{"id":6287,"date":"2011-03-30T00:00:00","date_gmt":"2011-03-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6287\/greenpeace-aktivisten-fordern-alpiq-zum-rueckzug-von-akw-plaenen-auf\/"},"modified":"2019-05-30T07:22:53","modified_gmt":"2019-05-30T05:22:53","slug":"greenpeace-aktivisten-fordern-alpiq-zum-rueckzug-von-akw-plaenen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6287\/greenpeace-aktivisten-fordern-alpiq-zum-rueckzug-von-akw-plaenen-auf\/","title":{"rendered":"Greenpeace-Aktivisten fordern Alpiq zum R\u00fcckzug von AKW-Pl\u00e4nen auf"},"content":{"rendered":"<p><b>Olten, 31. M\u00e4rz 2011. 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten protestieren seit heute Morgen am Hauptsitz der Alpiq Holding in Olten gegen deren Atompl\u00e4ne. Sie verlangen von CEO Giovanni Leonardi und VR-Pr\u00e4sident Hans Schweickardt den definitiven R\u00fcckzug des Rahmenbewilligungsgesuchs f\u00fcr ein neues Atomkraftwerk.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Mit einem grossen M\u00fcllcontainer und zu Trommeln umfunktionierten Atomm\u00fcllf\u00e4ssern machen die Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten die Gesch\u00e4ftsleitung der Alpiq heute an deren Haupteingang visuell und akustisch darauf aufmerksam, wo ihre Atompl\u00e4ne hingeh\u00f6ren: in den M\u00fcll.<\/p>\n<p>Greenpeace hat tiefes Mitgef\u00fchl mit den durch die Katastrophenserie so schwer getroffenen Menschen in Japan. Das genaue Ausmass der atomaren Katastrophe ist noch nicht bekannt.\u00a0 Eines ist aber schon klar: Die Konsequenzen sind f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung gravierend. Ganze Landstriche werden unbewohnbar bleiben, das Trinkwasser an vielen Orten verseucht und Menschen und Tiere einer gesundheitlichen H\u00f6chstbelastung ausgesetzt. Dabei zeigt das Technologieland Japan, dass das von Atomkraftwerken ausgehende Restrisiko nie ausgeschlossen werden kann und einfach viel zu gross ist. Die Alpiq-Gesch\u00e4ftsleitung hat dies wie die beiden anderen Schweizer Atomkonzerne BKW und Axpo noch nicht begriffen und h\u00e4lt am Gesch\u00e4ft mit dem Restrisiko fest. Das ist f\u00fcr Greenpeace untolerierbar.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sungen sind da: \u00abAtomkraftwerke verhindern eine moderne, erneuerbare, sichere und nachhaltige Stromversorgung. Sie m\u00fcssen endlich aus dem Weg ger\u00e4umt werden, damit dieser frei wird f\u00fcr einen Investitionsschub bei den Erneuerbaren\u00bb, sagt Greenpeace-Energiecampaigner Florian Kasser. Zusammen mit einer gesteigerten Energieeffizienz machen diese den schrittweisen Ausstieg m\u00f6glich. Doch zuerst muss dieser von der Atomwirtschaft und der Politik beschlossen werden.<\/p>\n<p>Die AKW-Betreiber m\u00fcssen verstehen, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung das Risiko von Atomkraft nicht mehr tragen und keine neuen AKWs will. Die Atomkonzerne m\u00fcssen die Konsequenzen aus der Trag\u00f6die in Japan ziehen und ihre AKW-Gesuche entsorgen. Greenpeace fordert von Alpiq den sofortigen und definitiven R\u00fcckzug ihres AKW-Neubaugesuches und nimmt auch die BKW und die Axpo in die Pflicht, dies zu tun.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p>Florian Kasser, Energie Campaigner bei Greenpeace Schweiz, 076 345 26 55<\/p>\n<p>Medienstelle Klima und Energie Greenpeace Schweiz, 079 908 92 25<\/p>\n<p><strong><br \/>Medienbilder zum Download ab 12 Uhr:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Aktuelle-Medienbilder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Aktuelle-Medienbilder <\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Olten, 31. M\u00e4rz 2011. 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten protestieren seit heute Morgen am Hauptsitz der Alpiq Holding in Olten gegen deren Atompl\u00e4ne. 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