{"id":6430,"date":"2009-06-17T00:00:00","date_gmt":"2009-06-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6430\/nachgraben-beim-hirschacker-risikobehaftet-und-voellig-ungenuegend\/"},"modified":"2019-05-30T07:27:48","modified_gmt":"2019-05-30T05:27:48","slug":"nachgraben-beim-hirschacker-risikobehaftet-und-voellig-ungenuegend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6430\/nachgraben-beim-hirschacker-risikobehaftet-und-voellig-ungenuegend\/","title":{"rendered":"Nachgraben beim Hirschacker: Risikobehaftet und v\u00f6llig ungen\u00fcgend"},"content":{"rendered":"<p><b>In der Hirschackergrube akzeptiert Roche jetzt ein Weitergraben im Chemiem\u00fcll ohne Zelt. Greenpeace Schweiz protestiert dagegen und ist auch mit der Auswahl der Aushubbereiche nicht einverstanden: Auf Kosten von Umwelt und Sicherheit wird nur eine billige und ineffiziente Proforma-Ausgrabung durchgef\u00fchrt. Die Chance f\u00fcr eine nachhaltige Sanierung ist somit verpasst.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich\/Basel. F\u00fcr Greenpeace sind die<br \/>\nNachgrabungen ein Affront. Auf Kosten von Umwelt und Sicherheit<br \/>\nwird eine billige, risikoreiche und ineffiziente<br \/>\nProforma-Ausgrabung durchgef\u00fchrt. Von einem solchen Vorgehen<br \/>\ndistanziert sich Greenpeace ausdr\u00fccklich. Einw\u00e4nde und Vorschl\u00e4ge<br \/>\nvon Greenpeace hat Roche \u00fcbergangen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Statt dass sich Roche vollumf\u00e4nglich f\u00fcr eine<br \/>\nSanierungen nach den mit Greenpeace gemeinsam erarbeiteten<br \/>\nGrunds\u00e4tzen f\u00fcr eine \u00abgute Sanierung\u00bb einsetzt, nimmt sie und die<br \/>\nanderen Beteiligten beim Nachgraben ohne Zelt schwer absch\u00e4tzbare<br \/>\nSchadstoffemissionen in Kauf. Die bisherigen Aushubarbeiten fanden<br \/>\nin einem Zelt statt, da nicht bekannt war, was f\u00fcr giftige Gase in<br \/>\nwelchen Mengen beim Graben freigesetzt werden. Das jetzige<br \/>\nWeitergraben ohne Zelt dagegen ist riskant: Weder welche noch wie<br \/>\nviel an Schadstoffen in die Umwelt freigesetzt werden, ist<br \/>\neinsch\ufffd\ufffdtzbar. Roche ignoriert beim Luftschutz und bez\u00fcglich<br \/>\nGrabungsumfang verschiedene Abmachungen mit Greenpeace.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Nur die erste, ca. f\u00fcnf Meter breite, so<br \/>\ngenannte 1. Schale auszuheben, wie dies jetzt geschieht, ist<br \/>\nineffizient. Urspr\u00fcnglich war abgemacht, dass weiter ausgehoben<br \/>\nwird, wenn gewisse Chemikalien \u00fcber einem wissenschaftlich,<br \/>\ngemeinsam festgelegten Grenzwert auftreten. Roche und die anderen<br \/>\nBeteiligen wollen nun aber nur den Hotspot-Grubenrand beachten &#8211;<br \/>\nwas an giftigem Chemiem\u00fcll dahinter liegt, ignorieren sie. Und<br \/>\nnicht einmal alles kontaminierte Material der 1. Schale wollen sie<br \/>\nausheben, sondern nur einen Teil davon: Ein \u00e4usserst fragw\u00fcrdiges<br \/>\nVorgehen, denn somit werden kontaminierte Bereiche an den<br \/>\nHotspot-Grubenr\u00e4ndern und zum Teil an der -Sohle zur\u00fcckgelassen und<br \/>\ndas Gift einfach zugesch\u00fcttet. Mit nachhaltiger Sanierung hat das<br \/>\nnichts zu tun.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Trotz Zusagen zu Offenheit und Transparenz an<br \/>\nGreenpeace von Seiten der Roche-F\u00fchrung werden Informationen<br \/>\nweiterhin nur selektiv weitergegeben und Prozesse im Projekt<br \/>\nverschleiert. Die Basler Chemie will mit einer billigen<br \/>\nScheinl\u00f6sung die eigentlichen Probleme wie die hohe Stoffvielfalt<br \/>\nin der Giftm\u00fclldeponie Hirschacker verharmlosen. Greenpeace fordert<br \/>\nals Sofortmassname, dass ein Zelt eingesetzt und der Grabungsumfang<br \/>\nausgeweitet wird. Der milliardenschwere Gesundheitskonzern Roche<br \/>\nsoll zu seinem Wort stehen und eine wirklich nachhaltige,<br \/>\nsachgerechte und effiziente L\u00f6sung gem\u00e4ss Stand der Technik f\u00fcr die<br \/>\nvon ihr mitverursachten Gef\u00e4hrdung des Grund- und Trinkwassers in<br \/>\nder Region Basel finanzieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Informationen bei:<\/strong><\/p>\n<p>Frantisek Hudec, Chemiem\u00fcllkampagne Greenpeace Schweiz, +41 78<br \/>\n645 55 98<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Hirschackergrube akzeptiert Roche jetzt ein Weitergraben im Chemiem\u00fcll ohne Zelt. 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