{"id":6428,"date":"2009-06-10T00:00:00","date_gmt":"2009-06-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6428\/3-stabilisierungsprogramm-des-bundes-klimaerwaermung-stoppen-und-arbeitsplaetze-schaffen\/"},"modified":"2019-05-30T07:27:45","modified_gmt":"2019-05-30T05:27:45","slug":"3-stabilisierungsprogramm-des-bundes-klimaerwaermung-stoppen-und-arbeitsplaetze-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6428\/3-stabilisierungsprogramm-des-bundes-klimaerwaermung-stoppen-und-arbeitsplaetze-schaffen\/","title":{"rendered":"3. Stabilisierungsprogramm des Bundes: Klimaerw\u00e4rmung stoppen und Arbeitspl\u00e4tze schaffen"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Bundesrat verhandelt zur Zeit \u00fcber ein 3. Stabilisierungsprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Greenpeace fordert, dass substanzielle Mittel dieses Programms in die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz fliessen, zum Beispiel durch den Ersatz von stromfressenden Elektroheizungen. Solche Massnahmen schaffen Arbeitspl\u00e4tze in kleinen und mittleren Betrieben und kommen zudem der Umwelt zugute.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Das 2. Stabilisierungsprogramm des Bundes<br \/>\nenth\u00e4lt bereits Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses. So ist<br \/>\nzum Beispiel der Einsatz von 10 Mio. Franken f\u00fcr den Ersatz von<br \/>\nstromfressenden Elektroheizungen ein erster, aber leider nur sehr<br \/>\nbescheidener Schritt. Damit k\u00f6nnen lediglich 1% aller<br \/>\nElektroheizungen durch effizientere Heizsysteme ersetzt werden.<br \/>\nGreenpeace fordert im Rahmen des 3. Stabilisierungsprogramms die<br \/>\nkonsequente Fortsetzung dieser Bem\u00fchungen. Mit einem weiteren<br \/>\nSubventionsbeitrag von 30 Mio. Franken k\u00f6nnten 10.000 der 170.000<br \/>\nbestehenden Elektroheizungen ersetzt werden. Damit w\u00fcrde das<br \/>\n10-fache an Investitionen ausgel\u00f6st, wovon Hersteller der<br \/>\nAlternativ-Heiztechnologien und das Installationsgewerbe<br \/>\ngleichermassen profitieren. Der Ersatz s\u00e4mtlicher bestehender<br \/>\nElektroheizungen w\u00fcrde die CO2-Emissionen der Schweiz um bis zu 3%<br \/>\nreduzieren und mehrere hundert neue Stellen schaffen. Besonders<br \/>\nangesichts der drohenden Jugendarbeitslosigkeit w\u00e4ren diese<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze in zukunftsgerichteten Branchen Gold wert.<\/p>\n<p>Wie besch\u00e4ftigungswirksam Investitionen in erneuerbare Energien<br \/>\nund die Verbesserung der Energieeffizienz sind, macht das Programm<br \/>\nvon Energieschweiz deutlich: Die Investitionen, die durch das<br \/>\nProgramm initiiert wurden, haben im Jahr 2007 Arbeit f\u00fcr 5100<br \/>\nPersonen geschaffen. Auch eine Studie der EU zeigt, dass die<br \/>\nF\u00f6rderung erneuerbarer Energien das Wirtschaftswachstum antreibt:<br \/>\nWenn die EU &#8211; wie beabsichtigt &#8211; bis im Jahr 2020 den Anteil<br \/>\nerneuerbarer Energien auf 20 Prozent erh\u00f6hen m\u00f6chte und<br \/>\nentsprechend investiert, schafft sie 1,4 Millionen neue<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p>Greenpeace fordert den Bundesrat deswegen auf, mit der F\u00f6rderung<br \/>\nder Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien seine<br \/>\nVerantwortung in Sachen Konjunktur und Klimaschutz auf \u00fcberzeugende<br \/>\nArt wahrzunehmen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Elektroheizungen verschlingen absurde<br \/>\nMengen an Strom<\/strong><\/p>\n<p>In den Wintermonaten November bis Februar verschlingen<br \/>\nElektroheizungen die H\u00e4lfte des Stroms, der von den Schweizer AKWs<br \/>\nproduziert wird. Dabei werden lediglich 6% aller H\u00e4user und<br \/>\nWohnungen mit Elektro\u00f6fen beheizt. Wenn w\u00e4hrend einer eisigen<br \/>\nJanuarnacht alle Elektroheizungen auf Hochtouren laufen, arbeiten<br \/>\nalle f\u00fcnf Schweizer Atomkraftwerke nahezu ausschliesslich f\u00fcr sie.<br \/>\n\u00dcber zwei Drittel des so verschwendeten Stroms k\u00f6nnten mit<br \/>\nmoderner, intelligenter und klimafreundlicher Technologie gespart<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/energie\/energiepolitik\/jetzt-gehts-den-strom-fressenden-dinosauriern-an-den-kragen\/\" title=\"greenpeace.ch\" target=\"_self\" class=\"external-link-arrow\" rel=\"noopener noreferrer\">Jetzt geht&#8217;s den Stromfressenden<br \/>\nElektroheizungen an den Kragen<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Annette Reiber, Energieeffizienz-Kampagne Greenpeace<br \/>\nSchweiz,<\/p>\n<p>+41 79 431 15 22<\/p>\n<p>Anita Merkt, Mediensprecherin Klima und Energie, +41 44 447 41<br \/>\n88<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><sup>1<\/sup> Frauenhofer-Institut f\u00fcr System-<br \/>\nund Innovationsforschung in Karlsruhe<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat verhandelt zur Zeit \u00fcber ein 3. Stabilisierungsprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. 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