{"id":6233,"date":"2012-04-25T00:00:00","date_gmt":"2012-04-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6233\/alpiq-muss-raus-aus-der-schmutzigen-energie\/"},"modified":"2025-06-25T15:37:50","modified_gmt":"2025-06-25T13:37:50","slug":"alpiq-muss-raus-aus-der-schmutzigen-energie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6233\/alpiq-muss-raus-aus-der-schmutzigen-energie\/","title":{"rendered":"Alpiq muss raus aus der schmutzigen Energie!"},"content":{"rendered":"<p><b>Lausanne, 26. April 2012. Greenpeace-Aktivisten haben heute in Lausanne anl\u00e4sslich der ordentlichen Generalversammlung mit dem Slogan \u00abWeder Atomkraft noch fossile Brennstoffe \u2013 100% erneuerbare Energien\u00bb die verfehlte Ausrichtung des f\u00fchrenden Schweizer Energiekonzerns angeprangert. Alpiq hat ihr Rahmenbewilligungsgesuch f\u00fcr den Bau eines neuen Atomkraftwerks noch immer nicht zur\u00fcckgezogen. Der Konzern verfolgt in der Schweiz und im Ausland eine auf thermischen Kraftwerkprojekten beruhende Investitionsstrategie anstatt die erneuerbaren Energietr\u00e4ger in unserem Land zu nutzen und auf Energieeffizienz zu setzen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Heute findet im Lausanner Palais Beaulieu die ordentliche Generalversammlung des Alpiq-Konzerns statt. Um die Aktion\u00e4re auf die verfehlte Ausrichtung des Konzerns aufmerksam zu machen, haben 50 Greenpeace-Aktivisten vor dem Eingang zum Palais Kohle aufgeh\u00e4uft und F\u00e4sser platziert. Mit dem Kennzeichen f\u00fcr Strahlenwarnung versehen, sollen diese die bei der Produktion von Atomstrom anfallenden radioaktiven Abf\u00e4lle symbolisieren. Zudem haben Kletterer an der Geb\u00e4&#xdefa;ssade ein Transparent ausgerollt mit einem Slogan, der die Forderungen von Greenpeace auf den Punkt bringt: \u00abWeder Atomkraft noch fossile Brennstoffe \u2013 100% erneuerbare Energien!\u00bb.<\/p>\n<p>Zwei Drittel des von Alpiq produzierten Stroms stammen aus AKWs und aus Gas- oder Kohlekraftwerken. Im \u00dcbrigen setzt das Atomkraftwerk G\u00f6sgen mit Hauptaktion\u00e4rin Alpiq zu einem grossen Teil Brennst\u00e4be aus der russischen Wiederaufarbeitungsanlage Mayak ein. Die Region von Mayak ist \u00fcber weite Strecken radioaktiv verseucht. Radioaktive Abw\u00e4sser belasten das Wasser der Tetscha, des wichtigsten Flusses in der Region. Wasserproben aus der Tetscha wiesen im vergangenen Jahr noch 75 Kilometer unterhalb der Wiederaufbereitungsanlage von Mayak Strontium-Konzentrationen auf, welche die legalen Grenzwerte durchgehend weit \u00fcbersteigen. \u00abDie Betreiber von Mayak begehen Verbrechen an der Umwelt\u00bb, sagt Florian Kasser, Leiter der Atomkampagne bei Greenpeace Schweiz, \u00abund der Alpiq-Konzern als Abnehmer von wiederaufbereiteten Brennst\u00e4ben aus der Anlage ist mitverantwortlich f\u00fcr die radioaktive Verschmutzung der Region und gef\u00e4hrdet die Gesundheit der Lokalbev\u00f6lkerung.\u00bb<\/p>\n<p>In Zukunft scheint der Konzern weiterhin vornehmlich auf die Energieproduktion aus fossilen Brennstoffen wie Gas und Kohle setzen zu wollen. Geplant sind Investitionen in Kohlekraftwerke \u2013 namentlich im deutschen Brunsb\u00fcttel und, via Beteiligung am Energieunternehmen Repower, im s\u00fcditalienischen Saline Joniche. Allein die Emissionen dieser beiden Anlagen w\u00fcrden rund 40% des gesamten schweizerischen CO2- Ausstosses entsprechen.<\/p>\n<p>Greenpeace verlangt, dass der Alpiq-Konzern das h\u00e4ngige Gesuch f\u00fcr den Bau eines weiteren Atomkraftwerkes in der Schweiz zur\u00fcckzieht, die Einfuhr von wiederaufbereiteten Brennst\u00e4ben aus Mayak einstellt und keine weiteren Investitionen in thermische Kraftwerke t\u00e4tigt. \u00abAlpiq muss endlich ihre Gesch\u00e4fte mit dreckigen Energietr\u00e4gern aufgeben und die Schweiz ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgen\u00bb, fordert Florian Kasser.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Informationen :<\/strong><br \/><strong>Mathias Schlegel, Medienbeauftragter f\u00fcr Klima und Energie bei Greenpeace Schweiz\/Romandie, Tel. 079 306 84 98, <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_1\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/73b7da01d75ff37d846c3408d85e0cbd.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_1', '73_14_01_1C_5D_16_10_12_16_03_1D_16_16_01_14_33_1F_16_14_16_1F_1B_10_00_5D_00_12_1A_1B_07_12_1E'));\/\/--><\/script><\/strong><\/p>\n<p><strong>Florian Kasser, Leiter der Atomkampagne von Greenpeace Schweiz, Tel. 076 345 26 55, <img decoding=\"async\" class=\"obfimg Eoi_2\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/1c1774e704e64332227dea452e015875.png\" alt=\"\"><script type=\"text\/javascript\"><!--\ndocument.write(dc('Eoi_2', 'CA_AD_B8_A5_E4_AF_A9_AB_AF_BA_A4_AF_AF_B8_AD_8A_B8_AF_B9_B9_AB_A1_E4_A4_AB_A3_B8_A5_A6_AC'));\/\/--><\/script><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bildmaterial ab Mittag zum Download unter: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/medienbilder\/\">http:\/\/www.greenpeace.ch\/medienbilder\/<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lausanne, 26. April 2012. Greenpeace-Aktivisten haben heute in Lausanne anl\u00e4sslich der ordentlichen Generalversammlung mit dem Slogan \u00abWeder Atomkraft noch fossile Brennstoffe \u2013 100% erneuerbare Energien\u00bb die verfehlte Ausrichtung des f\u00fchrenden&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6233","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6233"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6233\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122594,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6233\/revisions\/122594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6233"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6233"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}