{"id":6434,"date":"2009-02-25T00:00:00","date_gmt":"2009-02-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6434\/das-uebel-an-der-wurzel-packen-nach-dubioser-muellentsorgung-und-wortbruch-greenpeace-aktion-bei-roche\/"},"modified":"2019-05-30T07:27:54","modified_gmt":"2019-05-30T05:27:54","slug":"das-uebel-an-der-wurzel-packen-nach-dubioser-muellentsorgung-und-wortbruch-greenpeace-aktion-bei-roche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6434\/das-uebel-an-der-wurzel-packen-nach-dubioser-muellentsorgung-und-wortbruch-greenpeace-aktion-bei-roche\/","title":{"rendered":"\u00abDas \u00dcbel an der Wurzel packen\u00bb &#8211; Nach dubioser M\u00fcllentsorgung und Wortbruch Greenpeace-Aktion bei Roche"},"content":{"rendered":"<p><b>Weil Roche die Vereinbarung mit Greenpeace nicht mehr einhalten will, haben Greenpeace-Aktivisten heute morgen symbolische Giftm\u00fcllf\u00e4sser vor dem Roche-Hauptsitz in Basel deponiert. Greenpeace fordert mit Nachdruck, dass Roche den in anderen Deponien abgelagerten Hirschacker-Giftm\u00fcll wieder ausgr\u00e4bt und dass der Chemiekonzern seinen Wortbruch r\u00fcckg\u00e4ngig macht und die Hirschacker-Deponie sauber weiter saniert.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Heute morgen haben Greenpeace-Aktivisten rund<br \/>\n80 Metallf\u00e4sser mit Totenkopf-Signalen und der<br \/>\nBuchstaben-Reihenfolge \u00abC-l-e-a-n u-p\u00bb am Hauptsitz der Hoffmann &#8211;<br \/>\nLa Roche in Basel abgeladen und am Eingang des Chef-Geb\u00e4udes<br \/>\naufget\u00fcrmt. Damit verleihen die Umweltsch\u00fctzer ihrer Forderung<br \/>\nNachdruck, dass Roche den Wortbruch r\u00fcckg\u00e4ngig machen und die<br \/>\nChemiem\u00fclldeponie Hirschacker in Grenzach-Wyhlen (D) gem\u00e4ss den mit<br \/>\nGreenpeace getroffenen Abmachungen weiter sanieren muss (vgl.<br \/>\nPressekonferenz vom 18.2). Roche-CEO Severin Schwan wird<br \/>\naufgefordert, sich um 10.00 Uhr beim Roche-Eingang einzufinden und<br \/>\nein Papier zu unterzeichnen, welches das bisher Vereinbarte<br \/>\nnochmals zusammenfasst. Ansonsten wollen die Greenpeace-Aktivisten<br \/>\nihren Protest mit lauten Trommelschl\u00e4gen auf die F\u00e4sser bis auf<br \/>\nweiteres fortf\u00fchren.Bereits vereinbart war: Werden Chemikalien \u00fcber<br \/>\neinem wissenschaftlichen und nach Deutschem Recht hergeleiteten<br \/>\nGrenzwert festgestellt, m\u00fcssen diese ausgegraben werden. Die<br \/>\nVereinbarung war solange unbestritten, bis Analysen zeigten, dass<br \/>\ndieser Wert teils massiv \u00fcberschritten ist und deshalb weiter<br \/>\ngegraben werden muss. Pl\u00f6tzlich wollte Roche nichts mehr von der<br \/>\nVereinbarung wissen, die der Konzern selber von ihrem Ingenieurb\u00fcro<br \/>\nHPC ausarbeiten liess. Matthias W\u00fcthrich, der Leiter der<br \/>\nChemiekampagne bei Greenpeace Schweiz sagt dazu: \u00abMan \u00e4ndert die<br \/>\nRegeln nicht w\u00e4hrend des Spiels. Roche kann nicht eine Vereinbarung<br \/>\nplatzen lassen, die die Firma selber vorschlagen liess. Der<br \/>\nWortbruch von Roche ist nicht akzeptabel.