{"id":63170,"date":"2021-01-12T08:31:00","date_gmt":"2021-01-12T07:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=63170"},"modified":"2021-04-22T16:21:11","modified_gmt":"2021-04-22T14:21:11","slug":"greenpeace-sagt-ja-zum-neuen-co2-gesetz-die-gruende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/63170\/greenpeace-sagt-ja-zum-neuen-co2-gesetz-die-gruende\/","title":{"rendered":"Greenpeace sagt Ja zum neuen CO2-Gesetz \u2013 die Gr\u00fcnde"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Erd\u00f6l- und Autolobby hat das Referendum gegen das neue CO2-Gesetz ergriffen. Greenpeace Schweiz wird sich im Abstimmungskampf entschieden f\u00fcr ein Ja zum neuen Gesetz einsetzen. Denn es verst\u00e4rkt den dringend notwendigen Klimaschutz und ist sozialvertr\u00e4glich ausgestaltet. Das neue CO2-Gesetz gen\u00fcgt jedoch nicht, um die Klimakrise einzud\u00e4mmen. Es legt aber die Basis f\u00fcr weitergehenden Klimaschutz. In einem n\u00e4chsten Schritt muss die Schweiz deutlich mehr tun.<\/strong><\/p>\n\n<p>\u00abVern\u00fcnftig bleiben\u00bb. Mit diesem Leitspruch werben die Gegner f\u00fcr ein Nein zum neuen CO2-Gesetz, das voraussichtlich am 13. Juni 2021 zur Abstimmung kommt. Mit Vernunft hat ihr Vorgehen aber nichts zu tun. Hinter dem Wirtschaftskomitee \u00abNein zum GO2-Gesetz\u00bb steckt n\u00e4mlich die Erd\u00f6l- und Autolobby, unterst\u00fctzt von der SVP. Gemeinsam wollen sie das neue Gesetz zu Fall bringen, weil es ihre klimasch\u00e4dlichen Gesch\u00e4fte einschr\u00e4nkt. Ungeachtet der klaren Faktenlage zum Klimawandel und den damit verbundenen schmerzhaften und drastischen Konsequenzen f\u00fcr Mensch und Natur setzen die Erd\u00f6l- und Autolobby sowie rechte Politiker*innen weiterhin auf die Ausbeutung der fossilen Ressourcen und damit auf die Zerst\u00f6rung unserer Lebensgrundlage. <\/p>\n\n<p>Das ist nicht nur unvern\u00fcnftig, das ist gef\u00e4hrlich.&nbsp;<\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\">Sag deshalb auch du <strong>JA<\/strong> zum neuen CO2-Gesetz. <\/p>\n\n<ul class=\"is-style-accent-links wp-block-list\"><li><a href=\"#Verstaerkung\">Das neue CO2-Gesetz verst\u00e4rkt den Klimaschutz<\/a><\/li><li><a href=\"#sozialvertraeglich\">Das neue CO2-Gesetz ist sozialvertr\u00e4glich<\/a><\/li><li><a href=\"#ungenuegend\">Das neue CO2-Gesetz gen\u00fcgt nicht<\/a><\/li><li><a href=\"#Basis\">Das neue CO2-Gesetz legt die Basis f\u00fcr weitergehenden Klimaschutz<\/a><\/li><\/ul>\n<p><a name=\"video\"><\/a><\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<lite-youtube style=\"background-image: url('https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/4RafqrTH4VQ\/hqdefault.jpg');\" videoid=\"4RafqrTH4VQ\" params=\"rel=0&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https%3A%2F%2Fwww.greenpeace.ch&#038;cc_load_policy=1\"><\/lite-youtube>\n<\/div><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Verstaerkung\">Das neue CO2-Gesetz verst\u00e4rkt den Klimaschutz<\/h2>\n\n<p>Mit dem <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.admin.ch\/opc\/de\/federal-gazette\/2020\/7847.pdf\" target=\"_blank\">neuen CO2-Gesetz<\/a> verst\u00e4rkt die Schweiz den Klimaschutz. Ein Ja zum neuen Gesetz ist darum ein wichtiger und dringend notwendiger Schritt. Wir werden uns vehement daf\u00fcr einsetzen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Die im neuen CO2-Gesetz vorgesehenen Massnahmen f\u00fchren effektiv dazu, dass die Schweiz zus\u00e4tzlich ihren CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss verringern kann. Zudem werden Regelungen f\u00fcr diverse Bereiche eingef\u00fchrt, die bislang kaum etwas dazu beigetragen, um den CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss zu reduzieren. Das sind die wichtigsten Neuerungen:&nbsp;<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Eine <strong>Flugticketabgabe<\/strong> wird eingef\u00fchrt. Sie gibt dem rasant wachsenden Flugverkehr Gegensteuer \u2013 f\u00fcr die Vielfliegernation Schweiz ist dies von grosser Relevanz.