{"id":6513,"date":"2008-03-12T00:00:00","date_gmt":"2008-03-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6513\/die-allianz-stopp-atom-sagt-nein-zum-plan-von-atel-fuer-den-bau-eines-weiteren-akw-in-der-schweiz\/"},"modified":"2019-05-30T07:29:57","modified_gmt":"2019-05-30T05:29:57","slug":"die-allianz-stopp-atom-sagt-nein-zum-plan-von-atel-fuer-den-bau-eines-weiteren-akw-in-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6513\/die-allianz-stopp-atom-sagt-nein-zum-plan-von-atel-fuer-den-bau-eines-weiteren-akw-in-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Die Allianz Stopp Atom sagt NEIN zum Plan von Atel f\u00fcr den Bau eines weiteren AKW in der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Allianz Stopp Atom stellt sich gegen die Absicht von Atel, ein neues AKW zu bauen. Nach Axpo und BKW machte Atel gestern sein Vorhaben \u00f6ffentlich, beim Bund ein Rahmenbewilligungsgesuch f\u00fcr den Bau eines weiteren AKW einzureichen. Die Allianz Stopp Atom ist gegen den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz und wird gegen s\u00e4mtliche angek\u00fcndigten Rahmenbewilligungsgesuche das Referendum ergreifen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Gestern hat Atel seine Absicht f\u00fcr den Bau eines weiteren Atomkraftwerkes angemeldet. Damit stehen nun drei neue Atomkraftwerke in der Schweiz zur Diskussion. Denn auch Axpo und BKW wollen zusammen zwei neue Atomkraftwerke bauen. Die Allianz Stopp Atom ist gegen den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz und wird die nun insgesamt drei angek\u00fcndigten Rahmenbewilligungsgesuche mit einem Referendum bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Mit dem Bau drei neuer AKW w\u00fcrde die Stromerzeugung aus Atomkraft massiv erh\u00f6ht und der Stromverbrauch weiterhin unn\u00f6tig angekurbelt. Selbst in den Energieszenarien des Bundes gibt es aber keinen so hohen Bedarf an Atomstrom. Von einem blossen Ersatz der bestehenden Atomkraftwerksleistungen kann daher keine Rede sein. Es geht hier also nicht um die Deckung einer vorgeblichen so genannten \u00abStroml\u00fccke\u00bb, sondern um einen Konkurrenzkampf zwischen den grossen Stromkonzernen in der Schweiz.<\/p>\n<ul>\n<li>Atomenergie ist eine veraltete und unwirtschaftliche Technologie des letzten Jahrtausends und birgt ausserdem gewaltige Risiken.<\/li>\n<li>Atomenergie ist veraltet und un\u00f6konomisch. Mit der Investition in Atomenergie w\u00fcrden \u00fcber Jahrzehnte staatliche und privatwirtschaftliche Ressourcen an eine unzeitgem\u00e4sse Technologie gebunden und f\u00fcr Investitionen in erneuerbare Energien und mehr Strom-Effizienz, den Strom-Technologien mit echter Zukunft, fehlen.<\/li>\n<li>Atomenergie ist wirtschaftsfeindlich, da sie ohne staatliche Subventionen viel zu teuer w\u00e4re. Dies geht auch aus der aktuellen politischen Diskussion um die Revision des Kernenergiehaftpflichtgesetzes hervor, welche n\u00e4chste Woche im Nationalrat debattiert wird.<\/li>\n<li>Atomenergie ist gesundheitsgef\u00e4hrdend. Laut der ver\u00f6ffentlichten Studie der deutschen Strahlenschutzbeh\u00f6rde vom Dezember 2007 erkranken Kleinkinder, die in der N\u00e4he eines AKW wohnen, signifikant h\u00e4ufiger an Leuk\u00e4mie, als andere Kleinkinder.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Die Lagerung f\u00fcr nukleare Abf\u00e4lle ist nach wie vor ungel\u00f6st! Radioaktiver Abfall strahlt hunderttausende Jahre lang. Weltweit gibt es kein einziges Endlager. In Zwischenlagern platzierter Atomm\u00fcll stellt eine tickende Zeitbombe f\u00fcr nachkommende Generationen dar.<\/p>\n<p>Die Allianz Stopp Atom setzt auf die Zukunft und damit auf die umwelt- und sozialvertr\u00e4gliche Nutzung neuer erneuerbarer Energien und auf Stromeffizienz, die Energie-Strategien mit echtem Potenzial.<\/p>\n<p>Die Allianz Stopp Atom ist organisiert, und die Ressourcen stehen bereit. In ihr sind die wichtigsten Exponenten der Anti-AKW-Bewegung der Schweiz, Umweltorganisationen sowie Parteien und Interessengruppierungen, vertreten.<\/p>\n<p>Weitergehende Informationen zur Allianz Stopp Atom und zu Risiken und Gefahren der Atomenergie finden Sie auf der Website www.stoppatom.ch.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p>J\u00fcrg Buri, Pr\u00e4sident der Allianz Stopp Atom und Gesch\u00e4ftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung SES<\/p>\n<p>Telefon: 044 271 54 64<\/p>\n<p>Mobile: 078 627 84 14<\/p>\n<p>E-Mail: <a class=\"mail\" title=\"\u00d6ffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mail\" href=\"javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+kvfsh\/cvsjAfofshjftujguvoh\/di');\">juerg.buri(at)energiestiftung.ch<\/a><\/p>\n<p>Leo Scherer, Greenpeace Schweiz, Kampagne gegen Atomgefahren<\/p>\n<p>Mobile: 078 720 48 36<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Christian van Singer, Vorstand Allianz Stopp Atom und Pr\u00e4sident Sortir du nucl\u00e9aire<\/p>\n<p>Mobile: 078 793 61 78<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Allianz Stopp Atom stellt sich gegen die Absicht von Atel, ein neues AKW zu bauen. 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