{"id":65581,"date":"2021-03-24T10:30:00","date_gmt":"2021-03-24T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=65581"},"modified":"2021-03-24T10:37:23","modified_gmt":"2021-03-24T09:37:23","slug":"lancierung-2xja-kampagne-schu%cc%88tze-wasser-boden-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/65581\/lancierung-2xja-kampagne-schu%cc%88tze-wasser-boden-gesundheit\/","title":{"rendered":"Lancierung 2xJa-Kampagne: \u00abSchu\u0308tze Wasser, Boden &#038; Gesundheit\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Heute lanciert eine breite Tr\u00e4gerschaft unter Mitwirkung der Bev\u00f6lkerung eine landesweite 2xJa-Kampagne zu den Initiativen f\u00fcr sauberes Trinkwasser und f\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Die Initiativen zeigen m\u00f6gliche Wege auf, wie den grossen Herausforderungen der heutigen Landwirtschaft begegnet werden kann. Sie bieten die n\u00f6tigen \u00dcbergangsfristen und die Planungssicherheit, um eine soziale und naturnahe Schweizer Landwirtschaft zu gestalten, von der alle profitieren, nicht nur das Agrobusiness.<\/strong><\/p>\n\n<p>Am 13. Juni 2021 hat die Schweizer Stimmbev\u00f6lkerung die Chance, die Weichen zu stellen: In Richtung eines zukunftsf\u00e4higen, \u00f6kologischen Wandels, intakter Natur und gesunder Lebensmittel &#8211; oder aber in Richtung weiterer Verschmutzung unserer Gew\u00e4sser und unserer B\u00f6den. Die Initiative f\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide und die Trinkwasserinitiative haben gemeinsame Ziele mit unterschiedlicher Herangehensweise: die Umwelt zu schonen, die Insekten- und Artenvielfalt allgemein zu f\u00f6rdern und die Produktion von gesunden Lebensmitteln heute und in Zukunft sicherzustellen. Beide Initiativen wollen eine Landwirtschaft f\u00fcr B\u00e4uerinnen und Bauern, f\u00fcr die Umwelt, f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und f\u00fcr Konsumierende.<\/p>\n\n<p><strong>Stopp der Belastung mit Pestiziden, \u00fcberm\u00e4ssigem Antibiotikaeinsatz und \u00dcberd\u00fcngung<\/strong><br>Das Parlament hat die Reform der Schweizer Agrarpolitik sistiert und damit die Entwicklung einer \u00f6kologischeren und ges\u00fcnderen Landwirtschaft auf Jahre hinaus blockiert. Die beiden Initiativen sind ein n\u00f6tiger Schritt vorw\u00e4rts. Mit einem zweifachen Ja w\u00fcrde die Umwelt kaum mehr mit giftigen Pestiziden belastet, der \u00fcberm\u00e4ssige Einsatz von Antibiotika gestoppt und die \u00dcberd\u00fcngung gebremst.<\/p>\n\n<p>Die beiden Initiativen bieten die M\u00f6glichkeit, Wissenschaft, Forschung und Praxis w\u00e4hrend den Umstellungszeiten von 8 und 10 Jahren an die bevorstehenden Ver\u00e4nderungen anzupassen. Ob mit oder ohne Initiativen: Die intensive Landwirtschaft steht unter Zugzwang. Die Folgen von Insektensterben, Wasserverschmutzung, Verlust der Bodenfruchtbarkeit und der fortschreitende Verlust von naturnahen Lebensr\u00e4umen verursachen enorme Kosten, die Anpassungen bedingen. Weiter wie bisher mit der Agrarpolitik ist f\u00fcr unsere Gesellschaft keine Option.<\/p>\n\n<p><strong>Planungssicherheit schaffen<\/strong><br>Das Verst\u00e4ndnis der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber dem Einsatz von Pestiziden und deren R\u00fcckst\u00e4nden in Trinkwasser und Lebensmitteln sinkt. Auch Konzerne wie Syngenta rechnen damit, dass in zehn Jahren massiv weniger Pestizide verwendet werden als heute. Die Initiativen schaffen Planungssicherheit und erm\u00f6glichen mit den jeweils langen \u00dcbergangsfristen (8-10 Jahre) einen sozialvertr\u00e4glichen Wandel, der alle mitnimmt und gen\u00fcgend Zeit l\u00e4sst, sich an die neuen Umst\u00e4nde anzupassen.<\/p>\n\n<p><strong>Kampagne 2xJa<\/strong><br>Deshalb lanciert heute ein breites Komitee die 2xJa-Kampagne zu den Initiativen f\u00fcr sauberes Trinkwasser und f\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. Tr\u00e4ger der 2xJa-Kampagne sind Pro Natura, \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr Umweltschutz, Greenpeace, WWF Schweiz, Aqua Viva, BirdLife Schweiz und der Schweizerische Fischerei-Verband.<\/p>\n\n<p>Die 2xJa-Kampagnenseite, Bildmaterial und Informationen sind zu finden unter <a href=\"http:\/\/www.2xja.ch\">www.2xja.ch<\/a>.