<\/li><li>Der Einbau neuer <strong>\u00d6l- und Gasheizungen<\/strong> wird mit dem Gesetz ab 2023 bis 2026 praktisch verunm\u00f6glicht. Zudem wird f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub>-Abgabe auf Brennstoffen wie Heiz\u00f6l oder Erdgas mit 210 Franken pro Tonne ein neuer Maximalwert festgelegt. Das Geb\u00e4udeprogramm zur Finanzierung von Massnahmen zur Emissionsminderung bei bestehenden Geb\u00e4uden wird weitergef\u00fchrt.<\/li><li>Der durchschnittliche CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss neuer <strong>Autos<\/strong> soll im Gleichtakt mit der EU bis 2030 halbiert werden. Autoimporteure werden dazu verpflichtet, schrittweise immer effizientere Fahrzeuge zu verkaufen. F\u00fcr den Schwerverkehr werden erstmals Grenzwerte eingef\u00fchrt, und der Kompensationssatz auf Treibstoffen wie Benzin und Diesel wird erh\u00f6ht.<\/li><li>Vorgesehen ist die Schaffung eines <strong>Klimafonds<\/strong>. Damit sollen Massnahmen finanziert werden, um im Inland Treibhausgasemissionen im Geb\u00e4udesektor, in der Mobilit\u00e4t und anderen Bereichen zu vermeiden. So k\u00f6nnen z.B aus dem Klimafonds neu auch Nachtz\u00fcge und technologische Innovationen finanziert werden. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen auch Emissionen im Ausland angegangen werden, die durch unseren Konsum in der Schweiz verursacht werden.<\/li><li>Die Eidgen\u00f6ssische Finanzmarktaufsicht FINMA und die Schweizerische Nationalbank SNB werden erstmals verpflichtet, die <strong>klimabedingten finanziellen Risiken<\/strong> regelm\u00e4ssig zu \u00fcberpr\u00fcfen und dazu Bericht zu erstatten.<\/li><li>Die <strong>Zielsetzungen des \u00dcbereinkommens von Paris<\/strong> werden im neuen Gesetz aufgenommen. So werden in Artikel 1 unter anderem das 1,5-Grad-Ziel sowie das Ziel, die Finanzmittelfl\u00fcsse \u00abmit der angestrebten emissionsarmen und gegen\u00fcber Klima\u00e4nderungen widerstandsf\u00e4higen Entwicklung\u00bb in Einklang zu bringen, aufgef\u00fchrt.<\/li><\/ul>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large caption-style-medium caption-alignment-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/b1fcc769-gp0stp22g_medium_res-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-63180\"\/><figcaption>Greenpeace-Aktivist*innen nehmen 2015 am Global Day of Action teil und fordern mehr Klimaschutz in der Schweiz. \u00a9 Greenpeace \/ Marius Lochbihler<\/figcaption><\/figure>\n\n<p><strong>Unter dem Strich heisst das: Das neue CO2-Gesetz sieht Massnahmen vor, mit denen die Schweiz zus\u00e4tzlich ihre Treibhausgasemissionen senken kann. <\/strong>Damit ist es m\u00f6glich, bis im Jahr 2030 mindestens die im neuen Gesetz festgeschriebene Gesamtreduktion der Emissionen von 37,5 Prozent im Vergleich zu 1990 zu erreichen. Ohne das neue Gesetz k\u00f6nnte die Schweiz ihre Emissionen deutlich weniger reduzieren.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Zus\u00e4tzlich sieht das Gesetz vor, die Emissionen im Ausland um 12,5 Prozent zu senken. Diese Reduktion wird dem Schweizer Klimaziel angerechnet, so dass die Schweiz bis 2030 insgesamt eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von 50 Prozent ausweisen kann.