{"id":6482,"date":"2008-11-12T00:00:00","date_gmt":"2008-11-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6482\/greenpeace-eroeffnet-erste-bueros-in-afrika-finanzhilfe-von-greenpeace-schweiz\/"},"modified":"2019-05-30T07:29:10","modified_gmt":"2019-05-30T05:29:10","slug":"greenpeace-eroeffnet-erste-bueros-in-afrika-finanzhilfe-von-greenpeace-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6482\/greenpeace-eroeffnet-erste-bueros-in-afrika-finanzhilfe-von-greenpeace-schweiz\/","title":{"rendered":"Greenpeace er\u00f6ffnet erste B\u00fcros in Afrika: Finanzhilfe von Greenpeace Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit fast 20 Jahren f\u00fchrt Greenpeace in Afrika Kampagnen gegen die Abholzung der Urw\u00e4lder und gegen die illegale Fischerei. Um die Umwelt und die Lebensbedingungen der Menschen noch besser zu sch\u00fctzen, er\u00f6ffnet die Umweltorganisation heute mit entscheidender finanzieller Hilfe aus der Schweiz ihr erstes B\u00fcro in Afrika.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Heute er\u00f6ffnet Greenpeace ihr erstes B\u00fcro in<br \/>\nJohannesburg, S\u00fcdafrika. Ein zweites B\u00fcro wird am 24. November in<br \/>\nder Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo (DRK), Kinshasa,<br \/>\ner\u00f6ffnet. Anfang 2009 folgt ein B\u00fcro in Dakar, Senegal. Die B\u00fcros<br \/>\nsetzen sich f\u00fcr die L\u00f6sung der gr\u00f6ssten Umweltprobleme des<br \/>\nKontinents ein: Klimawandel, Abholzung der Regenw\u00e4lder und<br \/>\n\u00dcberfischung. Die Mitglieder und G\u00f6nnerinnen von Greenpeace Schweiz<br \/>\nunterst\u00fctzen den Aufbau der Organisationsb\u00fcros in Afrika mit 2,5<br \/>\nMillionen Franken. Damit steht Greenpeace Schweiz an der Spitze<br \/>\njener L\u00e4nder, die diesen grossen Schritt m\u00f6glich machen.<br \/>\nMitarbeiter aus dem Schweizer B\u00fcro beraten Greenpeace Afrika zudem<br \/>\nbei der Durchf\u00fchrung von Workshops und Kampagnen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Urwald im Kongo und in den angrenzenden<br \/>\nL\u00e4ndern Kamerun, Zentralafrikanische Republik, \u00c4quatorialguinea und<br \/>\nGabun ist nach dem Amazonas der zweitgr\u00f6sste Regenwald der Erde und<br \/>\ndamit f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des globalen Klimas extrem wichtig: Allein<br \/>\nin der DR Kongo lagern 8% der weltweiten CO2-Reserven. 40 Millionen<br \/>\nMenschen und 270 S\u00e4ugetierarten leben zudem in und von den<br \/>\nRegenw\u00e4ldern in dieser Region. Seit 1950 sind jedoch bereits rund<br \/>\n75 Prozent dieser W\u00e4lder verschwunden, vor allem durch den<br \/>\nindustriellen Holzeinschlag.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Auch die Meere Afrikas werden von fremden<br \/>\nInteressengruppen ausgebeutet: Flotten aus Europa, Japan, Korea,<br \/>\nChina und anderen L\u00e4ndern, die bereits die Meere vor ihren eigenen<br \/>\nK\u00fcsten leer gefischt haben, kreuzen heute vor den K\u00fcsten Afrikas.