<\/p>\n\n<p><strong>Statements:<\/strong><\/p>\n\n<p><strong>\u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr Umweltschutz<\/strong><br>Dr. med. Bernhard Aufdereggen, Pr\u00e4sident \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr Umweltschutz (AefU): \u00abPestizide finden sich inzwischen \u00fcberall: Im Trinkwasser, in den Nahrungsmitteln und selbst in der Luft, die wir atmen. Darum stimme ich als Arzt 2xJa f\u00fcr unsere Gesundheit.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Aqua Viva<\/strong><br>Martina Munz, Nationalr\u00e4tin und Vizepr\u00e4sidentin Aqua Viva: \u00abUm die Artenvielfalt in und an den Gew\u00e4ssern zu erhalten, m\u00fcssen wir deren zunehmende Belastung mit Pestiziden und D\u00fcngemitteln endlich stoppen. 2xJa f\u00fcr lebendige Gew\u00e4sser!\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>BirdLife Schweiz<\/strong><br>Raffael Ay\u00e9, Gesch\u00e4ftsleiter BirdLife Schweiz: \u00abParlament und Beh\u00f6rden verschleppen auf Druck der Agrarlobby notwendige Reformen in der Landwirtschaftspolitik seit Jahren. Ein doppeltes Ja f\u00fcr die Pestizidinitiativen am 13. Juni gibt dem Gesetzgeber den Auftrag, in den Bereichen Pestizide, N\u00e4hrstoff\u00fcbersch\u00fcsse und F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t konkrete Verbesserungen an die Hand zu nehmen.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Greenpeace Schweiz<\/strong><br>Alexandra Gavilano, Projektleiterin Landwirtschaft und Klima, Greenpeace Schweiz: \u00abDie Klimakrise und das sechste Artensterben sind in vollem Gang. Eine an den Standort Schweiz angepasste Landwirtschaft ist dringend notwendig, um auch in Zukunft resilient und nachhaltig wirtschaften zu k\u00f6nnen. Da die Politik zu wenig und zu langsam agiert, kann die Stimmbev\u00f6lkerung das Heft selbst in die Hand nehmen und am 13. Juni 2xJa stimmen!\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>Pro Natura<\/strong><br>Sarah Pearson Perret, Secr\u00e9taire romande und Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung: \u00abPestizide sch\u00e4digen die Biodiversit\u00e4t im Kulturland und im Wasser. Darunter leiden Tiere, Pflanzen und ganze \u00d6kosysteme. Fehlt zum Beispiel in einem Gew\u00e4sser wegen zu vieler Pestizide der Bachflohkrebs, so haben Enten, Bachforellen, Wasseramseln sowie unz\u00e4hlige Fisch- und Vogelarten weniger zu fressen. Pro Natura ist \u00fcberzeugt: Die Biodiversit\u00e4t in der Schweiz braucht die beiden Initiativen.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>WWF Schweiz<\/strong><br>Eva Wyss, Projektleiterin Landwirtschaft: \u00abDie Politik wirkt blockierend und unterst\u00fctzt fortschrittliche Bauern und B\u00e4uerinnen nicht genug. Deshalb braucht es den Weg der Initiativen.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>SFV-FSP Schweizerischer Fischerei-Verband<\/strong>                                                                  Roberto Zanetti, St\u00e4nderat und Zentralpr\u00e4sident SFV: \u00abSauberes Wasser ist die Voraussetzung f\u00fcr eine intakte Umwelt und ein gesundes Leben. Das Parlament hat es verpasst, zeitgerecht ein wirksames Gegenprojekt auszuarbeiten. Deshalb 2xJa.\u00bb<\/p>\n\n<p><strong>F\u00fcr R\u00fcckfragen und Interviews<\/strong><br>Medienstelle 2xJa, Philipp Sicher, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schweizerischer Fischerei-Verband,    +41 79 218 59 21, <a href=\"mailto:p.sicher@skf-cscp.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">p.sicher@skf-cscp.ch<\/a><\/p>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abSchu\u0308tze Wasser, Boden &#038; Gesundheit\u00bb: Heute lanciert eine breite Tr\u00e4gerschaft unter Mitwirkung der Bev\u00f6lkerung eine landesweite 2xJa-Kampagne zu den Initiativen f\u00fcr sauberes Trinkwasser und f\u00fcr eine Schweiz ohne synthetische Pestizide. <\/p>\n","protected":false},"author":35,"featured_media":65582,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"not set","p4_local_project":"not set","p4_basket_name":"not set","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[33],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-65581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-ernaehrung","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/35"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65581"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65581\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65581"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=65581"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=65581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}