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"sozialvertraeglich\">Das neue CO2-Gesetz ist sozialvertr\u00e4glich<\/h2>\n\n<p>Wir sagen Ja zum neuen CO2-Gesetz, weil es den sozialen Ausgleich gew\u00e4hrleistet. Zwar wird mit dem neuen CO2-Gesetz eine Fluckticketabgabe eingef\u00fchrt, und Heiz\u00f6l, Benzin und Diesel werden verteuert. Doch die Schweizer*inner erhalten viel zur\u00fcck. Insbesondere jene mit einem tiefen Verbrauch an fossilen Energien.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n<p>\u00dcber die H\u00e4lfte der Einnahmen durch die Fluckticketabgabe wird an die gesamte Bev\u00f6lkerung pro Kopf zur\u00fcckverteilt \u2013 \u00fcber die Krankenkassenpr\u00e4mien. Da in der Schweiz ganz wenige sehr viel fliegen und viele sehr wenig fliegen, f\u00fchrt dies dazu, dass n\u00e4mlich rund neunzig Prozent mehr erhalten als sie bezahlen werden.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Auch bei der CO<sub>2<\/sub>-Abgabe auf Heiz\u00f6l und Erdgas werden zwei Drittel der Einnahmen an die Bev\u00f6lkerung (Krankenkassenpr\u00e4mien) und Wirtschaft (\u00fcber die AHV-Ausgleichskassen) r\u00fcckverteilt. Diese Pro-Kopf-R\u00fcckerstattung bedeutet, dass Haushalte mit tiefem Einkommen anteilsm\u00e4ssig am meisten profitieren.<\/p>\n\n<p>Ein Drittel aus dieser Abgabe fliesst zudem in das Geb\u00e4udesanierungsprogramm und unterst\u00fctzt damit jene Hausbesitzer*innen, die energetische Verbesserungen in ihren Geb\u00e4uden vornehmen. Die Hauseigent\u00fcmer*innen m\u00fcssen die erhaltenen F\u00f6rdermittel an die Mieter*innen weitergeben, zudem nehmen die Nebenkosten bei besser ged\u00e4mmten Geb\u00e4uden ab.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Weiter werden mit der Erh\u00f6hung des Benzinpreises im Rahmen der Treibstoffkompensation sowie mit Geld aus dem neu geschaffenen Klimafonds Projekte finanziert, die allen zu Gute kommen k\u00f6nnen (wie z.B. die Elektrifizierung von Stadtbussen, der Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs in Randregionen oder die Schaffung von weiteren Elektrotankstellen).<\/p>\n\n<p>Auch das Verursacherprinzip wird mit dem neuen Gesetz gest\u00e4rkt. So legt das Gesetz, wie oben beschrieben, wichtige Grundlagen f\u00fcr Sektoren fest, die bisher nicht Teil des Gesetzes waren und somit keine Klimaschutz-Verpflichtungen hatten, wie z.B. die Luftfahrt. Die aktuelle Situation, in der der Ausstoss von Treibhausgasen kostenlos ist, ist asozial. Denn die Allgemeinheit muss s\u00e4mtliche Klimafolgekosten bezahlen, also insbesondere auch die Bewohner*innen der \u00e4rmsten L\u00e4nder und k\u00fcnftige Generationen. Deshalb macht es Sinn, dass alle Verursacher*innen f\u00fcr den Ausstoss von Treibhausgasen die Klimafolgekosten bezahlen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Es ist zudem gerecht, dass wir Menschen aus reichen L\u00e4ndern k\u00fcnftig mehr bezahlen f\u00fcr unseren CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss. Denn die fortschreitende Klimaerhitzung wird vornehmlich durch reiche L\u00e4nder verantwortet, die Konsequenzen daraus tragen aber oftmals Menschen aus \u00e4rmeren L\u00e4ndern, deren Lebensgrundlagen durch die Auswirkungen der Erderw\u00e4rmung zerst\u00f6rt werden.