{"id":6589,"date":"2007-06-25T00:00:00","date_gmt":"2007-06-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/6589\/das-umweltrating-ch-vor-den-wahlen-2007\/"},"modified":"2019-05-30T07:32:34","modified_gmt":"2019-05-30T05:32:34","slug":"das-umweltrating-ch-vor-den-wahlen-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/6589\/das-umweltrating-ch-vor-den-wahlen-2007\/","title":{"rendered":"Das Umweltrating.ch vor den Wahlen 2007"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Umweltorganisationen nehmen Nationalratskandidaten unter die Lupe<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Wer setzt sich f\u00fcr den Klimaschutz ein?<br \/>\nUnd wer blockiert Umweltanliegen? Die Umweltorganisationen haben<br \/>\ndas Abstimmungsverhalten der wiederkandidierenden Nationalr\u00e4tinnen<br \/>\nund Nationalr\u00e4te unter die Lupe genommen. Das Rating hilft den<br \/>\nW\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern aller Parteien, die Kandidierenden auf ihre<br \/>\nWahlliste zu setzen, die sich f\u00fcr Umweltanliegen einsetzen. Dass es<br \/>\ndringend n\u00f6tig ist, mehr UmweltpolitikerInnen ins Parlament zu<br \/>\nw\u00e4hlen, zeigt die Legislaturbilanz von Greenpeace, Pro Natura, VCS,<br \/>\nWWF und der Schweizerischen Energie-Stiftung.<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Legislatur haben die Umweltorganisationen<br \/>\naufgezeigt, was es braucht, damit die Schweiz das in der Verfassung<br \/>\nverankerte Ziel der Nachhaltigkeit erf\u00fcllen kann. Passiert ist von<br \/>\nalledem inzwischen so gut wie nichts: Die Treibhausgasemissionen<br \/>\nsind heute in etwa genauso hoch wie 1990. \u00abAnstelle endlich eine<br \/>\nverbindliche CO2-Abgabe auf Treibstoffen zu realisieren, setzte die<br \/>\nMehrheit von 97 Parlamentarier\/innen vor einigen Tagen auf die<br \/>\nWiedereinf\u00fchrung von Formel 1 Rennen in der Schweiz\u00bb, sagt Adrian<br \/>\nSchmid, Leiter Politik des VCS. Der Landverbrauch und Artenschwund<br \/>\nschreiten von der Politik ungebremst in schwindelerregendem Tempo<br \/>\nvoran. \u00abVon einem reichen Land wie der Schweiz kann man in Sachen<br \/>\nUmweltschutz heute mehr verlangen\u00bb, stellt der WWF-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<br \/>\nHans-Peter Fricker fest. Die vier grossen in der Kontaktstelle<br \/>\nUmwelt (KSU) zusammengeschlossenen Schweizer Umweltorganisationen<br \/>\nGreenpeace Schweiz, Pro Natura, VCS, WWF Schweiz sowie die<br \/>\nSchweizerische Energie-Stiftung stellen deshalb acht<br \/>\nHaupt-Forderungen an die Politik der n\u00e4chsten vier Jahre. Dazu<br \/>\ngeh\u00f6ren die Reduktion des inl\u00e4ndischen Treibhausgasausstosses um<br \/>\nmindestens 30 Prozent bis 2020 sowie griffige Massnahmen gegen die<br \/>\nZersiedelung der Landschaft. \u00abDie W\u00e4hlerInnen haben es in der Hand,<br \/>\nim Parlament die Zeichen neu zu setzen.\u00bb sagt Kaspar Schuler,<br \/>\nGesch\u00e4ftsleiter von Greenpeace. Das Umweltrating.ch der<br \/>\nUmweltorganisationen unterst\u00fctzt sie dabei.<\/p>\n<p><strong>Umweltrating bei neu und wieder<br \/>\nKandidierenden<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF und die Schweizerische<br \/>\nEnergie-Stiftung haben die 22 wichtigsten umweltpolitischen<br \/>\nAbstimmungen der vergangenen Legislatur ausgewertet. Als<br \/>\nDatengrundlage dienten die namentlichen Abstimmungen, von denen die<br \/>\nf\u00fcr die Umwelt wichtigsten ausgew\u00e4hlt wurden. Da die Abstimmungen<br \/>\nnur im Nationalrat aufgezeichnet werden, beschr\u00e4nkt sich die<br \/>\nUntersuchung auf wiederkandidierende Nationalr\u00e4tinnen und<br \/>\nNationalr\u00e4te. Im Laufe der kommenden Wochen werden hingegen<br \/>\nerstmals auch die neu Kandidierenden befragt und ins Rating<br \/>\naufgenommen.