{"id":64241,"date":"2021-02-21T08:00:00","date_gmt":"2021-02-21T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=64241"},"modified":"2021-12-14T17:36:32","modified_gmt":"2021-12-14T16:36:32","slug":"die-groessten-kleinen-wale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/64241\/die-groessten-kleinen-wale\/","title":{"rendered":"Die gr\u00f6ssten kleinen Wale"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wenn wir \u00fcber Wale sprechen, beschreiben viele der W\u00f6rter, die uns in den Sinn kommen, wie gross sie sind:&nbsp; \u2039enorm\u203a, \u2039riesig\u203a, \u2039Riese\u203a, \u2039gr\u00f6sster aller Wale\u203a, \u2039Leviathane\u203a. Wir messen sie mit Doppeldeckerbussen, Vielfachen von Elefanten und vergleichen sie mit Dinosauriern. Es mag also \u00fcberraschen zu erfahren, dass es einige Wale gibt, die ganz anderes genannt werden &#8211; wie die Zwergblauwale, die im Indischen Ozean zu Hause sind.<\/strong><\/p>\n\n<p>Zwergblauwale sind eine tropische Unterart des Blauwals und obwohl sie nur ein paar Meter k\u00fcrzer sind und etwa 24 Meter statt 30 Meter K\u00f6rperl\u00e4nge erreichen, sind sie oft nur halb so schwer wie die Blauwale in der Antarktis.&nbsp;<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weshalb wir Unterarten erst jetzt entdecken<\/strong><\/h2>\n\n<p>Die Entdeckung vieler Unterarten von Walen ist relativ neu. Viele Walarten, vor allem grosse wie der Blauwal, wurden im 19. und 20. Jahrhundert durch den kommerziellen Walfang so stark dezimiert, dass wir die Auswirkungen auf lokale Populationen, Arten und den Ozean als Ganzes erst jetzt verstehen. Erst als sich die Walfangl\u00e4nder zusammengeschlossen hatten, um die Internationale Walfangkommission zu gr\u00fcnden, begannen wir zu verstehen, wie viele Wale bejagt wurden \u2013 und selbst dann gab es Unstimmigkeiten dar\u00fcber, wie die Arten erfasst wurden. Die aktuelle Wissenschaft zeigt uns, wie wenig wir tats\u00e4chlich noch immer \u00fcber die Welt der Wale wissen &#8211; von ihren Fortpflanzungsgewohnheiten bis hin zu ihrer Kommunikation und \u00abKultur\u00bb. Und die Entdeckung neuer Unterarten und Arten ist immer noch im Gange.<\/p>\n\n<p>Aber warum ist das wichtig? Wenn wir erkennen, dass eine Walart eigentlich aus separaten Populationen oder Unterarten besteht, wird uns schnell klar, dass sie st\u00e4rker gef\u00e4hrdet sind, als wenn sie eine einzige grosse Population w\u00e4ren. Die lokale Verf\u00fcgbarkeit von Futter- und Fortpflanzungspl\u00e4tzen sowie menschliche St\u00f6rfaktoren werden entscheidender.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Bedrohungen f\u00fcr Zwergblauwale<\/strong><\/h2>\n\n<p>Weltweit hat der kommerzielle Walfang in industriellem Ausmass die Zahl der Blauwale auf sch\u00e4tzungsweise EIN Prozent ihres fr\u00fcheren Bestandes reduziert. M\u00f6glicherweise haben wir bereits einige Unterarten oder eigenst\u00e4ndige Populationen f\u00fcr immer verloren, ohne es \u00fcberhaupt zu merken.<\/p>\n\n<p>Die Zwergblauwale im Indischen Ozean sind nicht die gleichen Wale wie ihre antarktischen Vettern. Sie sehen sich &#8211; wie viele andere Walarten auch &#8211; einer zunehmenden Bedrohung durch die Industrialisierung unserer Ozeane ausgesetzt, wobei Meeresl\u00e4rm, Schiffskollisionen und Lebensraumzerst\u00f6rung grosse Gefahren f\u00fcr ihr weiteres \u00dcberleben darstellen, ebenso wie die globale Bedrohung durch den Klimawandel.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wieso wir Zwergblauwale sch\u00fctzen m\u00fcssen<\/strong><\/h2>\n\n<p>Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass diese Tiere nicht nur an sich unglaublich, sondern auch Helden im Kampf gegen den Klimawandel und f\u00fcr gesunde und lebendige Ozeane sind.<\/p>\n\n<p>Diese grossen \u00abkleinen\u00bb Wale spielen eine gewichtige Rolle und die einzige M\u00f6glichkeit, ihre Zukunft zu sichern, besteht darin, ihre Heimat im Meer richtig zu sch\u00fctzen. F\u00fcr die langlebigen und weitgereisten Tiere bedeutet das, dass grosse Meeresgebiete als Schutzgebiete ausgewiesen werden m\u00fcssen, um die lebenswichtigen Futter- und Fortpflanzungsgebiete zu sch\u00fctzen, aber auch um ihnen Raum zum Leben und Gedeihen zu geben.<\/p>\n\n<p>1986 wurde &#8211; dank einer \u00fcberw\u00e4ltigenden \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung &#8211; der kommerzielle Walfang weltweit verboten. Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise ist nun in den Indischen Ozean gereist, um die Bedrohung unserer Ozeane zu dokumentieren und Druck auf die Regierungen auszu\u00fcben, sie zu sch\u00fctzen. Schliesse dich 3,5 Millionen Menschen weltweit an und f\u00fcgen deinen Namen hinzu, um den Schutz der Wale und ihrer Heimat zu fordern.<\/p>\n<div class=\"EmptyMessage\">Block content is empty. 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