{"id":6455,"date":"2008-11-27T00:00:00","date_gmt":"2008-11-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6455\/klimaschutz-und-gerechtigkeit-gehen-hand-in-hand\/"},"modified":"2019-05-30T07:28:28","modified_gmt":"2019-05-30T05:28:28","slug":"klimaschutz-und-gerechtigkeit-gehen-hand-in-hand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6455\/klimaschutz-und-gerechtigkeit-gehen-hand-in-hand\/","title":{"rendered":"Klimaschutz und Gerechtigkeit gehen Hand in Hand"},"content":{"rendered":"<p><b>Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Am Mittwoch diskutiert der Bundesrat<br \/>\ndie Revision des CO2-Gesetzes. Die Allianz f\u00fcr eine<br \/>\nverant\u00acwortungsvolle Klimapolitik fordert, dass Gerechtigkeit<br \/>\ngegen\u00fcber den L\u00e4ndern und den Menschen des S\u00fcdens Grundlage des<br \/>\nrevidierten Gesetzes bildet. Der Gefahr einer sich in rasantem<br \/>\nTempo erw\u00e4rmenden Erde ist mit ambitionierten<br \/>\nEmissions-Reduktionsschritten der Industriel\u00e4nder zu<br \/>\nbegegnen.<\/strong><\/p>\n<p>Bern. Dazu legt die Klima-Allianz ein Anforderungspapier vor.<br \/>\nDie unabdingbare Vorgabe heisst: Die Klima-Erw\u00e4rmung muss unter 2<br \/>\nGrad bleiben. Dies bedeutet unter anderem eine Reduktion der<br \/>\nschweizerischen Treibhausgas-Emissionen um mindestens 40 Prozent<br \/>\nbis 2020.<\/p>\n<p>Die diesen Monat zu er\u00f6ffnende Vernehmlassung zur Revision des<br \/>\nCO2-Gesetzes startet die entscheidende Diskussion \u00fcber die<br \/>\nKlimapolitik der Schweiz bis 2020 und stellt die Weichen f\u00fcr den<br \/>\nBeitrag der Schweiz an die internationale Klimapolitik.<\/p>\n<p>Der Klimawandel verl\u00e4uft weit schneller als der Weltklimarat in<br \/>\nseinem 2007 ver\u00f6ffentlichten UN-Klimabericht prognostizierte. Die<br \/>\nweltweiten CO2-Emissionen m\u00fcssen sp\u00e4testens 2015 ihren H\u00f6hepunkt<br \/>\nerreichen und danach rasch sinken. Nur so kann die von der<br \/>\nKlimawissenschaft als maximal tragbar definierte Grenze von 2 Grad<br \/>\nErderw\u00e4rmung eingehalten werden. Das verlangt von den<br \/>\nIndustriel\u00e4ndern, die ihre rasante wirtschaftliche Entwicklung der<br \/>\nletzen 150 Jahre einem immensen Konsum fossiler Energien verdanken,<br \/>\nReduktionsschritte von 40 % bis 2020 (gegen\u00fcber dem Stand von<br \/>\n1990).<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr die Schweiz! Die Emissionen sind vollst\u00e4ndig<br \/>\nim Inland zu reduzieren. Zus\u00e4tzlich sind die von der Schweiz im<br \/>\nAusland verursachten grauen Emissionen in \u00e4hnlicher Gr\u00f6ssenordnung<br \/>\nzu senken. Um den \u00e4rmsten und am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4ndern die<br \/>\nAnpassung an den Klimawandel zu er\u00acm\u00f6glichen und die weltweite<br \/>\nAbholzung zu stoppen, ist finanzielle und technologische<br \/>\nUnterst\u00fctzung der Industriel\u00e4nder zwingend. Nur mit solchen<br \/>\nReduktionen und Massnahmen erm\u00f6glichen die industrialisierten<br \/>\nL\u00e4nder den Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern eine wirtschaftliche<br \/>\nEntwicklung und damit globale Gerechtigkeit. Auf dieser Basis<br \/>\nbest\u00fcnde die Chance, dass sich die bisher benachteiligten L\u00e4nder am<br \/>\nentscheidenden Klimagipfel 2009 in Kopenhagen in die Verhandlungen<br \/>\neinbinden lassen und eine wirksame globale Klima-Politik bis 2020<br \/>\nbeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>Laut Rosmarie B\u00e4r, Sprecherin der Klima-Allianz, hat die Schweiz<br \/>\nmit der Revision des CO2-Gesetzes die M\u00f6glichkeit und die Pflicht,<br \/>\nf\u00fcr eine eigene wirksame Klimapolitik zu sorgen und damit ein<br \/>\nZeichen auf internationaler Ebene zu setzen. Als reiches Land m\u00fcsse<br \/>\ndie Schweiz vorangehen und dem Begriff Ge\u00acrechtigkeit durch ihr<br \/>\nHandeln Substanz verleihen.<\/p>\n<p>Die Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik &#8211; ein<br \/>\nZusammenschluss von 54 Organisationen aus den Bereichen<br \/>\nEntwicklung, Kirche, Gesundheit, Fachverb\u00e4nden, Gewerkschaften<br \/>\nsowie Umwelt- und Konsumentenschutz &#8211; fordert von Bundesrat und<br \/>\nWirtschaft, die gef\u00e4hrlich voran schreitende Klimaver\u00e4nderung<br \/>\nendlich geb\u00fchrend zur Kenntnis zu nehmen, das Feilschen um Details<br \/>\nzu beenden und sich mit einem starken Reduktionsvorschlag an die<br \/>\nSpitze der Verhandlungspartner zu stellen. Das Papier<br \/>\n&#171;Anforderungen an die Klimapolitik 2020 der Schweiz&#187; liefert dazu<br \/>\ndie Grundlage.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weiterf\u00fchrende<br \/>\nInformationen:<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/presse\/pressematerial\/klima\/14-weltklimakonferenz-cop14-in-poznanpolen-1-bis-12-dezember-2008\/\" title=\"\u00d6ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00bb Dossier zur Klimakonferenz<br \/>\nin Poznan\/Polen vom 1.-12. Dezember 2008<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allianz f\u00fcr eine verantwortungsvolle Klimapolitik Am Mittwoch diskutiert der Bundesrat die Revision des CO2-Gesetzes. 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