{"id":65176,"date":"2021-03-16T12:45:23","date_gmt":"2021-03-16T11:45:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=65176"},"modified":"2022-07-26T09:43:53","modified_gmt":"2022-07-26T07:43:53","slug":"stillstand-statt-wandel-agrarlobby-setzt-sich-wieder-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/65176\/stillstand-statt-wandel-agrarlobby-setzt-sich-wieder-durch\/","title":{"rendered":"Stillstand statt Wandel: Agrarlobby setzt sich wieder durch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nun ist es definitiv: Die neue Agrarpolitik AP22+ ist gescheitert. Damit entscheidet sich eine Mehrheit im Parlament f\u00fcr Stillstand statt Wandel in der Landwirtschaft. Eine zukunftsf\u00e4hige, nachhaltige Landwirtschaft bleibt somit weiterhin aussen vor. Die Kosten f\u00fcr diese Vogel-Strauss-Politik tragen die Umwelt und die kommenden Generationen.<\/strong><\/p>\n<p>Unter dem Druck der Agrarlobby ist die gesamte Beratung der neuen Agrarpolitik 22+ sistiert worden. Damit ist die dringend notwendige Weiterentwicklung der Schweizer Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit auf Eis gelegt.<\/p>\n<p>Dadurch bleiben die Missst\u00e4nde wie beispielsweise die viel zu hohen Stickstoff-\u00dcbersch\u00fcsse durch Futtermittelimporte, die vielen staatlichen Anreize, welche f\u00fcr die Artenvielfalt sch\u00e4dlich sind oder die \u00dcbernutzung der B\u00f6den auf Jahre hinaus bestehen.<\/p>\n<p>Nur mit einer\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1624%26elqTrackId%3DBD8523A1CE9EBB76FCD7F7F2C87216DE%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892220210%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=PcruGhqHYZeDs7HJjj9C5RR7fz%2BnQj2gvNn6MCSxXic%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">standortangepassten Landwirtschaft<\/a>\u00a0gelingt es uns, hochwertige Produkte zu produzieren sowie gleichzeitig die nat\u00fcrlichen Ressourcen zu schonen und die Artenvielfalt zu erhalten.<\/p>\n<p>Zitate:\u00a0Eva Wyss, Projektleiterin Landwirtschaft vom WWF Schweiz:<em>\u201cEs ist m\u00f6glich, die Umwelt zu sch\u00fctzen UND unsere Bev\u00f6lkerung mit qualitativ hochstehenden Lebensmitteln zu versorgen. Daf\u00fcr braucht es aber die passenden politischen Rahmenbedingungen.\u201d\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Alexandra Gavilano, Projektleiterin Landwirtschaft bei Greenpeace Schweiz:<em>\u201cDie Verwaltung hat mehrere Jahre lang an der AP22+ gearbeitet sowie eine Vernehmlassung durchgef\u00fchrt und unz\u00e4hlige Workshops abgehalten. Alles f\u00fcr den Papierkorb.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Patrik Peyer, Projektleiter Landwirtschaft bei BirdLife Schweiz:<em>\u201cArtikel 104a der Bundesverfassung verlangt eine standortangepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion. Schaffen wir endlich die Voraussetzungen daf\u00fcr!\u201d<\/em><\/p>\n<p>Marcel Liner, Verantwortlicher Agrarpolitik bei Pro Natura:<em>\u201cDie Parlamentsmehrheit tut, als k\u00f6nne man rasant aussterbende Arten und verarmende Lebensr\u00e4ume im Kulturland einfach ignorieren. Die Politik foutiert sich offensichtlich um die Verantwortung des Landwirtschaftssektors im Kampf gegen die Biodiversit\u00e4tskrise.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit der Sistierung der AP22+ hat sich die Agrarlobby im Parlament durchgesetzt. Dies erstaunt, denn in der Vernehmlassung war die\u00a0neue Agrarpolitik von SVP-Bundesrat Guy Parmelin breit abgest\u00fctzt: Die Kantone, Bio Suisse, IP Suisse, die Schweizer Milchproduzenten, Economiesuisse, FDP, SP, GLP, BDP und Gr\u00fcne sowie die IG Detailhandel sprachen sich daf\u00fcr aus.<\/p>\n<p>Sie alle forderten Fortschritt statt Stillstand in der Landwirtschaft. Denn angesichts der Missst\u00e4nde in der Landwirtschaft ist ein Wandel dringend n\u00f6tig: Keines der\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1623%26elqTrackId%3DE26FA8EB70A19006B12404CCE04B3C2A%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892230169%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=QbbmY2VIJ6PBIMtt5BuKpebnOjqSYNh6mYgTUy6Tyao%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">13 Umweltziele f\u00fcr die Landwirtschaft<\/a>\u00a0wird erreicht, es gibt viele\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1622%26elqTrackId%3D0945A57374A416AB5466027764B9EB6A%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892230169%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=nvEDfzif2Y79sxWy8FXjcfspFwkrq9z6VTJOSoVhdfw%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">staatliche Anreize, die f\u00fcr die Artenvielfalt sch\u00e4dlich<\/a>\u00a0sind und