{"id":6289,"date":"2011-04-12T00:00:00","date_gmt":"2011-04-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6289\/neste-oil-akzeptiert-den-public-eye-award-bleibt-aber-uneinsichtig\/"},"modified":"2022-02-28T14:23:40","modified_gmt":"2022-02-28T13:23:40","slug":"neste-oil-akzeptiert-den-public-eye-award-bleibt-aber-uneinsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6289\/neste-oil-akzeptiert-den-public-eye-award-bleibt-aber-uneinsichtig\/","title":{"rendered":"Neste Oil akzeptiert den Public Eye Award bleibt aber uneinsichtig"},"content":{"rendered":"<p><b>Genf, 13 April 2011<\/b><\/p>\n<p><b>Vor dem Handelssitz von Neste Oil in Genf, haben heute als Orang-Utan verkleidete Aktivisten dem finnischen Energiekonzern den Public Eye People\u2019s Award \u00fcbergeben. Erhalten hat der Konzern den sch\u00e4ndlichen Preis f\u00fcr seinen Produktion von Biodiesel aus Palm\u00f6l, den er unter dem irref\u00fchrenden Namen \u201eNeste Green Diesel\u201c verkauft. In Indonesien und Malaysia werden Regenw\u00e4lder und Torfgebiete zerst\u00f6rt f\u00fcr diesen begehrten Rohstoff. Von Online-Aktivisten aus der ganzen Welt wurde Neste Oil w\u00e4hrend dem WEF in Davos mit 17&#8217;385 Stimmen als \u00fcbelstes Unternehmen des Jahres gek\u00fcrt. Damit hat Neste Oil sogar BP weit zur\u00fcck auf den zweiten Platz versetzt.<\/b><\/p>\n<div>\n<p>Neste Oil ist einer der gr\u00f6ssten Abnehmer von Palm\u00f6l weltweit. Der finnische Konzern behauptet nachhaltigen Biodiesel zu produzieren, in Wirklichkeit aber treibt er die globale Nachfrage nach Palm\u00f6l in die H\u00f6he. Diese Gesch\u00e4ftspraxis f\u00fchrt zur skandal\u00f6sen Zerst\u00f6rung der Regenw\u00e4lder in Indonesien und Malaysia, bedroht die letzten noch \u00fcbrig gebliebenen R\u00fcckzugsgebiete von bereits vom Aussterben bedrohten Arten wie dem Orang-Utan und f\u00fchrt zus\u00e4tzlich zu enormen Treibhausgasemissionen. Letzte Woche wurde der Anschein von Nachhaltigkeit der sich Neste Oil geben will, erneut entlarvt. IOI Group, einer der Hauptlieferanten von Neste Oil, wurde vom \u201eRunden Tisch f\u00fcr Nachhaltiges Palm\u00f6l\u201c (RSPO) ein Ultimatum gestellt wegen ungel\u00f6sten Landkonflikten und illegaler Entwaldung in Sarawak, Malaysia und Ketapang, Indonesien. Als Folge davon, hat der RSPO zurzeit alle Zertifizierungen von IOI eingestellt.<\/p>\n<p>Public Eye, ein gemeinsames Projekt von der Erkl\u00e4rung von Bern und Greenpeace Schweiz, stellt einen Kritischen Kontrapunkt zum World Economic Forum (WEF) in Davos dar. Dieses Jahr wurde der Public Eye Peoples Award im Namen der \u00fcber 17\u2019 000 Online-Aktivisten \u00fcbergeben, welche ein Gesch\u00e4ftsmodell das auf die Zerst\u00f6rung von Regenw\u00e4ldern basiert nicht akzeptieren. Entgegengenommen wurde der Anti-Oscar von Neste Oils Vize Pr\u00e4sident und Head of Sustainability Simo Honkanan, welcher extra f\u00fcr diesen Anlass nach Genf gekommen ist. Diese Tatsache zeigt einerseits die Bedeutung von Public Eye Awards auf und ist andererseits ein Zeichen daf\u00fcr, dass Neste Oil sich bewusst wird, dass ihr Imageproblem bez\u00fcglich Nachhaltigkeit immer gravierender wird.<\/p>\n<p><strong>Weitere Ausk\u00fcnfte:<\/strong><\/p>\n<p>Mathias Schlegel, D\u00e9claration de Berne, 021 620 03 05<br \/>\nMirjam Kopp, Greenpeace Schweiz, 077 459 90 20<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genf, 13 April 2011 Vor dem Handelssitz von Neste Oil in Genf, haben heute als Orang-Utan verkleidete Aktivisten dem finnischen Energiekonzern den Public Eye People\u2019s Award \u00fcbergeben. 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