{"id":6565,"date":"2007-10-12T00:00:00","date_gmt":"2007-10-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6565\/cvp-mehr-klimaschutz-statt-heisse-luft\/"},"modified":"2019-05-30T07:31:55","modified_gmt":"2019-05-30T05:31:55","slug":"cvp-mehr-klimaschutz-statt-heisse-luft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6565\/cvp-mehr-klimaschutz-statt-heisse-luft\/","title":{"rendered":"CVP: Mehr Klimaschutz statt heisse Luft!"},"content":{"rendered":"<p><b>Die CVP Schweiz r\u00fchmt sich als \u00abdie b\u00fcrgerliche Partei f\u00fcr Umweltschutz\u00bb. Den Tatbeweis daf\u00fcr ist die Partei bisher jedoch schuldig geblieben: Sie hat ihr eigenes Wahlversprechen in Sachen Klimaschutz bereits gebrochen, und den Klimavertrag haben nur zwei der wieder antretenden Kandidaten unterzeichnet. Das ist entt\u00e4uschend. Kurz vor den Wahlen erinnerte Greenpeace Schweiz die CVP heute einmal mehr daran, dass echter Klimaschutz Not tut.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Z\u00fcrich. \u00abMehr Klimaschutz statt heisse Luft!\u00bb<br \/>\nstand auf dem Banner, mit dem Greenpeace-Aktivisten die<br \/>\nCVP-Vertreterinnen beim Kultur-Casino in Bern erwarteten. Die<br \/>\nUmweltorganisation erinnerte daran, dass wirksamer Klimaschutz<br \/>\nechte Taten braucht. Welche dies sind, steht im Klimavertrag von<br \/>\nGreenpeace: Minus 30% CO<sub>2<\/sub> bis 2020, Energieeffizienz,<br \/>\nF\u00f6rderung neuer erneuerbarer Energien, eine dynamische<br \/>\nLenkungsabgabe auf nicht erneuerbaren Energietr\u00e4gern, Verminderung<br \/>\nder Abh\u00e4ngigkeit von nicht erneuerbaren Energietr\u00e4gern und<br \/>\nVermeidung von Risikotechnologien wie der Atomenergie.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Von den 25 wieder kandidierenden CVP-Politikern<br \/>\nunterschrieben nur Kathy Riklin\/ZH und Meinrado Robbiani\/TI den<br \/>\nKlimavertrag. Dies nachdem Greenpeace mit zahlreichen wieder<br \/>\nKandidierenden der CVP einen Wahlherbst lang wiederholt in<br \/>\npers\u00f6nlichem Kontakt war. An Wahlveranstaltungen pr\u00e4sentierte die<br \/>\nUmweltorganisation gemeinsam mit Jugendlichen eine Auswahl aus \u00fcber<br \/>\n7000 Klima-Botschaften, die Kinder und Jugendliche an die Politiker<br \/>\nadressiert hatten. In pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen zeigte man den<br \/>\nKandidatinnen die klimawissenschaftlichen Fakten und den dringenden<br \/>\nHandlungsbedarf in der kommenden Legislatur auf.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dass die CVP eine wenig verl\u00e4ssliche<br \/>\nVerfechterin von echtem Klimaschutz ist, hat die Partei Mitte<br \/>\nSeptember gezeigt, als sie ein CO<sub>2<\/sub>-Reduktionsziel von<br \/>\n20% bis 2020 beschloss &#8211; ohne von der Erinnerung geplagt zu werden,<br \/>\ndass dieselben Delegierten knappe sechs Monate vorher in ihrem<br \/>\n\u00abWahlvertrag 07\u00bb ein Reduktionsziel von 30% festgelegt hatten. Mit<br \/>\nihrem kurzen Ged\u00e4chtnis und ihrer Weigerung, verbindliche Zusagen<br \/>\neinzugehen, disqualifiziert sich die selbst ernannte<br \/>\nKlimaschutz-Partei selbst. Greenpeace fordert von der CVP eine<br \/>\nErkl\u00e4rung zu ihrer unentschlossenen Klimapolitik, die verkennt,<br \/>\ndass die Schweiz vom Klimawandel besonders betroffen ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es gibt bei diesen Wahlen die M\u00f6glichkeit,<br \/>\nechte Klimasch\u00fctzer zu w\u00e4hlen. Greenpeace hofft, dass die<br \/>\nW\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler am 21. Oktober diese Chance nutzen. Die<br \/>\nNamen der Kandidatinnen, denen Klimaschutz wirklich am Herzen liegt<br \/>\nund nicht nur dem Wahlkampfvokabular dient, ver\u00f6ffentlicht<br \/>\nGreenpeace in der heutigen Ausgabe von Le Temps sowie in der<br \/>\nSonntagszeitung und der NZZ am Sonntag.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Informationen oder<br \/>\nbei:<\/strong><\/p>\n<p>Alexander Hauri, Klimakampagne Greenpeace Schweiz\u00a0\u00a0 \u00a0079 399 60<br \/>\n61<\/p>\n<p>Natalie Favre, Pressesprecherin\u00a0\u00a0 \u00a0076 491 25 26<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Folgende wieder kandidierende<br \/>\nCVP-PolitikerInnen wurden mehrmals angefragt, den Klimavertrag zu<br \/>\nunterschreiben.<\/p>\n<ul>\n<li>Humbel N\u00e4f Ruth, AG<\/li>\n<li>de Buman Dominique, FR<\/li>\n<li>Meyer Th\u00e9r\u00e8se, FR<\/li>\n<li>Brun Franz, LU<\/li>\n<li>Amherd Viola, VS<\/li>\n<li>Chevrier Maurice, VS<\/li>\n<li>Darbellay Christophe, VS<\/li>\n<li>Riklin Kathy, ZH<\/li>\n<li>Hochreutener Norbert, BE<\/li>\n<li>Glanzmann-Hunkeler Ida, LU<\/li>\n<li>Lustenberger Ruedi, LU<\/li>\n<li>Bader Elvira, SO<\/li>\n<li>Zemp Markus, AG<\/li>\n<li>Hany Urs, ZH<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Von der CVP unterschrieben<br \/>\nhaben:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kathy Riklin, ZH<\/li>\n<li>Meinrado Robbiani, TI<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CVP Schweiz r\u00fchmt sich als \u00abdie b\u00fcrgerliche Partei f\u00fcr Umweltschutz\u00bb. 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