die\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1621%26elqTrackId%3D6DF376ABC60439211D7AB5B325C2981E%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892230169%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=YN7rPtQxIXAu2CFpS52wJdLogwzHXVLSeJg2OZGbeiI%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">sehr intensive Bewirtschaftung der B\u00f6den gef\u00e4hrdet die Versorgungssicherheit<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Ein Schlag ins Gesicht der Bev\u00f6lkerung<\/strong><br \/>\nDass die AP22+ nicht zur parlamentarischen Debatte gestellt wird, ist ein Schlag ins Gesicht der Bev\u00f6lkerung, welche sich laut Umfragen eine umweltfreundlichere Landwirtschaft w\u00fcnscht und zu finanzieren bereit ist. Der Entscheid dient lediglich dem Agrobusiness, das vom heutigen System profitiert und es mit allen Mitteln verteidigt &#8211; Leidtragende sind die Konsumentinnen und Konsumenten, progressive ProduzentInnen-Organisationen und die Natur.<\/p>\n<p><strong>Weitere Beispiele, welche die Blockadehaltung der Agrarlobby illustrieren:<\/strong><\/p>\n<p>Die neue Agrarpolitik AP22+ wurde soeben sistiert. Dadurch wird im Parlament ein Agrarreformstillstand geschaffen. Mit der Sistierung wurden vorgesehene und notwendige Massnahmen gekippt, noch bevor sie im Rahmen der demokratischen Parlamentsdebatte \u00fcberhaupt behandelt wurden. Die aktuelle Agrarpolitik mit ihren vielen Fehlanreizen, die wir mit unseren Steuern finanzieren, bleibt bestehen.<\/p>\n<p>Das Massnahmenpaket, das der Bundesrat im Rahmen der AP22+ als Alternative zu den beiden Pestizid-Initiativen vorgeschlagen hat (siehe Kapitel 4.2.2 (Seite 62) der\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1620%26elqTrackId%3D17BD69A9E23501E765D3113A5D29ADEC%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892240116%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=k3ZRirbiJa1dLzMTzVlmSvead1XoxVMhs4%2FEcORG5BU%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Botschaft<\/a>), wird mit der Sistierung der AP22+ ebenfalls ad acta gelegt.<\/p>\n<p>Die Trinkwasserinitiative sowie die Initiative f\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide wurden ohne Gegenvorschlag von beiden R\u00e4ten abgelehnt.<\/p>\n<p>Im Rahmen der\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1619%26elqTrackId%3D6BEC6CFCA08660ADBA6CAB9D9E11B6BF%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892240116%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=cKupAn6pQvLZsOj8pWGqOMrXZZceiCy3OE9zZzcMrpE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">parlamentarischen Initiative \u00abDas Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\u00bb<\/a> hat die Agrarlobby auf Abschw\u00e4chungen hingewirkt, sodass diese nun zahnlos daherkommt:<\/p>\n<ul>\n<li>es werden keine Ziele f\u00fcr weniger Stickstoff- und Phosphor\u00fcbersch\u00fcsse festgehalten;<\/li>\n<li>keine Konsequenzen sind vorgesehen, wenn der Absenkpfad N\u00e4hrstoffe nicht umgesetzt wird;<\/li>\n<li>vollst\u00e4ndige Transparenz bei der N\u00e4hrstofflieferungen wurde abgelehnt;<\/li>\n<li>es ist keine Lenkungsabgabe geplant, falls die Ziele des Absenkpfads f\u00fcr Pestizidrisiken nicht erreicht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit der Annahme der\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1618%26elqTrackId%3DF166D24AC741BF83CF273E9D35C6EB44%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892250069%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=ybvlE9IVgj1FDQEQ9MimzrpXMKFSIHv7PJw8m1MLof8%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Motion zur Anpassung der Suisse-Bilanz<\/a>\u00a0vom St\u00e4nderat wird die Massnahme gestrichen, welche am st\u00e4rksten zur Reduktion der massiven und gesetzeswidrigen Stickstoff- und Phosphor\u00fcbersch\u00fcsse h\u00e4tte beitragen k\u00f6nnen (Quelle: BR-Bericht Seite 22).<\/p>\n<p>Mit der Annahme der\u00a0<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1617%26elqTrackId%3DA485903744DBF0935ADC148C0A7752B0%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892250069%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=HA35GOZ9LRwpCrjQyW1SjnnotNSVL%2FSbr6RAN4k8fEE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Motion zur Streichung des Obligatoriums f\u00fcr<\/a> <a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1617%26elqTrackId%3DA485903744DBF0935ADC148C0A7752B0%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892250069%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=HA35GOZ9LRwpCrjQyW1SjnnotNSVL%2FSbr6RAN4k8fEE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Emissionsmindernde Ausbringverfahren<\/a>\u00a0vom St\u00e4nderat wird die Massnahme gestrichen, die am zweitst\u00e4rksten zur Reduktion der Stickstoff-\u00dcbersch\u00fcsse beitragen k\u00f6nnte (Quelle:\u00a0<a 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href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1615%26elqTrackId%3D91F87D730ADA0ECC2ACA86D82DD50994%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892260024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=ORwOn1pSnl3%2Fd6hgbRmi7iW4K5kBSMdjludx%2FEf35ys%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Motion zur Verkleinerung der Gew\u00e4sserr\u00e4ume<\/a>\u00a0wird die Landwirtschaft weiter intensiviert auf Kosten der Natur. Der Schutz unserer Gew\u00e4sser ist bei weitem nicht ausreichend.