{"id":6515,"date":"2008-03-04T00:00:00","date_gmt":"2008-03-03T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6515\/greenpeace-nominiert-in-genf-die-motoren-der-klimazerstoerung\/"},"modified":"2019-05-30T07:30:00","modified_gmt":"2019-05-30T05:30:00","slug":"greenpeace-nominiert-in-genf-die-motoren-der-klimazerstoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6515\/greenpeace-nominiert-in-genf-die-motoren-der-klimazerstoerung\/","title":{"rendered":"Greenpeace nominiert in Genf die \u00abMotoren der Klimazerst\u00f6rung\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><b>Bei der heutigen Er\u00f6ffnung des Genfer Autosalons umkreisten Greenpeace-Aktivisten mehrere ausgew\u00e4hlten Modelle und stellten dabei die Frage: \u00abWas ist ein gutes Auto?\u00bb Greenpeace brandmarkt die Autos als \u00abMotoren der Klimazerst\u00f6rung\u00bb und fordert Autohersteller, Politiker und \u00d6ffentlichkeit auf, sich zu \u00fcberlegen, was ein gutes Auto eigentlich ist, und in die Richtung einer Zukunft mit niedrigem Kohlendioxid-Ausstoss aufzubrechen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Genf. \u00abEin Jahrhundert lang hat uns die<br \/>\nAutoindustrie den Traum vom schnelleren, gr\u00f6sseren, schwereren Auto<br \/>\nverkauft. Mit der Klimakrise braucht das neue Jahrhundert einen<br \/>\nanderen Auto-Traum. Die Autoindustrie muss eine neue Antwort auf<br \/>\ndie Frage finden, was denn ein gutes Auto ist\u00bb, sagte<br \/>\nGreenpeace-Klimaexpertin Helen Perivier.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace ruft das Publikum zu einer<br \/>\nAbstimmung \u00fcber den ultimativen \u00abMotor der Klimazerst\u00f6rung\u00bb auf.<br \/>\nStimmen k\u00f6nnen auf der Website <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/klima\/verkehr\/waehle-das-schlimmste-auto\/\" title=\"\u00d6ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/goodcar<\/a><br \/>\nabgegeben werden, wo auch Informationen zu finden sind \u00fcber: den<br \/>\nVolvo 70F mit Flex-Fuel-Motor, den Renault Clio 2.0, den BMW 135i,<br \/>\nden VW Golf Plus Comfortline 1.4 sowie den Toyota Landcruiser 4.0<br \/>\nv6 Executive.<sup>1<\/sup><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Vor 12 Jahren wurde in der Schweiz eine<br \/>\nVereinbarung mit den Automobilimporteuren abgeschlossen, die bis<br \/>\n2008 eine Reduktion des Verbrauchs auf 6,4 Liter\/100km vorsah.<br \/>\nDiese wird klar verfehlt. Ebenfalls im 1996 haben die europ\u00e4ischen<br \/>\nAutobauer versprochen, die durchschnittlichen Emissionen bis<br \/>\n2008\/09 auf 140g CO<sub>2<\/sub>\/km herunterzubringen. Aber die<br \/>\nkohlenstoffarme Di\u00e4t, welche die Autobauer ihren Autos damals<br \/>\nverordnen wollten, wurde auch nie ernsthaft implementiert und ihre<br \/>\nVersprechungen haben sich lediglich als Taktik zur Verz\u00f6gerung<br \/>\nverbindlicher Normen erwiesen.<sup>2<\/sup><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Obwohl eine breitfl\u00e4chigere Nutzung bestehender<br \/>\nTechnologien und Ver\u00e4nderungen der Produktpalette in kurzer Zeit<br \/>\nenorm viel bewirken k\u00f6nnten, dr\u00fccken sich die Autohersteller<br \/>\nweiterhin vor ihrer Verantwortung. Verkehrsexperte Cyrill Studer<br \/>\ndazu: \u00abDie Schweiz muss heute Instrumente bestimmen, welche die<br \/>\nnotwendigen Effizienzziele garantieren. Der Autobranche wurden mit<br \/>\n12 Jahren zwei ganze Produktionszyklen zur Verf\u00fcgung gestellt, um<br \/>\ndas Problem selber zu l\u00f6sen &#8211; ohne Erfolg. Nun ist es an der<br \/>\nPolitik, endlich die F\u00fchrung zu \u00fcbernehmen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Greenpeace fordert die EU auf, eine ab 2012<br \/>\ng\u00fcltige Effizienznorm f\u00fcr den durchschnittlichen Benzinverbrauch<br \/>\nder gesamten Fahrzeugflotte von 120g CO<sub>2<\/sub> pro km<br \/>\nvorzuschreiben und diesen Wert bis 2020 auf 80g zu senken. Da die<br \/>\nAutohersteller nicht vorangegangen sind, um diesen Problemen zu<br \/>\nbegegnen, m\u00fcssen nun die Regierungen handeln, um entsprechende<br \/>\n\u00c4nderungen herbeizuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abDie Welt braucht nicht einfach Konzeptautos,<br \/>\nsie braucht eine sofortige Verringerung des Benzinverbrauchs<br \/>\nnormaler Autos. Die Autohersteller behaupten, sie w\u00fcrden eine<br \/>\nAuswahl anbieten, aber in Wirklichkeit verstecken sie sich bloss<br \/>\nhinter ein paar gr\u00fcnen Alibi-Modellen und schieben die Schuld auf<br \/>\ndie Autofahrer\u00bb, sagt die Greenpeace-Verkehrsexpertin Franziska<br \/>\nAchterberg.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Informationen unter <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/klima\/verkehr\/waehle-das-schlimmste-auto\/\" title=\"\u00d6ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/goodcar<\/a><br \/>\noder bei:<\/strong><\/p>\n<p>Cyrill Studer, Klima&amp;Verkehr-Kampagne, Greenpeace Schweiz\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0+ 41 44 447 41 13<\/p>\n<p>Natalie Favre, Pressesprecherin, Greenpeace Schweiz\u00a0\u00a0 \u00a0+41 44<br \/>\n447 41 73<\/p>\n<p>Victoria Wyatt, Leiterin Medienbeziehungen, Greenpeace Int.