{"id":6386,"date":"2009-09-03T00:00:00","date_gmt":"2009-09-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6386\/hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln\/"},"modified":"2019-05-30T07:25:30","modified_gmt":"2019-05-30T05:25:30","slug":"hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6386\/hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln\/","title":{"rendered":"Hochseilakt Klimaschutz: Greenpeace fordert vom Bundesrat rasches Handeln"},"content":{"rendered":"<p><b>Zermatt\/Z\u00fcrich \u2013 Drei Artisten balancierten heute auf einem schmalen Band \u00fcber einen Gletschersee. Der Balanceakt auf dem Gornergletscher macht die Dramatik und die Gef\u00e4hrlichkeit des extrem rasch verlaufenden Klimawandels bildlich. Greenpeace fordert mit der Aktion von Bundesrat und Staatschefs, die kaum einsch\u00e4tzbaren Gefahren des Klimawandels und ihre Verantwortung endlich anzuerkennen. Sie m\u00fcssen die Erde mit wirkungsvollen und raschen Entscheiden zur CO2-Reduktion vor untragbarer Erw\u00e4rmung bewahren, statt weiter tatenlos auf den Abgrund zuzurennen. Mit dem eindr\u00fccklichen Bild beenden die Greenpeace-Aktivistinnen das zweiw\u00f6chige Klimacamp im Wallis.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Auf einem straff gespannten Band balancierten<br \/>\nheute drei Artisten von \u00abSlackline-Tools\u00bb \u00fcber einen Gletschersee<br \/>\nim schmelzenden Walliser Gornergletscher. Sie unterst\u00fctzen damit<br \/>\ndas Klimacamp von Greenpeace auf dem Gletscher und fordern<br \/>\ngemeinsam mit der Umweltorganisation die PolitikerInnen zu raschem<br \/>\nund wirkungsvollem Handeln gegen den Klimawandel auf. Die Forderung<br \/>\nan die Staatschefs lautet: Minus 40% CO2 bis 2020 f\u00fcr alle<br \/>\nIndustriel\u00e4nder und damit auch die Schweiz.<\/p>\n<p>Die Forderung wird unterstrichen durch die aktuelle<br \/>\nKlimakonferenz der Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie (WMO), die<br \/>\naufzeigt, dass der Klimawandel rascher als je erwartet verl\u00e4uft und<br \/>\nsofortiges Handeln oberstes Gebot ist. Neueste Messungen zeigen,<br \/>\ndass sich die Arktis deutlich schneller erw\u00e4rmt als andere Regionen<br \/>\nder Erde &#8211; dies ist untrennbar verbunden mit einem raschen Anstieg<br \/>\ndes Meeresspiegels. Weiter treffen die \u00fcberall auf der Welt rasch<br \/>\nschmelzenden Gletscher die Wasserversorgung an empfindlichster<br \/>\nStelle. Es wird prognostiziert, dass damit allein durch den<br \/>\nKlimawandel bereits 2020 rund 75 bis 250 Millionen Menschen<br \/>\nzus\u00e4tzlich von Wassermangel betroffen sein werden.<\/p>\n<p>Um auf die Gef\u00e4hrdung durch den Klimawandel hinzuweisen und<br \/>\npolitisches Handeln einzufordern, waren seit dem 22. August 40<br \/>\nAktivistInnen von Greenpeace mit einem Klimacamp und der Botschaft<br \/>\n&#171;Our Climate &#8211; your Decision&#187; auf dem Gornergletscher pr\u00e4sent. Am<br \/>\n26. August platzierten Greenpeace-AktivistInnen zudem eine rund 80<br \/>\nKilogramm schwere Steinplatte vor dem Eingang des Bundeshauses und<br \/>\nverlangten vom Bundesrat 40% weniger CO2-Ausstoss in der Schweiz<br \/>\nbis 2020 und einen j\u00e4hrlichen Beitrag von 1,3 Milliarden Franken in<br \/>\neinen neu zu schaffenden internationalen Klimafonds. Die<br \/>\nKlimaziele, die der Bundesrat an diesem Tag beschloss, sind v\u00f6llig<br \/>\nunzureichend.<\/p>\n<p>Dazu Alexander Hauri, Klimacampaigner bei Greenpeace: \u00abDie<br \/>\nArtisten \u00fcber dem Gletscher-Abgrund machen den aktuellen Balanceakt<br \/>\nbeim Klimaschutz und die Gefahr des Absturzes bildlich. Der<br \/>\nSchweizer Bundesrat hat die Gef\u00e4hrlichkeit der Lage und seine<br \/>\nVerantwortung noch immer nicht erkannt. Er rennt blind in Richtung<br \/>\nAbgrund. Das zeigt sein desastr\u00f6ser Null-Entscheid vom vorletzten<br \/>\nMittwoch. Greenpeace fordert vom Bundesrat Nachbesserung. Er muss<br \/>\ndas Gesch\u00e4ft erneut behandeln und f\u00fcr eine CO2-Reduktion von 40%<br \/>\nbis 2020 sorgen. Diese Zahl gilt auch f\u00fcr alle anderen Staatschefs<br \/>\ndieser Welt.\u00bb<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung hat die M\u00f6glichkeit, ihre Sorge um das Klima und<br \/>\nihren Aufruf an die Politik auf der Greenpeace-Website<br \/>\nkundzutun.<\/p>\n<p>Bilder zur heutigen Aktion und allen oben erw\u00e4hnten Aktivit\u00e4ten<br \/>\nder letzen Tage auf: <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/presse\/pressebilder\/\" title=\"Pressebilder\" target=\"_self\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/presse\/pressebilder\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Leiter Klimakampagne: 076 399 60 61<\/p>\n<h3>Weitere Informationen<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Weitere Informationen zur Klimakonferenz in<br \/>\nKopenhagen und zur Aktion auf dem Gornergletscher im <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/presse\/pressematerial\/klima\/dossier-kopenhagen\/\" title=\"Dossier\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">Dossier.<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zermatt\/Z\u00fcrich \u2013 Drei Artisten balancierten heute auf einem schmalen Band \u00fcber einen Gletschersee. Der Balanceakt auf dem Gornergletscher macht die Dramatik und die Gef\u00e4hrlichkeit des extrem rasch verlaufenden Klimawandels bildlich.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6386","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6386","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6386"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6386\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6386"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6386"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6386"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6386"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6386"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}