&nbsp;<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large caption-style-medium caption-alignment-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/b99e8b47-gp0sttl4b_medium_res-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-63190\"\/><figcaption>Der Finanzplatz muss sich endlich Klimaziele setzen, das fordern Greenpeace-Aktivist*innen im Sommer 2019 in Z\u00fcrich. \u00a9 Greenpeace \/ Ex-Press \/ Michael W\u00fcrtenberg<\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ungenuegend\">Das neue CO2-Gesetz gen\u00fcgt nicht<\/h2>\n\n<p>Trotz der Vorz\u00fcge des neuen CO2-Gesetzes wollen wir an dieser Stelle betonen: Das neue Gesetz gen\u00fcgt nicht, um die Klimakrise einzud\u00e4mmen. Die vorgesehenen Massnahmen reichen nicht, um den CO<sub>2<\/sub>-Ausstoss der Schweiz rechtzeitig zu senken. Die Schweiz muss in einem n\u00e4chsten Schritt deutlich mehr tun, um einen Klimaschutz zu gew\u00e4hrleisten, der auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und gerecht ist.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Konkret: Aus unserer Sicht muss die Schweiz die Treibhausgasemissionen im Inland bis 2030 im Vergleich zu 1990 um mindestens 60 Prozent reduzieren (statt der vorgesehenen 37,5 Prozent) und bereits vor 2040 das Netto-Null-Ziel erreichen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Wir f\u00fchren unsere Forderung unter anderem auf das verbleibende CO<sub>2<\/sub>-Emissionsbudget zur\u00fcck. Dieses Kohlenstoffbudget besagt, wie viel CO<sub>2<\/sub> die Welt noch ausstossen darf, wenn sie sich z.B. eine 50-prozentige Chance bewahren will, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu beschr\u00e4nken. Das verbleibende CO<sub>2<\/sub>-Emissionsbudget f\u00fcr die Schweiz ist sehr klein. Deshalb muss das Netto-Null-Ziel weit vor 2050 erreicht werden.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Kommt hinzu: Wenn der Bundesrat das Netto-Null-Ziel erst f\u00fcr 2050 vorsieht, orientiert er sich lediglich am weltweiten Durchschnitt. Die Schweiz nimmt damit ihre Verpflichtung nicht wahr, als Industrienation voranzuschreiten. Zudem hat die Schweiz in der Vergangenheit mehr Emissionen verursacht, als ihr aufgrund einer gleichberechtigten, weltweiten Pro-Kopf-Verteilung zustehen w\u00fcrde. Die Schweiz hat also jahrelang von der \u00dcbernutzung der Atmosph\u00e4re profitiert. Daf\u00fcr muss sie Verantwortung \u00fcbernehmen. Das best\u00e4tigt auch die unabh\u00e4ngige wissenschaftliche Analyse von <a href=\"https:\/\/climateactiontracker.org\/countries\/switzerland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Climate Action Tracker<\/a>. Gem\u00e4ss dieser sollte die Schweiz im Jahr 2030 im Vergleich zu 1990 die Emissionen mit Massnahmen im In- und Ausland um mehr als 100 Prozent absenken, um einen fairen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel zu leisten.<\/p>\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/proclim.scnat.ch\/de\/uuid\/i\/22ffa21c-143c-5b4b-b0f0-b8602e08904e-Fortschritte_und_Defizite_des_revidierten_CO%E2%82%82-Gesetzes\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Positionspapier der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz<\/a> wird ausserdem aufgezeigt, dass wir, w\u00fcrden wir das im neuen Gesetz angeschlagene Tempo beibehalten, erst 15 Jahre nach 2050 netto null Emissionen erreichen w\u00fcrden.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"Basis\">Das neue CO2-Gesetz legt die Basis f\u00fcr weitergehenden Klimaschutz<\/h2>\n\n<p>Trotz unserer Kritik am neuen CO2-Gesetz werden wir uns mit aller Kraft f\u00fcr ein Ja einsetzen. Das neue CO2-Gesetz legt die wichtige Basis f\u00fcr weitergehenden Klimaschutz. Je deutlicher wir das neue Gesetz annehmen, desto gr\u00f6sser ist die Chance, dass die Schweiz rasch die n\u00e4chsten Schritte f\u00fcr einen gen\u00fcgenden Klimaschutz machen kann.