\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0+44 7801 212 970<\/p>\n<p>Franziska Achterberg, Verkehrs-Kampaignerin, Greenpeace Int.\u00a0\u00a0<br \/>\n\u00a0+32 498 362 403<\/p>\n<p>Helen Perivier, Klima-Kampaignerin, Greenpeace Int.\u00a0\u00a0 \u00a0+32 496<br \/>\n127 107<\/p>\n<p>Martin Lloyd, Pressesprecher, Greenpeace Int.\u00a0\u00a0 \u00a0+31 646 197<br \/>\n324<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Kontaktinformationen f\u00fcr Reporter, die<br \/>\nVideos, Fotos oder weitere Details zu dem Bericht<br \/>\nsuchen:<\/strong><\/p>\n<p>Fotos\u00a0\u00a0 \u00a0+ 31 629 00 11 62<\/p>\n<p>Videos\u00a0\u00a0 \u00a0+ 31 6 461 97 322<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Fussnoten<\/strong><\/p>\n<p><strong>1<\/strong> Die Nominierten auf <a href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/themen\/klima\/verkehr\/waehle-das-schlimmste-auto\/\" title=\"\u00d6ffnet einen internen Link im aktuellen Fenster\" target=\"_self\" class=\"internal-link\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/goodcar<\/a><\/p>\n<blockquote style=\"margin-bottom:0;margin-top:0;\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>BMW 135i:<\/strong> Der neue BMW ist<br \/>\nzwar ein kleines Auto, hat aber die Emissionen eines mittelgrossen<br \/>\nSUV, sogar trotz Verwendung von BMWs \u00abgr\u00fcner\u00bb Technologie<br \/>\neffizienter Dynamik.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-bottom:0;margin-top:0;\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>Renault Clio 2.0 16v:<\/strong> Ein<br \/>\nSportmodell f\u00fcr jede Wagenklasse mag ja ein Vermarktungstrick f\u00fcr<br \/>\nein etwas cooleres Image sein, kennzeichnet aber eine Industrie,<br \/>\ndie sich \u00fcber die Sucht nach Geschwindigkeit hinaus nichts<br \/>\nvorstellen kann.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-bottom:0;margin-top:0;\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>Toyota Landcruiser 4.0 v6<br \/>\nExecutive:<\/strong> Toyota redet von \u00abNull-Emissionen\u00bb und<br \/>\nvermarktet sich mit seinem \u00abgr\u00fcnen\u00bb Namen, das h\u00e4lt die Firma aber<br \/>\nnicht davon ab, SUVs wie diesen f\u00fcr st\u00e4dtische M\u00e4rkte zu<br \/>\nverkaufen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-bottom:0;margin-top:0;\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>VW Golf Plus Comfortline 1.4:<\/strong><br \/>\nDie FSI-Technologie von VW bringt mehr Motorkraft bei weniger<br \/>\nBenzinverbrauch. Warum ist sie dann nicht Standard bei grossen<br \/>\nWagen wie dem Golf, wo sie einen Riesenunterschied f\u00fcr die<br \/>\nEmissionen der ganzen Wagenflotte ausmachen k\u00f6nnte?<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote style=\"margin-bottom:0;margin-top:0;\">\n<p class=\"bodytext\"><strong>Volvo 70F 2.0 Kinetic:<\/strong><br \/>\nAngesichts der begrenzten Verf\u00fcgbarkeit nachhaltiger<br \/>\nBiokraftstoffe, die am besten f\u00fcr station\u00e4re Energieerzeugung<br \/>\neingesetzt werden, ist es an der Zeit, nicht mehr solche Autos als<br \/>\nverantwortungsvoll zu bezeichnen und zu f\u00f6rdern, sondern<br \/>\nstattdessen verbrauchs\u00e4rmere Autos auf den Markt zu bringen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><strong>2<\/strong> Die europ\u00e4ischen<br \/>\nAutohersteller hatten sich freiwillig verpflichtet, die<br \/>\ndurchschnittlichen Emissionen der gesamten Neuwagenflotte bis 2008<br \/>\nwieder auf 140g CO2\/km zu senken. Die japanischen und koreanischen<br \/>\nAutohersteller sollten dieses Niveau bis 2009 erreichen. Aber bis<br \/>\n2006 waren die durchschnittlichen Emissionen noch nicht unter 160g<br \/>\nCO<sub>2<\/sub>\/km gefallen. European Environment Agency, \u00abEurope&#8217;s<br \/>\nEnvironment \/ The Fourth Assessment\u00bb, 2007, SS. 314-315 <a href=\"http:\/\/reports.eea.europa.eu\/state_of_environment_report_2007_1\/en\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link in einem neuen Fenster\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/reports.eea.europa.eu\/state_of_environment_report_2007_1\/en<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der heutigen Er\u00f6ffnung des Genfer Autosalons umkreisten Greenpeace-Aktivisten mehrere ausgew\u00e4hlten Modelle und stellten dabei die Frage: \u00abWas ist ein gutes Auto?\u00bb Greenpeace brandmarkt die Autos als \u00abMotoren der Klimazerst\u00f6rung\u00bb&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6515","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6515\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6515"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6515"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}