<\/p>\n<p>\u00abDas Umweltrating zeigt: Noch immer scheint die Umweltpolitik<br \/>\nparteipolitischen Linien zu folgen\u00bb, sagt Otto Sieber,<br \/>\nZentralsekret\u00e4r von Pro Natura. W\u00e4hrend die Gr\u00fcnen (94%) und die<br \/>\nSP-Fraktion (92%) fast durchwegs f\u00fcr die Umwelt stimmten, kam die<br \/>\nFDP-Fraktion bloss auf 22%. Die SVP-Fraktion verweigerte sich<br \/>\nkonsequent (5%). Die CVP lag mit 51% in der Mitte. Das Umweltrating<br \/>\nbest\u00e4tigt zudem den deutlichen Trend zur Polarisierung in der<br \/>\npolitischen Landschaft: die Zahl der Politiker, die zu allen<br \/>\nForderungen des Umweltschutzes prinzipiell nein sagten, hat<br \/>\ngegen\u00fcber der vorangegangenen Legislatur deutlich zugenommen &#8211;<br \/>\nzugenommen hat aber auf der anderen Seite auch die Zahl der<br \/>\nParlamentarier, die sich konstant f\u00fcr die Belange der Umwelt<br \/>\neinsetzten. 24 wiederkandidierende Nationalr\u00e4tInnen (2003: 11)<br \/>\nhaben in allen 22 untersuchten Abstimmungen f\u00fcr die Umwelt<br \/>\ngestimmt. 28 Parlamentarier haben hingegen konsequent gegen die<br \/>\nUmwelt entschieden (2003: 16).\u00a0 Die meisten Parlamentarier<br \/>\nentscheiden jedoch je nach Sachfrage f\u00fcr oder gegen Umweltschutz.<br \/>\n\u00abIn jeder Partei gibt es Schattierungen\u00bb, wie Sieber sagt. Dies<br \/>\nzeigt das umweltrating.ch deutlich. Sortiert nach Kantonen, Partei<br \/>\nund Sachfrage k\u00f6nnen sich W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler nun aber rasch ein<br \/>\ndetailliertes Bild machen, welche der wieder kandidierenden und ab<br \/>\nSeptember auch der neu kandidierenden Nationalr\u00e4tInnen ihre Stimme<br \/>\nverdienen und welche sie besser von der Liste streichen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Ausk\u00fcnfte<br \/>\nerteilen:<\/strong><\/p>\n<p>Adrian Schmid, Leiter Politik und Kommunikation VCS\/Pr\u00e4sident<br \/>\nKSU 076 342 39 51<\/p>\n<p>Kaspar Schuler, Gesch\u00e4ftsleiter Greenpeace Schweiz 079702 86<br \/>\n52<\/p>\n<p>Hans-Peter Fricker, Gesch\u00e4ftsleiter WWF Schweiz 078 850 19<br \/>\n49<\/p>\n<p>Otto Sieber, Zentralsekret\u00e4r Pro Natura 079 706 76 18\u00a0<\/p>\n<p>Felix Wirz, Gesch\u00e4ftsleiter KSU, 031 313 34 33<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Pressedokumentation_Umweltrating.pdf\" title=\"Startet den Datei-Download\" target=\"_self\" class=\"download\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressedokumentation zur Medienkonferenz<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umweltorganisationen nehmen Nationalratskandidaten unter die Lupe Wer setzt sich f\u00fcr den Klimaschutz ein? Und wer blockiert Umweltanliegen? Die Umweltorganisationen haben das Abstimmungsverhalten der wiederkandidierenden Nationalr\u00e4tinnen und Nationalr\u00e4te unter die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[71],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-6589","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-medienmitteilung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6589\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6589"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=6589"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=6589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}