{"id":6533,"date":"2008-02-06T00:00:00","date_gmt":"2008-02-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6533\/gentech-freisetzungen-sie-kennen-nur-teilweise-was-sie-bewilligen\/"},"modified":"2019-05-30T07:30:30","modified_gmt":"2019-05-30T05:30:30","slug":"gentech-freisetzungen-sie-kennen-nur-teilweise-was-sie-bewilligen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6533\/gentech-freisetzungen-sie-kennen-nur-teilweise-was-sie-bewilligen\/","title":{"rendered":"Gentech-Freisetzungen: Sie kennen nur teilweise was sie bewilligen!"},"content":{"rendered":"<p><b>Greenpeace-Aufsichtsbeschwerde gegen BAFU-Entscheid<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Bern. <strong>Heute hat das Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nUmwelt BAFU bekannt gegeben, dass es an seinem Entscheid vom 3.<br \/>\nSeptember gr\u00f6sstenteils festh\u00e4lt. Somit erhielten die Universit\u00e4t<br \/>\nZ\u00fcrich und die ETH gr\u00fcnes Licht f\u00fcr ihre Gentech-Experimente in<br \/>\nZ\u00fcrich-Reckenholz. In Pully\/VD ist nach wie vor eine Einsprache<br \/>\nh\u00e4ngig. Die ungen\u00fcgend \u00fcberpr\u00fcften Gentech-Konstrukte sind ein<br \/>\nunn\u00f6tiges Risiko f\u00fcr die Umwelt. Greenpeace Schweiz ist \u00fcber diesen<br \/>\nEntscheid emp\u00f6rt und erstellt in den n\u00e4chsten 30 Tagen eine<br \/>\nAufsichtsbeschwerde.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die heute vom BAFU definitiv erteilte<br \/>\nBewilligung basiert auf \u00e4usserst l\u00fcckenhaften Informationen. Bei<br \/>\nder Einreichung der Gesuche im letzten Mai fehlten wichtige Daten.<br \/>\nUnd einzelne Gentech-Linien waren zu diesem Zeitpunkt noch gar<br \/>\nnicht entwickelt. Im Gentechnikgesetz ist jedoch genau<br \/>\nfestgeschrieben, was ein Gesuch beinhalten muss, damit die Beh\u00f6rde<br \/>\n\u00fcberhaupt Entscheide treffen kann. So m\u00fcssen molekulare Daten der<br \/>\nzu bewilligenden Gentech-Pflanze vorliegen, und es muss gezeigt<br \/>\nwerden, ob toxische, allergieausl\u00f6sende und andere sch\u00e4dliche<br \/>\nAuswirkungen auf die Gesundheit von Mensch oder Tier zu erwarten<br \/>\nsind.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Anstatt die Gesuche zur\u00fcckzuweisen hat das BAFU<br \/>\nam 3. September dann aber eine Bewilligung erteilt &#8211; mit minimaler<br \/>\nFrist zur Nachlieferung fehlender substanzieller Daten. Zwar d\u00fcrfen<br \/>\njetzt nicht alle Gentech-Linien ausges\u00e4t werden. Stossend am<br \/>\nheutigen Entscheid ist aber, dass f\u00fcr die noch immer fehlenden<br \/>\nDaten eine weitere Fristverl\u00e4ngerung gew\u00e4hrt wird, anstatt die<br \/>\nBewilligungen konsequenterweise zur\u00fcckzuziehen. Wie kann denn die<br \/>\nSicherheit oder Sch\u00e4dlichkeit eines Gentech-Konstrukts beurteilt<br \/>\nwerden, von dem noch immer keine Daten vorliegen?<\/p>\n<p><strong>Mit dem Entscheid von heute wird ein bedenklicher<br \/>\nPr\u00e4zedenzfall geschaffen. \u00abEigentlich m\u00fcsste das Gesetz den Umgang<br \/>\nmit Gentech-Pflanzen regeln. In diesem Fall scheint aber<br \/>\npolitischer Druck das Tempo und die Genauigkeit des<br \/>\nBewilligungsverfahrens diktiert zu haben. Das ist skandal\u00f6s\u00bb, sagt<br \/>\nMarianne K\u00fcnzle von Greenpeace Schweiz. Die Umweltorganisation wird<br \/>\nin den n\u00e4chsten 30 Tagen eine Aufsichtsbeschwerde, adressiert an<br \/>\nUVEK-Vorsteher Moritz Leuenberger, einreichen.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Informationen bei:<\/strong><\/p>\n<p>Marianne K\u00fcnzle, Genschutz-Kampagne Greenpeace Schweiz 079 410<br \/>\n76 48<\/p>\n<p>Greenpeace-Medienabteilung 044 447 41 11<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace-Aufsichtsbeschwerde gegen BAFU-Entscheid Bern. Heute hat das Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU bekannt gegeben, dass es an seinem Entscheid vom 3. September gr\u00f6sstenteils festh\u00e4lt. 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