<\/p>\n<p>Die Gesamtschau zur mittelfristigen Weiterentwicklung der Agrarpolitik des Bundesrates wurde im Jahr 2018 von einer Mehrheit im Parlament mit der Begr\u00fcndung zur\u00fcckgewiesen, sie sei \u00abzu freihandelsfreundlich\u00bb, verbunden mit der Forderung, der Bund solle sich auf die Schweiz\u00a0\u00a0konzentrieren (&#171;<a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1614%26elqTrackId%3D45866F20E7CC17EB148A4B53246D9DDE%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892260024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=tutoFiSBYn%2FrmATFMcocwtKbTUh7C6DI4EXnUyK%2FOZE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Von der<\/a> <a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1614%26elqTrackId%3D45866F20E7CC17EB148A4B53246D9DDE%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892260024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=tutoFiSBYn%2FrmATFMcocwtKbTUh7C6DI4EXnUyK%2FOZE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Integration einer internationalen Komponente (im Bericht S. 52-59) in die n\u00e4chste<\/a> <a href=\"https:\/\/eur03.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fapp.news.wwf.ch%2Fe%2Fer%3Futm_campaign%3D20210316_MM_AP22NR_de%26utm_medium%3Demail%26utm_source%3DEloqua%26s%3D1121847063%26lid%3D1614%26elqTrackId%3D45866F20E7CC17EB148A4B53246D9DDE%26elq%3D9a4eb543c5164ef09e4bc68a42de9243%26elqaid%3D1446%26elqat%3D1&amp;data=04%7C01%7Cmedienstelle%40wwf.ch%7C3d05477907e743e9b1e208d8e86a9b8c%7Ca5404017c3d345778b224b3762eb42df%7C0%7C0%7C637514891892260024%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000&amp;sdata=tutoFiSBYn%2FrmATFMcocwtKbTUh7C6DI4EXnUyK%2FOZE%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Agrarreform ist abzusehen<\/a>&#171;). Jetzt soll mit der Sistierung der Agrarpolitik genau das Gegenteil passieren und der Bund ist aufgefordert, wieder eine umfassendere Agrarpolitik vorzulegen. Dies ist ein unn\u00f6tiger Leerlauf und zeugt auch von einer Geringsch\u00e4tzung gegen\u00fcber der Arbeit der Verwaltung und einer hohen Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber den Kosten solcher Extrarunden.<\/p>\n<p><strong>Kontakt<\/strong><\/p>\n<p>Oc\u00e9ane Dayer, Verantwortliche Politik, WWF Schweiz,\u00a0<a href=\"mailto:oceane.dayer@wwf.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">oceane.dayer@wwf.ch<\/a>, 076 615 71 70<br \/>\nMarcel Liner, Verantwortlicher Agrarpolitik, Pro Natura,\u00a0<a href=\"mailto:marcel.liner@pronatura.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">marcel.liner@pronatura.ch<\/a>, 061 317 92 40<br \/>\nAlexandra Gavilano, Projektleiterin Landwirtschaft und Klima, Greenpeace Schweiz, <a href=\"mailto:alexandra.gavilano@greenpeace.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">alexandra.gavilano@greenpeace.org<\/a>, +41 44 447 41 38<br \/>\nPatrik Peyer, Projektleiter Landwirtschaft, BirdLife Schweiz,\u00a0<a href=\"mailto:patrik.peyer@birdlife.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">patrik.peyer@birdlife.ch<\/a>, 079 810 04 80<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es definitiv: Die neue Agrarpolitik AP22+ ist gescheitert. Damit entscheidet sich eine Mehrheit im Parlament f\u00fcr Stillstand statt Wandel in der Landwirtschaft. <\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":65180,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[33],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-65176","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-ernaehrung","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65176"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65176\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65180"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65176"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65176"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65176"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=65176"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=65176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}