{"id":6444,"date":"2009-03-05T00:00:00","date_gmt":"2009-03-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6444\/bauern-aus-kanada-spanien-und-dem-tessin-saeen-gentechfreien-weizen\/"},"modified":"2019-05-30T07:28:10","modified_gmt":"2019-05-30T05:28:10","slug":"bauern-aus-kanada-spanien-und-dem-tessin-saeen-gentechfreien-weizen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6444\/bauern-aus-kanada-spanien-und-dem-tessin-saeen-gentechfreien-weizen\/","title":{"rendered":"Bauern aus Kanada, Spanien und dem Tessin s\u00e4en gentechfreien Weizen"},"content":{"rendered":"<p><b>Bauern aus dem ganzen Tessin bes\u00e4en auf dem Bauernbetrieb \u00abLa Colombera\u00bb in Sant\u2019Antonino zusammen mit zwei Bauern aus Spanien und Kanada ein Feld mit Bio-Weizen. Damit wollen sie ein klares Zeichen setzen f\u00fcr eine Landwirtschaft ohne Gentechnik und eine Verl\u00e4ngerung des Gentech-Anbaumoratoriums. Mit dabei sind auch SP-Nationalr\u00e4tin Marina Carobbio und Giovanni Berardi, Pr\u00e4sident des Bauernverbandes Agrifutura.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Sant&#8217;Antonino. Das Parlament wird demn\u00e4chst \u00fcber die Verl\u00e4ngerung des Gentech-Moratoriums ab 2010 debattieren. Die Gentechnologie in der Landwirtschaft ist riskant f\u00fcr Mensch und Umwelt. Sie\u00a0 schafft f\u00fcr Bauern, die gentechfrei produzieren wollen immense wirtschaftliche Probleme. Dies zeigt sich in allen Weltregionen, wo Gentech-Pflanzen angebaut werden, etwa in Nordamerika aber auch in Europa. Aus diesem Grund sind auf Einladung von Greenpeace diese Woche zwei Bauern aus Kanada und Spanien in der Schweiz, um \u00fcber ihre negativen Erfahrungen mit dem Gentech-Anbau in ihren L\u00e4ndern zu berichten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der kanadische Bauer und Vize-Pr\u00e4sident der National Farmers Union Terry Boehm sowie der Biobauer Juan Carlos Simon Valencia produzieren in einem schwierigen Umfeld. Ernten von Raps oder Mais k\u00f6nnen nicht mehr als gentechfrei verkauft werden oder sie werden durch den Gentech-Anbau in der N\u00e4he verunreinigt. So konnte Herr Simon seine letztj\u00e4hrige Ernte nicht mehr als biologisch verkaufen, weil sie durch Gentech-Mais verunreinigt wurde. Die finanziellen und sozialen Sch\u00e4den haben deshalb viele Biobauern in Spanien gezwungen, den Maisanbau ganz aufgegeben. Dasselbe h\u00e4tten die Schweizer Bauern zu tragen, wenn es zum Anbau genmanipulierten Saatguts k\u00e4me.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit der symbolischen gemeinsamen Aussaat von gentechfreiem Saatgut auf dem Tessiner Bauernbetrieb \u00abLa Colombera\u00bb in Sant&#8217;Antonino setzen die ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste Boehm und Simon zusammen mit Tessiner Bauern, einer Nationalr\u00e4tin und dem Pr\u00e4sidenten von Agrifutura ein klares Zeichen f\u00fcr eine Landwirtschaft ohne Gentechnik. \u00abSolche Berichte aus Gentech-Anbaul\u00e4ndern machen deutlich, dass sich ein Land wie die Schweiz entscheiden muss. Entweder man setzt auf eine \u00f6kologische Lebensmittelproduktion oder man \u00f6ffnet einer umweltsch\u00e4dlichen Gentech-Landwirtschaft T\u00fcr und Tor. Ein bisschen Gentech und ein bisschen Bio &#8211; das geht nicht.&#187;\u00a0 sagt Marianne K\u00fcnzle von Greenpeace Schweiz. Die Umweltorganisation k\u00e4mpft seit Jahren f\u00fcr eine gentechfreie Schweiz und unterst\u00fctzt eine Verl\u00e4ngerung des Gentech-Moratoriums um weitere f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a class=\"internal-link-arrow\" title=\"Portrait\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/landwirtschaft\/gentechnik\/fuer-mich-ist-klar-koexistenz-mit-gentech-landwirtschaft-ist-unmoeglich\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Erfahrungsberichte von Juan Carlos Sim\u00f3n und Terry Boehm<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Informationen unter <a class=\"external-link-new-window\" title=\"www.greenpeaceticino.ch\" href=\"http:\/\/www.greenpeaceticino.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeaceticino.ch<\/a> oder bei:<\/strong><\/p>\n<p>Marianne K\u00fcnzle, Greenpeace Schweiz, 079 \/ 410 76 48 (deutsch\/englisch)<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Pressebilder<\/strong> sind bei Ti-Press, <a class=\"external-link\" href=\"http:\/\/www.copyrightfree.ch\/index2.pgi\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.copyrightfree.ch<\/a>, 091 641 71 71 frei erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bauern aus dem ganzen Tessin bes\u00e4en auf dem Bauernbetrieb \u00abLa Colombera\u00bb in Sant\u2019Antonino zusammen mit zwei Bauern aus Spanien und Kanada ein Feld mit Bio-Weizen. 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