{"id":6380,"date":"2009-08-25T00:00:00","date_gmt":"2009-08-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6380\/bundesrat-erhaelt-klartext-zur-klimapolitik-in-stein-gemeisselt\/"},"modified":"2019-05-30T07:25:20","modified_gmt":"2019-05-30T05:25:20","slug":"bundesrat-erhaelt-klartext-zur-klimapolitik-in-stein-gemeisselt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6380\/bundesrat-erhaelt-klartext-zur-klimapolitik-in-stein-gemeisselt\/","title":{"rendered":"Bundesrat erh\u00e4lt Klartext zur Klimapolitik in Stein gemeisselt"},"content":{"rendered":"<p><b>Bern\/Zermatt. P\u00fcnktlich zum Arbeitsbeginn des Bundesrates haben Greenpeace-AktivistInnen heute in einer Blitzaktion unmittelbar vor dem Eingang des Bundeshauses eine Steinplatte montiert. Darin eingemeisselt sind die erforderlichen Schweizer Klimaziele. Der Bundesrat muss an seiner heutigen Sitzung zum CO2-Gesetz die Weichen f\u00fcr eine Klimapolitik stellen, die den Klimaschutz in der Schweiz und international endlich voranbringt. Wie dringend es ist, dass die Politik handelt, demonstrieren auch die Greenpeace-AktivistInnen, die seit Montag auf dem Gornergletscher im Wallis ausharren und dort auf den immer bedrohlicher verlaufenden Klimawandel hinweisen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Un\u00fcbersehbar und fest im Boden vor dem<br \/>\nBundeshaus verankert, steht der Stolperstein, an dem der Bundesrat<br \/>\nheute nicht vorbeikommen soll. Er wurde fr\u00fch morgens von<br \/>\nGreenpeace-AktivistInnen montiert und enth\u00e4lt die Forderungen an<br \/>\ndas zu revidierende CO2-Gesetz sowie an die Schweizer Klimaziele<br \/>\nf\u00fcr Kopenhagen: 40 Prozent weniger CO2-Ausstoss in der Schweiz bis<br \/>\n2020 und ein j\u00e4hrlicher Beitrag von 1,3 Milliarden Franken in einen<br \/>\nneu zu schaffenden internationalen Klimafonds.<\/p>\n<p>Seit Einf\u00fchrung des CO2-Gesetzes ist der Klimawandel weit<br \/>\nrascher und dramatischer fortgeschritten als urspr\u00fcnglich<br \/>\nangenommen, die wissenschaftlichen Prognosen mussten und m\u00fcssen<br \/>\nweiterhin nach oben korrigiert werden. Es braucht daher ein Gesetz,<br \/>\ndas den neusten Fakten gerecht wird und Verantwortung zeigt<br \/>\ngegen\u00fcber den Regionen der Welt, welche die Auswirkungen des<br \/>\nKlimawandels bereits mit voller Wucht zu sp\u00fcren bekommen.\u00a0 \u00abAm<br \/>\nKlimawandel historisch mitschuldige Industrienationen wie die<br \/>\nSchweiz m\u00fcssen jetzt klare Reduktionsvorgaben und steinharte<br \/>\nW\u00e4hrung auf den Tisch legen. Ohne diese Zusage wird sich an der<br \/>\ninternationalen Klimakonferenz in Kopenhagen nichts bewegen\u00bb, so<br \/>\nAlexander Hauri, Klimaexperte bei Greenpeace. \u00abBis heute hat der<br \/>\nBundesrat beim Klimaschutz kl\u00e4glich versagt. Heute muss er<br \/>\nbeweisen, dass es ihm mit dem Klimaschutz in der Schweiz und mit<br \/>\ninternationaler Verbindlichkeit ernst ist.\u00bb<\/p>\n<p>Die Steinplatte mit den eingemeisselten Forderungen soll beim<br \/>\nEingang zum Bundeshaus stehen bleiben und alle ein- und ausgehenden<br \/>\nEntscheidungstr\u00e4gerInnen an ihre grosse Verantwortung f\u00fcr<br \/>\nwirkungsvollen Klimaschutz erinnern. Greenpeace-AktivistInnen<br \/>\nharren derweil weiter auf dem Gornergletscher im Wallis aus, um von<br \/>\neinem Ort des Geschehens aus den Klimawandel zu dokumentieren und<br \/>\nf\u00fcr mutiges Handeln einzustehen. Die Bev\u00f6lkerung hat die<br \/>\nM\u00f6glichkeit, ihre Sorge ums Klima und ihren Aufruf an die Politik<br \/>\nauf dem Gletscher oder auf der Greenpeace-Website kundzutun.<\/p>\n<p>Greenpeace wird den heutigen Entscheid des Bundesrates verfolgen<br \/>\nund sich sp\u00e4ter am Tag dazu \u00e4ussern.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Alexander Hauri, Klimaexperte Greenpeace<br \/>\nSchweiz: 076 399 60 61<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pressebilder<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/presse\/pressebilder\/show-album-presse\/?tx_jmgallery_pi1%5BalbumUid%5D=69&amp;tx_jmgallery_pi1%5BimageUid%5D=876\" title=\"Pressebilder\" target=\"_self\" class=\"external-link-arrow\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressebilder von der Aktion auf dem<br \/>\nBundesplatz<\/a><\/p>\n<h3>Text auf der Steinplatte<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">26. August 2009<\/p>\n<p>Hier entscheidet der Bundesrat \u00fcber den Schweizer Beitrag zur<br \/>\nRettung des Weltklimas. Erforderlich sind: Minus 40% CO2 bis 2020<br \/>\nim Inland 1.3 Milliarden Franken j\u00e4hrlich in einen globalen<br \/>\nKlimafonds<\/p>\n<h3>Weitere Informationen<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Weitere Informationen zur Klimakonferenz in<br \/>\nKopenhagen und zur Aktion auf dem Gornergletscher im <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/presse\/pressematerial\/klima\/dossier-kopenhagen\/\" title=\"Dossier\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">Dossier.<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bern\/Zermatt. P\u00fcnktlich zum Arbeitsbeginn des Bundesrates haben Greenpeace-AktivistInnen heute in einer Blitzaktion unmittelbar vor dem Eingang des Bundeshauses eine Steinplatte montiert. Darin eingemeisselt sind die erforderlichen Schweizer Klimaziele. 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