<\/p>\n\n<p>Ein Nein zum neuen Gesetz w\u00fcrde als Sieg f\u00fcr die klimasch\u00e4dliche Industrie interpretiert und den Klimaschutz im Parlament blockieren. Das h\u00e4tte zur Folge, dass die Schweiz beim Klimaschutz in einen Stillstand verf\u00e4llt und im Kampf gegen die drastischen Folgen der Erderhitzung um Jahre zur\u00fcckgeworfen wird. Das gilt es in jedem Fall zu verhindern.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image caption-style-medium caption-alignment-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"695\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/97c4ba32-gp0sttq2c_medium_res-1024x695.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-63179\"\/><figcaption>Greenpeace-Aktivist*innen demonstrierten im Sommer 2019 auf dem Place des Nations in Genf, nachdem der Weltklimarat den Sonderbericht \u00fcber Klimawandel und Landsysteme ver\u00f6ffentlicht hatte. Die Aktivist*innen fordern eine Landwirtschaft mit weniger Fleischproduktion. \u00a9 Greenpeace \/ Demir S\u00f6nmez<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Gleichzeitig werden wir nicht m\u00fcde werden, uns f\u00fcr Klimaschutzmassnahmen stark zu machen, die \u00fcber das neue CO2-Gesetz hinausgehen. Wir k\u00e4mpfen daf\u00fcr,&nbsp;<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>dass der <strong>Finanzplatz<\/strong> baldm\u00f6glichst Massnahmen mit <strong>Klimawirkun<\/strong>g umsetzt,&nbsp;<\/li><li>dass die<strong> Landwirtschaft<\/strong> verst\u00e4rkt zur L\u00f6sung der Klimakrise beitr\u00e4gt,&nbsp;<\/li><li>dass sich noch <strong>mehr Menschen <\/strong>f\u00fcr einen verst\u00e4rkten Klimaschutz engagieren,&nbsp;<\/li><li>dass die politischen Prozess f\u00fcr die Revision des Energiegesetzes und zur <strong>Gletscherinitiative<\/strong> bestm\u00f6glich f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung und Verbesserung der Klimapolitik genutzt werden und&nbsp;<\/li><li>dass eine bestm\u00f6gliche <strong>Umsetzung des neuen CO2-Gesetzes<\/strong> erfolgt.<\/li><\/ul>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\">Unterst\u00fctze auch du die Bestrebungen f\u00fcr einen verst\u00e4rkten Klimaschutz der Schweiz und sag am 13. Juni 2021 JA zum neuen CO2-Gesetz. Danke.<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2xJA f\u00fcr sauberes Wasser, fruchtbare B\u00f6den und unsere Gesundheit<\/h2>\n\n<p>Am 13. Juni 2021 haben wir dar\u00fcber hinaus die einmalige Chance f\u00fcr einen agrarpolitischen Wandel, der den Begriff \u00abGesundheit\u00bb ganzheitlich denkt. Sowohl die Initiative f\u00fcr sauberes Trinkwasser als auch die Initiative f\u00fcr eine Schweiz ohne Pestizide verlangen einen gesunden Umgang mit der Natur, insbesondere in der Landwirtschaft. Denn der massive Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden hat dramatische Folgen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist klar, dass die Gesundheit von \u00d6kosystemen, Menschen und Tieren keine Trennlinien hat. \u00abOne Health\u00bb: Unser Umgang mit der Umwelt f\u00e4llt im Guten wie im Schlechten auf uns zur\u00fcck. 2xJA f\u00fcr sauberes Wasser, fruchtbare B\u00f6den und unsere Gesundheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue CO2-Gesetz ist dringend notwendig, damit verst\u00e4rkt die Schweiz den Klimaschutz. Das Gesetz legt zudem die Basis f\u00fcr weitergehende Massnahmen. 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