pdf\">Faktenblatt Sonnenergie<\/a><\/p>\n<p>Aktionsbilder ab 14 Uhr zum Download bereit: <a href=\"\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Kontakt\/Medienstelle\/Aktuelle-Medienbilder\/Greenpeace-Aktivisten-klettern-fuer-mehr-Sonnenergie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/pressebilder<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den D\u00e4chern der Schweiz schlummert ein riesiges Strom-Potenzial. 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