<br \/>\nSie berauben die dortige Bev\u00f6lkerung so ihrer Nahrung und ihres<br \/>\nEinkommens. Dabei dringen sie auch in Zonen ein, in denen ihnen das<br \/>\nFischen eigentlich verboten w\u00e4re &#8211; sei es durch unsaubere<br \/>\nVereinbarungen mit Privaten oder lokalen Verantwortlichen, oder sei<br \/>\nes schlicht unter Missachtung der Vorschriften. Ausserdem zerst\u00f6ren<br \/>\ndie hochtechnisierten Flotten mit ihren Schleppnetzen den<br \/>\nMeeresgrund grossr\u00e4umig. Das britische Umweltministerium sch\u00e4tzt,<br \/>\ndass L\u00e4nder wie Guinea jedes Jahr 100 Millionen Dollar wegen dieser<br \/>\n&#171;gestohlenen Fische&#187; verlieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Afrika ist besonders stark vom Klimawandel<br \/>\nbetroffen: Bis Ende des Jahrhunderts k\u00f6nnten \u00fcber 180 Millionen<br \/>\nMenschen s\u00fcdlich der Sahara an den Folgen des Klimawandels sterben.<br \/>\nDas Land S\u00fcdafrika ist zudem einer der weltgr\u00f6ssten<br \/>\nCO2-Produzenten, unter anderem deshalb, weil der Strom zum grossen<br \/>\nTeil in Kohlekraftwerken produziert wird. Zudem steht hier das<br \/>\neinzige kommerzielle Atomkraftwerk des Kontinents, und der<br \/>\nstaatliche Energiekonzern plant einen massiven Ausbau der<br \/>\nAKW-Kapazit\u00e4ten. Greenpeace wird deshalb eine neue Strategie f\u00fcr<br \/>\ndie s\u00fcdafrikanische Energieversorgung erarbeiten, die eine Abkehr<br \/>\nvon den fossilen Brennstoffen und vom Uran beinhaltet, mit dem Ziel<br \/>\neiner Neuorientierung auf erneuerbare Energien.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dass es nicht einfach ist, in Afrika<br \/>\nUmweltarbeit zu betreiben, weiss der interimistische Direktor von<br \/>\nGreenpeace Afrika, Amadou Kanoute, nur zu gut: &#171;\u00dcber 90 Prozent der<br \/>\nMenschen Afrikas leben von den nat\u00fcrlichen Ressourcen ihrer<br \/>\nUmgebung, beziehen daraus ihre Nahrung, ihre Medikamente, ihr<br \/>\nEinkommen. Von ihnen zu verlangen, sie d\u00fcrften dies nicht mehr tun,<br \/>\num die Umwelt zu sch\u00fctzen, ist gewiss nicht realistisch. Aber<br \/>\ngerade weil das \u00dcberleben dieser Menschen von der Umwelt abh\u00e4ngt,<br \/>\nm\u00fcssen wir Ihnen aufzeigen, dass ein nachhaltiger Umgang mit den<br \/>\nRessourcen in ihrem Interesse liegt.&#187; Der Gesch\u00e4ftsleiter von<br \/>\nGreenpeace International Gerd Leipold sieht das genauso:<br \/>\n&#171;Umweltschutz ist keine Luxusaktivit\u00e4t &#8211; es geht dabei um den<br \/>\nErhalt von Lebensgrundlagen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, in<br \/>\nAfrika ein Bewusstsein daf\u00fcr zu schaffen.&#187;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mehr Informationen unter<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a href=\"http:\/\/www.greenpeaceafrica.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeaceafrica.org<\/a> und<br \/>\nwww.greenpeace.ch\/afrika<\/p>\n<p class=\"bodytext\">oder bei:<\/p>\n<p>Nadia B\u00f6hlen, Mediensprecherin, +41 22 741 03 64<\/p>\n<p>Susanne Schnyder, Organisationskommunikation, +41 44 447 41<br \/>\n67<\/p>\n<p>Greenpeace-Medientelefon, +41 44 447 41 11<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit fast 20 Jahren f\u00fchrt Greenpeace in Afrika Kampagnen gegen die Abholzung der Urw\u00e4lder und gegen die illegale Fischerei. 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