\u00bbEin Treffen am Dienstag<br \/>\nmit einem Konzernsleitungsmitglied verlief entt\u00e4uschend. Greenpeace<br \/>\nfordert deshalb, dass sich das Roche-Management an den Worten ihres<br \/>\nVize-Pr\u00e4sidenten und Roche-Erben Andr\u00e9 Hoffmann orientieren soll,<br \/>\nwonach \u00abNaturschutz das Gebot der Stunde\u00bb sei und Roche \u00abdas \u00dcbel<br \/>\nan der Wurzel packen muss\u00bb (BAZ, 19.2.). Der Gesundheitskonzern<br \/>\nRoche ist einer der gr\u00f6ssten Hersteller von Anti-Krebsmitteln und<br \/>\nerzielte 2008 einen Reingewinn von 10 Milliarden Franken. Bei der<br \/>\nChemiem\u00fclldeponie Hirschacker aber will Roche nun tausende Tonnen<br \/>\nkrebserregenden Chemiem\u00fcll liegen lassen, den die Firma damals dort<br \/>\nzum Teil selber abgelagert hat, gr\u00f6sstenteils ohne<br \/>\nBewilligung.Greenpeace h\u00e4lt weiterhin daran fest, dass gem\u00e4ss der<br \/>\nderzeit verf\u00fcgbaren Informationen die Beprobung des ausgehobenen<br \/>\nGiftm\u00fclls nicht den verbindlichen Vorgaben des Umweltministeriums<br \/>\nBaden-W\u00fcrttemberg (D) entsprach. Weil 17&#8217;000 Tonnen Aushub demnach<br \/>\nfalsch beprobt wurden, weiss niemand, was genau auf Deponien in<br \/>\nRheinland-Pfalz ging. Greenpeace pr\u00fcft den Sachverhalt und verlangt<br \/>\neine l\u00fcckenlose Aufkl\u00e4rung. Der mangelhaft beprobte und abgelagerte<br \/>\nM\u00fcll muss herausgeholt, korrekt beprobt und fachgerecht entsorgt<br \/>\nwerden. Greenpeace will verhindern, dass mit dem Hirschacker-M\u00fcll<br \/>\nin Rheinland-Pfalz neue sanierungsbed\u00fcrftige Altlasten entstehen.<br \/>\nSchon einmal hat man 1978 beim Hirschacker bei einer Teilsanierung<br \/>\n260 Giftm\u00fcllf\u00e4sser herausgeholt und in die Gross-Deponie K\u00f6lliken<br \/>\n(CH) umgelagert &#8211; dort werden die F\u00e4sser u.a. jetzt f\u00fcr 500<br \/>\nMillionen Franken zum zweiten Mal saniert.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Aktualisiert:<\/strong> 11.06.2009<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/chemie\/chemiemuelldeponien\/abfallentsorgung-und-wortbruch-durch-roche-bei-der-chemiemuell-deponie-hirschacker\/\" title=\"Mehr zum Thema\" target=\"_self\" class=\"internal-link-arrow\" rel=\"noopener noreferrer\">Mehr zum Thema und Protestmail<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/greenpeace_switzerland\/\" title=\"Aktionsbilder auf Flickr\" target=\"_blank\" class=\"external-link-arrow\" rel=\"noopener noreferrer\">Aktionsbilder auf Flickr<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.ch\/?id=\" title=\"Giftm\u00fcllentsorgung und Wortbruch durch Roche bei Deponie-Sanierung in S\u00fcddeutschland\" target=\"_blank\" class=\"external-link-arrow\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>18.2.2009:<br \/>\nGiftm\u00fcllentsorgung und Wortbruch durch Roche bei Deponie-Sanierung<br \/>\nin S\u00fcddeutschland<\/strong><\/a><\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Infos<\/strong><\/p>\n<p>Matthias W\u00fcthrich, Leiter Chemiekampagne Greenpeace Schweiz, +41<br \/>\n44 447 41 31<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung, +41 44 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weil Roche die Vereinbarung mit Greenpeace nicht mehr einhalten will, haben Greenpeace-Aktivisten heute morgen symbolische Giftm\u00fcllf\u00e4sser vor dem Roche-Hauptsitz in Basel deponiert. 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